FDF DachNews - Ausgabe 1/2018

N EWS D ACH 1/18 17 Tectofin-Abdichtung für Demenzzentrum Das „Haus Sonnabend“ in Saarbrücken- Güdingen – ein Seniorenpflegeheim – plante einen Erweiterungsbau für ein Demenzzentrum sowie einen Bereich „Betreutes Wohnen“ im Staffelgeschoss auf dem Dach. Mit der selbstklebenden Tectofin SK von Wolfin Bautechnik über- zeugte Dachdeckermeister Christian Brill den Bauherrn und die Architekten. Der Erweiterungsbau hat ein großes Flach- dach, im obersten Stockwerk umlaufende Ter- rassen und eine Reihe Balkone – insgesamt eine Fläche von rund 1.000 m², die professio- nell abzudichten waren. Der Betonuntergrund erhielt eine PYE-Bitumenbahn mit Alumini- umeinlage als Dampfsperre. Die Dämmung nach EnEV erfolgte mit Polystyrol-Gefälle- dämmplatten mit einer maximalen Dicke von 380 mm, abfallend bis auf 220 mm. Sie wurden per Auftragspistole mit dem selbstschäumenden PU-Dämmstoffkleber Teroson EF TK 395 verklebt. Mit der Verkle- Auf dem Hauptdach wird die Abdichtung mittels Tectofin Verbundblechprofilen direkt bis in die Dachrinne geführt. Vollkeramischer First von Jacobi Walther Die vollkeramische J11v-Firstlösung-FAL von Jacobi Walther Dachziegel ist der Schlüssel zu einem technisch und optisch perfekten Dachabschluss. Mit der Nutzung des FALs (Firstanschlusslüfterziegels) ergibt sich, neben der kompletten Einspa- rung des Firstbandes, auch eine dauerhaft fachgerechte Hinterlüftung am Dach von bis zu 113,0 cm² Lüftungs-Ø pro laufendem Meter. Beides ermöglicht einen technisch optimierten Abschluss am First. Wirtschaftliches Verlegen des FALs ist zum Beispiel durch das Einsparen der teils hohen Kosten für Firstbänder möglich. Man kann außerdem wertvolle Verlegezeit mit Hilfe des FALs sparen, da die zeitintensive Rollfirstver- legung entfällt. Auch das schwierige Ankleben des Firstbandes bei Regen oder oft benötigte Nacharbeiten am Firstband fallen weg. Ein Firstband ist ein vergängliches Produkt und muss daher über kurz oder lang ausgetauscht werden. Die J11v-Firstlösung dagegen ist ein langlebiges System, welches jahrzehntelang für Sicherheit sorgt. Dachneigung bis 50 Grad Bei auf dem Markt bestehenden FAL-Lösun- gen müssen die Firste zum Teil umständlich mit zusätzlichen Drähten befestigt werden. Hier bietet das neue J11v-FAL-System einen weiteren Vorteil: Ein einfaches Verschrauben des Firstes mit Hilfe der Firstklammer an der Firstlatte ist ausreichend. Es entsteht eine sichere und langlebige Lösung. Für das neue J11v-FAL-System empfiehlt Jacobi den Systemfirst F16, der bis zu einer Dachneigung von 50 Grad verwendet werden kann. Die J11v-FAL-Ziegel, FAL-Ortgangzie- gel sowie die F16 Firste sind zu einem attrak- tiven Preis erhältlich, ein weiteres unschlagba- res Argument für das Verkaufsgespräch. Fachgerechte Hinterlüftung Mit dem Einsatz der vollkeramischen J11v- Firstlösung von Jacobi Walther Dachziegel erhält man eine ästhetische Dachansicht, eine technisch optimale Lösung sowie einen hoch- wertigen Schutz gegen Regeneintritt. Ein wei- terer technischer Vorteil ist die dauerhaft fach- gerechte Hinterlüftung am Dach, welche außerdem einen Schutz gegen hohe Windbe- lastungen bietet. Auch am Gaubenanschluss sorgt das vollkera- mische FAL-System für ein technisch und optisch hochwertiges Ergebnis. Der oft unan- sehnliche Bleianschluss wird zukünftig über- flüssig. Noch einmal wird Zeit eingespart, die man beim Anarbeiten der Bleianschlüsse ver- lieren würde. Zusätzlich tragen sie zur besseren Entlüftung vor den Gauben bei. Dank des gro- ßen J11v-Verschiebebereiches in der Decklän- ge und der neuen hohen Verschiebbarkeit in der Deckbreite von bis zu 8 mm hat man einen Dachziegel, der flexibel im Neubau und der Sanierung einsetzbar ist. bung der Tectofin SK-Bahnen direkt auf der Dämmschicht schlossen die Handwerker das Dachschichtenpaket nach oben ab. Das ist mit Tectofin SK auch auf den unkaschierten Polystyrol-Dämmplatten ohne zusätzliche Brandschutzlage möglich. Die Bahnen wur- den ausgerollt, ausgerichtet und die Schutz- folie abgezogen. Danach wurden die Bahnen mit breitem Besen ganzflächig angedrückt, so dass eine vollflächige Verklebung zum Untergrund hergestellt war. Der einseitig klebefreie Schweißrand der Bahnen ermöglicht einen homogenen Naht- schluss. Die Längsnähte wurden mit dem Schweißautomaten verschweißt. Die Kopf- stöße mit vorgefertigten Streifen aus Tectofin RG überdeckt und mit Heißluft auf der Flä- chenabdichtung verschweißt. Durch die vollflächige Verklebung ist die Tectofin SK lage- und windsogsicher. Auf eine zusätzliche mechanische Lagesicherung konnte verzichtet werden. So ließen sich die Arbeiten schnell und rationell durchführen. Die Ausbildung des Dachrandes erfolgte mit Tectofin-Verbundblechprofilen. Die Tectofin SK-Flächenabdichtung wurde durch eine Tectofin RG-Anschlussbahn dauerhaft mit Profilen verbunden. Für die fachgerechte Ausführung von Details, zum Beispiel die Abdichtung der insgesamt 35 Lüfter, steht ein komplexes Zubehörsortiment zur Verfü- gung, ob Manschetten für Dachdurchdrin- gungen oder Formteile für Innen- und Außenecken inkl. Entwässerungs- und Uni- versal-Lüfterelemente aus Edelstahl. Jetzt auch selbstklebend: Tectofin SK wird nach Abziehen der Schutzfolie vollflächig verklebt.

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