FDF DachNews - Ausgabe 2/2019

Roto vereinfacht Aus- wahl der Verglasungsart Roto hat die Auswahl seiner Verglasungsar- ten für die Dachfenster-Reihen Designo und RotoQ vereinfacht. Profis wählen ab sofort aus fünf Verglasungsarten, die ohne Dopp- lungen oder Überschneidungen auskommen. Sie sind außerdem nach ihren prägenden Eigenschaften benannt, was die Entschei- dung noch sicherer, komfortabler und einfa- cher gestaltet. Zudem wurden die verschie- denen Glasarten im Sinne der Energieeffi- zienz und Premiumqualität weiter optimiert. Zweifach-Verglasung Zwei Zweifach-Verglasungsarten finden sich nun im Roto Portfolio. 2fach Comfort wird unter dem Namen „Die Sichere“ geführt. Sie überzeugt in Preis und Leistung und schafft mit Verbundsicherheitsglas innen und ESG- Hagelschutzglas ein Plus an Sicherheit. 2fach Premium trägt den Beinamen „Die Kühle“, da aufgrund der speziellen Hitze- schutz-Beschichtung deutlich weniger Son- nenenergie nach innen dringt; zusätzlich sorgt Schallschutzklasse 3 für ein ruhiges Wohnen und Arbeiten unter dem Dach. Dreifach-Verglasung Im Bereich der Dreifach-Verglasung bietet Roto mit 3fach Comfort „Die Klare“ an; die unsichtbare Anti-Tau-Beschichtung reduziert die Kondensatbildung auf der Außenscheibe um bis zu 95 Prozent. 3fach Premium ist „Die Sparsame“, die mit einem Uw-Wert von 0,77 beim RotoQ in Kunststoff beson- ders energiesparend ist. 3fach Acoustic wie- derum ist als „Die Leise“ für geräuschinten- sive Umgebungen geeignet: Durch die inte- grierte, lärmisolierende Folie erreicht sie einen Schalldämmwert von bis zu 44 dB und somit Schallschutzklasse 4. 14 Der Staatsbetrieb Immobilien- und Baumana- gement (SIB) hat das neue Finanzamt im Rah- men der Standortkonzeption des Freistaats Sachsen geplant. Mehrere denkmalgeschützte Altbauten, darunter das sogenannte „Lieben- ausche Vorwerk“ sowie Teile des ehemaligen Waisenhauses in Pirna, wurden aufwendig saniert und mit Neubauten zu einem dreiteili- gen Gebäudekomplex verbunden. Für den letz- ten Schliff sorgt ein innovatives Dachfenster- konzept der Firma Roto aus Bad Mergentheim. Das nach dem sächsischen Offizier Johann Siegmund von Liebenau benannte Bauwerk ist 1641/42 errichtet worden. Nachdem es jahr- hundertelang zu Wohn- und Gewerbezwecken gedient hatte, stand es zu Beginn des 21. Jahr- hunderts leer. Erst 2012 fiel die Entscheidung, das marode Gebäude zu sanieren und eine Behörde darin unterzubringen. Die Realisie- rung des Bauvorhabens war Aufgabe der Nie- derlassung Dresden des Staatsbetriebs Sächsi- sches Immobilien- und Baumanagement. Grundlage für die Sanierung und den Neubau war der aus einemArchitekturwettbewerb her- vorgegangene Entwurf der TPMT Architekten aus Berlin. Deren Konzept sah unter anderem vor, den ursprünglichen Charakter der histori- schen denkmalgeschützten Bauten zu bewah- ren. Im Rahmen der Sanierung wurden diese mit Neubauten ergänzt und zu einem zusam- menhängenden Ensemble zusammengeführt. Zentrales Gestaltungselement ist die gebäude- übergreifende Dachlandschaft, die Alt- und Neubauteile miteinander verbindet. Die Dach- deckung der neuen Gebäudeteile ist als Dop- pelstehfalzdeckung in Titanzink ausgeführt. „Die Besonderheiten des Dachaufbaus waren ein wasserdichtes Unterdach sowie die Be- und Entlüftung der darüber liegenden Dachflä- chen“, berichtet Stephan Paufler, Geschäfts- führer der Dachdecker und Zimmerer GmbH Stolpen, die die Ausführung des Dachs und den Einbau der Dachfenster verantwortete. Hohe Anforderungen an Baustoffe, Ausführung und Nutzungsqualität Im Vorfeld der Sanierung wurde vomAuftrag- geber eine zügige Umsetzung des Projekts unter strikter Einhaltung des Kostenrahmens gefordert. Dementsprechend waren bei der Entwicklung des Technikkonzepts für das Bürogebäude drei Hauptaspekte relevant: ein langfristig geringer Energiebedarf, niedrige Betriebskosten und hohe Nutzungsqualität. In Sachen Dachfenster konnte Roto eine pass- genaue Lösung bieten, die diesen Anforderun- gen gerecht wird: In das Dach des Gesamtob- jekts wurden 40 manuell bedienbare Roto Designo R8 als Zwillinge und ein elektrisch betriebenes Roto Designo R8 eingesetzt. „Die flächenbündige Montage der Dachfenster zur Titanzink-Stehfalz-Deckung war eine hand- werkliche Herausforderung“, berichtet Dach- deckermeister Stephan Paufler. Dank der Mon- tagefreundlichkeit der Roto Fenster funktionierte der anspruchsvolle Einbau wie gewohnt reibungslos, zügig und somit kosteneffizient. Auch die Forderung nach einem niedrigen Energiebe- darf kann das Modell Roto Designo R8 erfüllen, denn es verfügt über eine ausge- zeichnete Energieeffizienz bis hin zur Passivhaus- Tauglichkeit und hilft damit, langfristig Heizkosten zu sparen. Im Hinblick auf die Nut- zungsqualität waren vom Auftraggeber Dachflächen- fenster gewünscht, die sich in ihrer Handha- bung gut in den Alltag eines Büros integrieren lassen. Vor allem sollte die Reinigung der Fenster von innen möglich sein, um dauerhaft Betriebskosten zu sparen. Was den Bauherrn, das Sächsische Immobilien- und Baumanage- ment, überzeugte, war die selbstarretierende Putzstellung des Roto Designo R8, die eine komfortable und sichere Pflege von innen ermöglicht. Auch für bequemes Lüften ist gesorgt, denn bei geöffnetem Fenster klappt der Fensterflügel des Roto Designo R8 voll- ständig nach außen und gewährt maximale Kopf- und Bewegungsfreiheit. Der innenlie- gende Sonnenschutz von Roto konnte einfach und schnell nachgerüstet werden. „Der Vorteil der Roto Wohndachfenster ist nicht nur ihre sehr gute Putzbarkeit, sondern auch die Tatsache, dass die elektronische Steuerung unsichtbar in den Fensterrahmen integriert ist“, erläutert Stephan Paufler. Mit dem Service von Roto ist der Dachdeckermeis- ter zufrieden: „Die Anlieferung der Roto Fens- ter erfolgte punktgenau in mehreren Abschnit- ten. Das Objekt in Pirna würde ich jederzeit wieder mit Roto bauen.“ Nahe der Pirnaer Altstadt ist ein neues Verwaltungsgebäude entstanden. Moderne und his- torische Elemente prägen das Erscheinungsbild des Objekts, in dem die Finanzämter Freital und Pirna zusammengeführt wurden. Für das lichtbringende Highlight unterm Dach sorgt ein innovatives Dachfensterkonzept der Firma Roto aus Bad Mergentheim. Modernes Dach mit historischem Flair Sanierung und Neubau des Finanzamts Pirna Das architektonische Konzept „Das architektonische Konzept des neuen Finanzamts in Pirna fasst die vorgefundenen historischen Bauten und die ergänzenden, klar konturierten Neubauten mit ihrer jeweils eige- nen Materialität unter dem Begriff der gemein- samen Dachlandschaft hervorragend zusam- men“, erläutert Philipp Tscheuschler, Architekt und Geschäftsführer von TPMT Architekten. „Das Dach haben wir bewusst als gestaltendes Element und somit als ‚fünfte Fassade‘ betrachtet. In das entsprechen- de Konzept fügen sich die Kunststofffenster von Roto nahtlos ein. Das moderne Design des Roto Designo R8 mit Anthrazit-Metallic Effekt- lack hat unseren optischen Vorstellungen entsprochen. Ein weiterer Faktor war das Format: Vom Bauherrn wur- den für die Büroräume groß- flächige Dachflächenfenster gewünscht, die viel Tageslicht ins Gebäudeinnere lassen. Hinzu kam unsere Idee, dass sich die Anordnung der Fassa- denfenster mit einem jeweils breiteren und einem etwas schmaleren Fenster in den Dachfenstern fort- setzen sollte. Dass Roto hier genau die Fens- tergrößen liefern konnte, die wir uns vorgestellt hatten, war ein wichtiges Entscheidungskrite- rium.“ Produktqualität und Projektabwicklung „Das Roto Designo R8 ist ein Produkt, das technisch sehr ausgereift ist und das ich gerne weiterempfehle“, fährt Philipp Tscheuschler fort. „Die hohe Produktqualität war für uns letztlich ausschlaggebend. Abschließend kann ich festhalten, dass das gesamte Projekt ‚Finanzamt Pirna‘ von der Planung bis zur Ausführung ein echter Gewinn für uns war. Die Kommunikation mit allen Beteiligten funktionierte hervorragend, Roto hat uns bei Planung und Ausführung tatkräftig unterstützt. Positiv zu erwähnen ist auch, dass das Gesamt- projekt voll im Budget geblieben ist. Daran haben auch das optimale Preis-Leistungsver- hältnis der Roto Produkte und der Service von Roto großen Anteil. Nun wird die Behörde mindestens für die nächsten 30 bis 40 Jahre von ihrem nachhaltigen Gebäudekonzept und einem geringen Wartungsaufwand profitieren.“ BELICHTUNG

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