FDF DachNews - Ausgabe 1/2017
14 PRODUKT-NEWS Neuer Dachstein von Nelskamp Verlegefreundliches Leichtgewicht Dachdecker leisten Schwerstarbeit auf dem Dach, wenn das Deckma- terial bewegt wird. Jetzt haben die Dachziegelwerke Nelskamp einen Dachstein entwickelt, der nur noch etwa 3,0 Kilogramm wiegt. Damit ist die Sigma-Pfanne „EasyLife“ rund ein Drittel leichter als her- kömmliche Dachsteine, dadurch besonders verlegefreundlich und auch für statisch schwache Dach- stühle geeignet, zum Beispiel bei einer Sanierung. Grund für das geringere Gewicht ist ein für Nelskamp entwickelter Leichtzuschlag. Die weiteren tech- nischen Eigenschaften des Dach- steins bleiben dabei erhalten. Damit eignet sich der „EasyLife“ besonders gut in der Sanierung, da er aufgrund seiner Leichtigkeit die Statik des Daches kaum belastet und ein Dachstuhl in der Regel nicht verändert werden muss. Für den Verarbeiter bedeutet die Gewichtsreduzie- rung zudem komfortableres und – vor allem – weniger ermüdendes Arbeiten. „Wir haben seit jeher die Verlegefreundlichkeit im Blick“, er- klärt Oliver Kortendieck, Leiter Anwendungs- technik bei Nelskamp. Die technischen Eigen- schaften der leichten Sigma-Pfanne wie Bruch- festigkeit und Frostbeständigkeit entsprechen weitgehend dem klassischen Sigma-Modell von Nelskamp. “EasyLife“ ist ab sofort und in den Farben granit und ziegelrot und schwarz erhältlich. Regenwasserklappe Wasserfangkasten Ein richtiger Klassiker, in neuen Varianten er- hältlich: den klassischen Wasserkasten gibt es bei Grömo mit zentrischem und exzentri- schem Ablauf. Ein Wasserfangkasten in traditioneller Optik, mit einer Wulst anstelle einer Abkantung. Ihn gibt es sowohl mit exzentrischem Ablauf zur direkten Wandmontage, als auch mit zentri- schem Ablauf. Erhältlich ist er in den Mate- rialvarianten Zink, vor- bewitterter Zink, ver- zinkter Stahl, Kupfer, Alu, UGINOX Patina K41 in den Größen 80, 100 und 120 mm, die zentrische Ausführung zusätzlich in der Größe 87 mm. Um das Verstopfen einer Rinne zu verhindern und den Reinigungsvorgang einfach und kom- fortabel zu gestalten, gibt es viele Varianten. Eine besonders bequeme Lösung ist die Regenwasserklappe von Grömo, erhält- lich mit und ohne Sieb. Die neue Regenwasserklappe überzeugt durch ansprechende Optik und bewährte Funktionalität: Anstelle des Griffs zum Öffnen, kann die Klappe über eine Griff- mulde im Auslauf leicht geöffnet wer- den. Das Sieb lässt sich einfach ent- nehmen und reinigen. Die Klappe ist mit oder ohne Sieb in den Materialausfüh- rungen Zink Kupfer undAlu- minium in den Größen 80, 87 und 100 mm erhältlich. NEU BEI GRÖMO Neues schwer entflammbares Flachdachelement von Puren Mit dem Flachdach-Dämmelement secopur erschließt der PU-Pionier puren eine neue Dimension schwer entflammbarer Hoch- leistungsdämmstoffe aus PU-Hart- schaum. Nach Abschluss der Prü fungen ist eine Ein- stufung in die Brand- reaktionsklasse (RtF) B-s1, d0 nach DIN EN 13501-1 - also in unmittel- barer Nachbarschaft zu den A- Baustoffen - zu erwarten. Das bedeutet, dass der Dämmstoff im Brand- fall einen äußerst geringen Beitrag zum Brand- geschehen liefert. Unter direkter Flammeinwir- kung erfolgt nur ein geringer oberflächlicher Abbrand. Die Oberfläche verkohlt und bildet eine Schutzschicht aus, die den weiteren Ab- brand hemmt. Secopur wirkt selbstverlö- schend, entwickelt nur sehr wenig Rauch und tropft weder brennend noch nicht brennend ab. PU in neuer DIN aufgewertet: Diese positi- ven Eigenschaften sind für hochwertige PU- Dämmstoffe im Prinzip nichts Neues, sie wur- den jedoch in der deutschen Normung (nach DIN 4102-1) kaum gewürdigt. Im Gegensatz zu anderen Schaumstoffen karbonisiert (ver- kohlt) hochwertiges PU im Brandfall an der Oberfläche, verhindert den Weiterbrand und kann als Duroplast auch bei hoher Hitzeeinwir- kung nicht schmelzen. DIN EN 13501-1 beurteile das Brandverhalten differenzierter, erklärt Maximilian Ernst, Leiter Anwendungstechnik von puren dazu: „Die har- monisierte und bauaufsichtlich eingeführte Norm beschreibt das Brandverhalten eines Baustoffs nach seinem faktischen Gefähr- dungspotenzial, einschließlich mit der Rauch- entwicklung sowie der Bildung brennbarer Schmelze, durch die Lösch- arbeiten behindert oder gar gefähr- det werden können. Entsprechend dem sehr passiven Brandverhalten erfährt unser PU- Dämmstoff jetzt die längst fällige Aufwertung. Wir stehen nun in der Materialliste direkt hin- ter Mineralfaser. Sollte in Zukunft auch das Glimmverhalten in die Bewertung einfließen, wird beim vorbeugenden Brandschutz ein Um- denken stattfinden.“ Klassischer Schichtenaufbau : Das neue Flachdach-Dämmelement für Flach- und Ge- fälledachkonstruktionen gehört zum Anwen- dungstyp DAA ds (sehr hohe Druckbelastbar- keit) und erreicht je nach Dicke die WLS 026/027. Die Elemente mit umlaufenden Stu- fenfalz gibt es in den Außenmaßen 1200 x 600 mm und 2400 x 600 mm in Dicken zwischen 80 und 200 mm. Damit sind sehr hohe Dämm- leistungen bis hin zum Passivhausstandard bei geringer Aufbauhöhe realisierbar. Unterseitig ist die PUDämmplatte mit einem diffusionsof- fenen, oberseitig mit einem diffusionsoffenen, brandhemmenden Spezialvlies kaschiert. Die robusten, temperaturbeständigen Dämmplatten sind in Heißbitumen verlegbar. Die Abdich- tung kann darauf wahlweise kalt verklebt, im Gieß- und Rollverfahren eingegossen oder auf- geschweißt werden. puren im Internet: www.puren.com Die Firma Friedrich Ossenberg-Schule verfolgt weiter ihre Zielsetzung, dem Verarbeiter Zeit auf dem Dach zu sparen. In diesem Jahr führte FOS zwei weitere Produkte für die Befestigung von Deckwerkstoffen am Steildach ein, welche die Montagezeit erheblich senken. Der millio- nenfach bewährte Klassiker 409 wurde in sei- ner Form optimiert und auf Kunststoffstreifen magaziniert, die Weiterentwicklung wird unter dem Namen 409-2 vertrieben. Ein komplett neu entwickeltes Dachwerkzeug stellt der mo- bile Gürtelhalter FOS ClipHOLSTER dar. Optimierte Seitenfalzklammer Die 409-2er Klammern werden auf Magazin- streifen aus Kunststoff geliefert. Durch die Ma- gazinierung sind die Klammern nicht mehr un- sortiert lose in der Verpackung, eine geordnete Entnahme ist möglich. Die Verletzungsgefahr sinkt, die Geschwindigkeit der Handhabung steigt. Jeder Streifen hält 25 Klammern und ist für den mobilen Gürtelhalter FOS Clip- HOLSTER geeignet. Die Form des Vorgängermodells ist an einigen Punkten optimiert worden. Am Haken der Klammer befindet sich das FOS Gütesiegel. Die Logo Prägung ist auch nach Jahrzehnten ein Beleg für die Verwendung eines hochwer- tigen Markenproduktes. Um das Einschlagen der Klammer zu verein- fachen, ermöglicht bei der runden 409-2 das runde Auge das seitliche Wegdrehen von der Seitenfalz. Bei der eckigen 409-2 erzeugt ein Winkel diesen Effekt mit einemVersatz von ca. 1 cm von der Seitenfalz. Die 409-2 gibt es nicht wie die 409 in vier, son- dern in fünf unterschiedlichen Spitzenlängen: 42 mm, 52 mm, 62 mm, 72 mm und 82 mm. Dadurch ergibt sich ein besseres Verhältnis der Spitzenlänge zu der Eindringtiefe in der Lat- Optimierte FOS Seitenfalzklammer für mobilen Gürtelhalter Klammermontage leicht gemacht An der Einschlagspitze signalisiert eine zusätz- liche Beffe deutlich, wie tief die Klammer min- destens eingeschlagen werden muss. Die neu- artige Prägerillung an der Einschlagspritze er- höht den Auszugswiderstand der Klammer aus dem Holz. Die 409-2 wird seit Januar 2017 in den Ausführungen Edelstahl und ZIAL ange- boten. Praktischer Montagehelfer Damit die Monta- gezeit weiter re- duziert und die Verletzungsge- fahr gesenkt wer- den kann, hat FOS den mobilen Gürtelhalter FOS ClipHOLSTER entwickelt. Er wird am Gürtel befestigt und nimmt die Kunst- stoffstreifen mit den Klammern auf. Die Hand- habung der Klammern bei der Sturmsicherung wird durch den Gürtelhalter vereinfacht und beschleunigt: Die Griffnähe des Holsters ver- kürzt den Montagevorgang und die Schutz- blende senkt die Verletzungsgefahr. Die neu entwickelte Magazinierung der Klammern auf Kunststoffstreifen ermöglicht eine zügige Ein- zelentnahme. Leere Magazinstreifen lassen sich schnell und bequem austauschen. Das ClipHOLSTER besteht aus hochwertigem und strapazierfähigen Polyoxymethylen. Zu- nächst kann die Seitenfalzklammer 409-2 in den Gürtelhalter eingesetzt werden. Im Laufe der Zeit werden weitere FOS Klammern auf Kunststoffstreifen magaziniert ausgeliefert. tung und somit zu der Dachpfanne. Die Zuord- nungen sämtlicher Dachpfannen zu den neuen Längen wurden geprüft und festgelegt. Mit dem Produktfinder FOS ClipCHECK auf www.fos.de sind sie unter Angabe des Einsatz- bereiches, der Montageart, der Dachpfanne und der Lattung schnell zu ermitteln. 15 N EWS D ACH 1/17 Die definierte und kontrollierte Be- und Ent- lüftung des geneigten Daches ist nach dem Stand der Technik eine unabdingbare Vo- raussetzung für eine dauerhaft schadensfreie Funktion. Eine leistungsfähige Firstlüfter- rolle sorgt in diesem Zusammenhang für eine sichere Luftführung unter der Dach- eindeckung. Mit Delta-Vent Roll Pro präsen- tierte die Dörken GmbH & Co. KG, Herde- cke in diesem Jahr einen neuen Sicherheits- standard beim Schutz und bei der Entlüf- tung an First und Grat. Der Mittelteil besteht aus einem hochreißfesten und feuerfesten Aluminium-Drahtgewebe mit extremem Witterungs- und Korrosions- widerstand. Die Beständigkeit der eingesetzten Metalle wurde unter Offshore-Bedingungen nach VDA 621 getestet. Eine unterseitige Fo- lienbeschichtung des Aluminium-Gewebes sorgt für eine hohe Einreißstabilität. Die beson- dere Gewebestruktur hält zudem Insekten si- cher fern und eine hochwertige Verbindung ohne Perforation zwischen Rand und Mittelteil vermindert die Abrissgefahr. Die neue Firstrolle ermöglicht einen freien Lüf- tungsquerschnitt nach DIN 4108 Teil 3 und weit darüber hinaus. Das Material wird einfach und schnell von der Rolle weg auf der Firstlatte ausgerollt und passend zugeschnitten. Die Alu- miniumseitenstreifen der Firstrolle sind extrem dehnfähig und können passgenau an die Ein- deckung angedrückt und mit dem integrierten Klebeband dort verklebt werden. Damit wird verhindert, dass Schnee und Regen unterhalb des Firstes in das Dach eingetragen werden. Zur optimalen Anpassung an Farbe und Form der harten Bedachung gibt es das Material in den Farben Ziegelrot, Schwarz und Braun und in drei Breiten: 240 Millimeter für ebene, 310 Millimeter für normal profilierte und 380 Milli- meter für hoch profilierte Deckwerkstoffe. Hoch funktionelle Entlüftung bei Dörken Bei dem unter Denkmalschutz stehenden Mehrfamilienhaus in Hersbruck, das zwischen 1840 und 1870 in der Nürnberger Straße ge- baut worden war, sollten die beiden Dachge- schosse, die bislang als Abstellraum genutzt worden waren, ausgebaut werden. Dies unter der Auflage, dass die bestehende, im Ur- sprungszustand ungedämmte Dachkonstruk- tion nach demAusbau sichtbar bleiben müsse. Außerdem sollte das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nach dem Umbau möglichst nah am Ursprungszustand bleiben. Durchgeführt wurde die Sanierung von Fritz Pörner von der gleichnamigen Zimmerei im Nachbarort. Viel Komfort bei schlankem Querschnitt Da es bei Sanierungen unter Denkmalschutz immer auch darum geht, die Proportionen des bestehenden Dachs möglichst zu erhalten, sind der Dämmstärke in der Regel enge Grenzen gesetzt. Denkmalgeschützte Gebäude müssen deshalb auch nach der Sanierung nicht den An- forderungen der EnEV entsprechen. Anderer- seits stellt sich bei bewohnten Gebäuden im- mer die Frage nach dem Wohnkomfort. In Hersbruck hatte das Denkmalamt zwar keine Maximalstärke für die Dämmung vorgegeben, aber durch das historische Erscheinungsbild war man dennoch limitiert: Nur mit einem schlanken Dachaufbau ließ sich der Traufanschluss auf der Vorderseite des Hauses so gestalten, dass die Veränderung nicht ins Auge fiel. Schon im Ursprungs- zustand war die Dach- fläche im unteren Be- reich vor der Traufe leicht nach oben gebo- gen. Konstruktiv wurde diese Aufbie- gung durch Aufschieblinge über den Sparren hergestellt. Die Erhöhung des Dachquerschnitts ließ sich – eine schlanke Dämmschicht vorausgesetzt – durch Reduktion dieser Aufschieblinge ka- schieren. Damit verringert sich zwar der Ra- dius der Biegung, optisch fällt dies aber nicht ins Gewicht. Von außen ist der Traufanschluss mit zwei Dielen ver- kleidet, die von unten wie ein geschwungenes Gesims wirken. Die Sparrenköpfe wer- den mit einer Unter- deckbahn vor Regen- wasser geschützt, die mit den alukaschierten Dämmelementen ver- klebt ist. Unter den Dämmelementen befin- det sich die L+D-Folie als luftdichte Ebene. Problempunkte liegen theoretisch da, wo die L+D-Folie vom Balkenwerk durchbrochen wird. Anschließend verläuft die Folie unter der Dämmschicht hindurch bis zur Vorderseite der Außenwand, wo sie mit dem Putz oder wie in Hersbruck mit der sichtbaren Sandsteinfassade verklebt wird. Man entschied sich für eine 120 mm starke Dämmung, die nicht nur einen schlanken Dachaufbau, sondern auch ein komfortables Raumklima in den neuen Wohnungen ermög- lichte: Die LINITHERM PAL N+F-Dämmele- mente bieten in dieser Stärke schon für sich al- lein genommen einen U-Wert von 0,18 W/m 2 K und – bei der steilen Dachneigung besonders wichtig – einen wirkungsvollen sommerlichen Wärmeschutz. Größere Gauben waren tabu Kein Problem sah der Denkmalschutz darin, dass beimAusbau zwei zusätzliche Gauben auf der Spitzbodenebene montiert wurden. Dabei spielten die individuellen Gestaltungsmöglichkei- ten des Gaubenbausys- tems von Linzmeier eine untergeordnete Rolle. In Hersbruck befanden sich vor der Sanierung schlichte Schleppgauben auf dem Hausdach, und genau solche Schlepp- gauben schrieb der Denk- malschutz auch für den Dachausbau vor. Als Vorteil erwies sich aber auch hier die hohe Effizienz des Dämmstoffs: Die Gauben beste- hen aus mit PUR/PIR gedämmten und beidsei- tig mit OSB-Platten beplankten Sandwichele- menten und verbinden eine hohe Dämmwir- kung mit schlankem Bauteilquerschnitt. Damit sorgen die Gauben als passende Ergän- zung zum effizient gedämmten Dach für eine hohe Wohnqualität, ohne von der Optik der historischen Vorläufer abzuweichen. Dies wäre mit einer weniger effizienten Dämmung auch deshalb schwierig geworden, weil man räum- lich eng begrenzt war: Die Breite der Gauben war auf eine Sparrenlage limitiert, Auswechs- lungen für breitere Gauben waren aus Denk- malschutzgründen tabu. Da sie an die schmalen Sparrenabstände ange- passt werden mussten, verbessern die Gauben nur den Lichteinfall und bringen keinen Wohn- raumgewinn. Ihre rund einen Meter breiten Fenster fungieren allerdings als Fluchtweg im Brandfall. Ein Meter Abstand zur Traufe war Pflicht, um der Feuerwehr das Anleitern zu er- möglichen. Die Montage der Gauben war denkbar einfach: Die Bauteile wurden von Linzmeier geplant, vorgefertigt und zur Zimmerei Pörner geliefert, dort zur fertigen Gaube zusammengesetzt, per Lkw auf die Baustelle transportiert und mit dem Kran aufs Dach gehoben. Prinzipiell ist auch ein Zusammenbau auf der Baustelle mög- lich, allerdings stand in Hersbruck dafür nicht genügend Platz zur Verfügung. Auf dem Dach wurden die Gauben passgenau auf ein Lagerholz aufgesetzt, das auf den Spar- ren befestigt worden war. Die L+D-Folie ver- läuft unter diesem Auflagerholz. Nach der Montage wurde sie von innen mit den Gauben- wänden verklebt, um den luftdichten An- schluss herzustellen. Denkmalschutz und Wohnqualität Dachausbau im historischen Gebäude Bei der Sanierung des Wohnhauses in Hers- bruck wird deutlich, wie sich unter Verwen- dung eines effizienten Dämmstoffs ein guter Kompromiss zwischen Denkmalschutzvor- gaben und Wohnqualität erzielen lässt. So lässt sich auch in einem alten Stadtkern zu- sätzlicherWohnraum durch einen Dachaus- bau schaffen, ohne dem historischen Stadt- bild zu schaden.
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