FDF DachNews - Ausgabe 2/2017

Die neue Version Bauder SuperAL-E PLUS der Paul Bauder GmbH & Co. KG, Herstel- ler von Dachsystemen zum Dichten, Däm- men, Begrünen und Energie Gewinnen, erhielt eine verbesserte oberseitige Bestreu- ung aus Naturschiefer. Das macht die hoch- wertige Bitumen Dampfsperrschweißbahn im Sommer sehr trittfest und schützt noch besser gegen mechanische Belastungen durch Folgegewerke. Um jegliche Diffusion von innen und Beschä- digungen von außen auszuschließen, hat der Stuttgarter Dachspezialist für Dichten, Däm- men, Begrünen und Energie-Gewinnen seine hochwertige und bekannte Elastomerbitumen- Dampfsperrschweißbahn Bauder Super AL-E weiterentwickelt. Eine bewährte Dampfsperre noch besser zu machen, das verbirgt sich hinter dem PLUS bei der neuen Super AL-E PLUS. Oberseitige Naturschieferbestreuung für noch mehr Oberflächenschutz: Die Dicke der Bahn wurde erhöht, was zu einer besseren Ver- schweißbarkeit und Notabdichtungsfunktion beiträgt. Eine zusätzliche Glasvlieseinlage, auf die Oberseite des Aluminium-Polyester-Trä- gers laminiert, sorgt für eine höhere Haftung der Bitumendeckmasse. Zusammen mit der beschieferten Oberfläche verbessert dies die Bauder Super AL-E PLUS Robuste Dampfsperrbahn mit verbesserten Ver- arbeitungs- und Schutzeigenschaften Verarbeitbarkeit der Bahn merklich, auch bei extremen Temperaturen. Mit diesen Maßnah- men wird die Funktionsschicht Dampfsperre bestmöglich geschützt, sowohl gegen schädli- che Einflüsse durch Temperatur, UV-Strahlung sowie auch gegen mechanische Beschädigun- gen durch Folgegewerke. Die robuste, gut begehbare Oberfläche ermöglicht zusätzlich eine hohe Haftung des Dämmstoffklebers und somit eine hervorragende Windsogsicherheit im verklebten Systemaufbau. Der Mittelstrei- fen erlaubt die klare Unterscheidung zu Ober- lagsbahnen. In Zusammenarbeit mit der Branche hat die Firma Gust. Overhoff den ‘Rinnenhalter 6.2’ mit variablen Befestigungsmöglichkeiten ent- wickelt. Der Rinnenhalter mit optimiertem Lochab- stand, der nunmehr 4 Befestigungslöcher hat, gewährleistet die nach Norm und Fachregel vorgeschriebene Be- festigung mit mindes- tens zwei Schrauben /Nägeln im zugelasse- nen Bereich einer 140 mm Standard-Trauf- Keilbohle. Diese Mon- tageform wählt die Mehrzahl der Dach- handwerker in der nördlichen Hälfte Deutsch- lands, um Rinnen zu montieren, heißt es dazu von Overhoff. Bislang hatten die Rinnenhalter einen Lochab- stand von 60 mm. Damit war es nach einer Neuerung der Fachregel für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk nicht möglich, bei einer 140er Traufbohle die zwei geforderten Verbin- dungsmittel und den geforderten Befestigungs- Neue Rinnenhalter von Overhoff ermöglichen die Fachregel-konforme Befestigung auf Keil-Traufbohlen Altes Lochbild: So wurde der Rinnenhalter bisher auf den Markt gebracht. Drei Befestigungslöcher mit 60 mm Abstand. Problem: Auf einer 140er Traufbohle kann man innerhalb des in der Norm geforder- ten Bereichs (schwarze durchgezogene Linien) nur eine Befestigung setzen. Die weiteren Befestigungen können nur im nicht vorgegebenen Bereich - der eine Mindestholz- dicke von 24 mm haben muss - gesetzt werden. So Bilder des neuen Lochbildes mit dem Hohen Eisen (oben) und dem Tiefen Eisen (unten). Zu sehen ist, dass der Abstand der Befestigungslöcher nun 30 statt 60 mm ist und es gibt vier statt drei Löcher. Das macht die Montage variabler. Zudem ist der lochfreie Bereich zwischen Feder und erstem Loch mit etwa 90 mm deutlich größer. In diesem Bereich kann man abkanten. Es können problemlos zwei Befestigungen innerhalb des von der Fachregel geforderten Bereichs gesetzt werden (schwarze durchgezogene Lini- en). Wichtig: Die Befestigung darf erst im Bereich gesetzt werden, in dem die Trauf- bohle 24 mm Stärke hat. Dies ist bei der gestrichelten Linie noch nicht der Fall. abstand zum Rand gleichzeitig einzuhalten. Denn nach Neufassung der Norm gelten für die Traufbohle neue Anforderungen der Befesti- gung (laut Fachregel “rechtwinklig zur Faser”). “Der Verarbeiter ist mit unserem Produkt nicht nur, was die Fachregel betrifft, auf der sicheren Seite”, erklärt Overhoff-Geschäftsführer Dirk Lefringhausen. Er hat zudem durch die Neue- rung variblere Befesti- gungsmöglichkeiten und profitiert von einem ver- größerten lochfreien Bereich für die Biegung. Beachten, so Lefringhau- sen weiter, sollte man laut Fachregel allerdings, dass man nicht im Lochbereich abbiegt. Mit der Neuerung lässt sich auf einer 140er Traufbohle ein Gefälle bis zu 60 mm realisie- ren. Das entspricht zwischen 30 und 40 Meter Rinne bis zum nächsten Fallrohr. Zudem konn- te der lochfreie Bereich von der Feder bis zum ersten Nagelloch erhöht werden. Der Biegebe- reich wurde dadurch erhöht. kam es in der Vergangenheit an den Baustellen oft zu nicht normgerechten “Bastellösungen”. Der neue Rinnenhalter von Overhoff. Vier Befes- tigungslöcher mit einem Abstand von 30 mm. 14 PRODUKTE Mit fumilam präsentiert ESSERTEC in diesem Jahr eine neue Lamelle, die sowohl auf dem Flachdach, als auch in der Fassade als Rauch- undWärmeabzug (RWA) eingesetzt werden kann. Darüber hinaus eignet sie sich in der Fassade als Zuluftöffnung für die tägliche Belüftung und ermöglicht im Brandfall eine sichere Entrauchung. In sieben Rahmenvarian- ten passt sich fumilam individuell an die Anforderungen des Gebäudes an. Die Überlastung von Steckdosen durch technische Geräte, Defekte an Produktions- maschinen oder das unachtsame Rauchen einer Zigarette – Brandursachen gibt es vie- le. Doch nicht nur in privaten Haushalten, besonders bei öffentlichen Gebäuden, wenn es um ein großes Aufkommen an Publi- kumsverkehr geht, retten vorbeugende Brandschutzmaßnahmen Leben. Die RWA- Die ESSERTEC Lamelle fumilam ist sowohl im Flachdach als auch in der Fassade als Rauch- und Wärmeabzug einsetzbar. Lamelle fumilam bietet im Ernstfall eine einfache, automatische und zuverlässige Entrauchung des Gebäudes. Zudem kann sie zur täglichen Lüftung eingesetzt werden. Als wichtiger Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes lässt sich die RWA-Lamelle in die Gestaltung und Nutzung des Gebäu- des integrieren: Dank sieben verschiedener Rahmenvarianten, Lamellentypen aus Poly- carbonat, Glas oder Aluminium, isoliert oder nicht isoliert, sowie Lamellengrößen von 50 x 39,8 Zentimetern bis 240 x 350 Zentime- tern ist die ESSERTEC Produktneuheit indi- viduell anpassbar. Auf Wunsch steht fumi- lam eloxiert oder in nahezu allen RAL-Far- ben zur Verfügung. Wahlweise gesteuert mit einem pneumati- schen oder einem elektrischen Öffnungssys- tem bietet fumilam eine optimale aerodyna- mische Wirksamkeit. Zudem überzeugt sie mit einer Durchsturzsicherheit von bis zu 1200J und geringen Wartungskosten. Zerti- fiziert nach DIN EN 12101-2 ist die Lamelle sowohl für das Flachdach als auch für die Fassade erhältlich. Neue Lamelle für sicheres Belüften und Entrauchen

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