FDF DachNews - Ausgabe 3/2019

Lüftbar war das LAMILUX Flachdach Fenster F100 rund schon immer, doch nun lassen sich auch verdeckt liegende Antriebe integrieren. Dies hat optische und funktio- nale Vorteile . Lange tüftelten die LAMILUX Entwickler, bis sie eine Lösung fanden, einen vormals eckigen Antrieb in die runde Profilstruktur des Flachdach Fensters zu integrieren. Mit Erfolg: Verfügbar sind die neuartigen ver- deckten Antriebe aktuell für runde Elemente mit einem OKD-Maß von 120 und 150 Zen- timetern. Diese großen Flachdach Fenster wirken nun ohne sichtbare Lüftungsantriebe noch stilvoller und hochwertiger. Gerade für architektonisch ansprechende Ansichten eig- nen sie sich deshalb besonders gut. Mit dieser Innovation ist es nun auch erstmals möglich, mittels runder Flachdach Fenster Räumlichkeiten zu lüften, ohne dadurch opti- sche Beeinträchtigungen in Kauf nehmen zu müssen. Das schafft gleichermaßen ein gesun- des, natürliches Gebäudeklima sowie einen attraktiven Designvorteil. Flachdach Fenster F100 rund Das runde Flachdach Fenster vereint Ästhe- tik, architektonischen Reiz und ausgezeichne- te Energiewerte. Auch in der Größe zeigt es sich sehr flexibel: Bei einer Aufsatzkranzhöhe von 30, 50 oder 70 Zentimetern und einem Durchmesser von 60 bis 180 Zentimetern passt es sich in alle Gebäudesituationen ein und sorgt für einen konzentrierten und stim- mungsvollen Lichteinfall. Das Flachdach Fenster ist mit einer 2- oder 3-fach-Verglasung erhältlich und auf einem runden, komplett wär- megedämmten Aufsatzkranz aus glasfaserver- stärktem Kunststoff montiert. Mit dem Flachdach Fenster F100 gehören Schmutzkanten zudem der Vergangenheit an. Denn dank Structural-Glazing-Techno- logie bietet es einen stufenlosen Übergang vom Einfassrahmen zur Verglasung und damit einen ungehinderten Ablauf des Regenwassers. Verdeckter Kettenschubantrieb „Wettbewerb ist mehr und mehr eine Frage richtiger Beherrschbarkeit von Zeit. Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen überholen die Langsamen.“ Der vielzitierte Spruch des ehemaligen BMW- Topmanagers Eberhard von Kuenheim gilt natürlich auch für Dachhandwerker. Eine effiziente Lösung aus dem Hause BMI Vedag hat genau für diese Herausforderung das TurboDach. Ein Dachaufbau muss heute nicht nur strengs- ten bauaufsichtlichen Anforderungen gerecht werden. Er hat sich darüber hinaus im immer härter werdenden Wettbewerb zu bewähren. Verarbeiter, die einem massiven Konkurrenz- druck standhalten müssen, haben es immer schwerer, sichere und qualitativ hochwertige Dachsysteme einzusetzen, zumal Investoren heute mehr denn je zum günstigeren Angebot tendieren. Dachdecker in der Kostenfalle? Das TurboDach von BMI Vedag bietet einen Aus- weg. Das Konzept: Keine Kompromisse bei der Qualität, dafür Senkung der Projektkosten durch kürzere Verarbeitungszeiten. Kostengünstig und rasend schnell Das Vedag TurboDach beschleunigt jeden Handgriff – von der Logistik bis hin zur gesamten Verarbeitung. Im Zusammenspiel mit der exzellenten Wirtschaftlichkeit und der langzeitbewährten Zuverlässigkeit umgehen Dachdecker ärgerliche Kostenfallen und sichern sich zusätzlich echte Wettbewerbsvor- teile bei kostensensiblen Ausschreibungen. Die Vorteile des Systems • praxiserprobt, zukunftssicher und risikoarm • Abdichtung in höchster Qualität Vedag TurboDach: Die effiziente Lösung Einen Überblick über das größte Dachgul- ly-Programm Europas bietet die neue „Preisliste 2019/20“ von Grumbach. Neben bewährter Produktauswahl fasst sie Er- gänzungen und Weiterentwicklungen zusammen. Der Hersteller informiert über Möglichkeiten und Problemlösungen zur Entwässerung der Flachdächer vonWohn- häusern, Staffelgeschoss-Häusern, Indus- triebauten, Balkonen, Terrassen, Park- decks und mehr. Zu den Bestsellern des Angebots gehört dabei die Serie „Attika-Super-2-Gully“ aus PUR. Sie enthält hochwertige Zwei-in-Eins-Lösungen aus Edelstahl und PUR mit hohen Ablaufleis- tungen: Haupt- und Notentwässerung benöti- gen bei dieser Serie nur eineAttika-Durchfüh- rung. Die Serie „Attika-Super-2-Gully“ umfasst acht verschiedene Modelle (mit oder ohne Keil; in kurz oder lang; mit oder ohne Strom- teilabzweig...) und eine Auswahl von mindes- tens 27 verschiedenen Anschlussbahnen. Mit theoretisch 216 Variationsmöglichkeiten (prak- Bestseller mit 112 Variations-Möglichkeiten: Attika-Super-2-Gully Der Attika-Super-2- Gully beansprucht für Haupt- und Notent- wässerung nur eine Attika-Durchführung. 12 tisch sind es 112, weil die 4 Modelle mit Keil nur mit einer Anschlussbahn aus Bitumen sinn- voll anzubieten sind) sorgt diese Gully-Serie für eine ungewöhnlich große Auswahl und damit für exakt passende Einzelfall-Lösungen bei unterschiedlichen baulichen Vorausset- zungen. Neu in der Preisliste ist unter anderem der „Attika-Meso-Gully DN 70/100“. Er zeichnet sich durch eine relativ hohe Ablaufleistung aus (3,0 l/s beziehungsweise 2,8 l/s, je nach DN-Ausführung), bei gleichzeitig sehr gerin- gem Eingriff in die Wärmedämmung eines Gebäudes – beispielsweise im Vergleich zum „Attika-Super-2-Gully“. Wärmegedämmt, FCKW-frei und mit fest angegossener Anschlussbahn wird er von Grumbach für alle gängigen Anschlussbahnen (Bitumen, PVC oder Sonderfolie) angeboten. Die neue Flachdach-Preisliste kann kostenlos angefordert werden unter: Karl Grumbach GmbH & Co. KG, Breitteilsweg 3, 35581 Wetzlar, Tel.: 06441/9772-0, www.grum- bach.net , E-Mail: grumbach@grumbach.net • stark verkürzte Baustellenzeiten • weniger Material- und Arbeitsaufwand • optisch dauerhaft attraktiv – frei von Blasen und Hohlräumen • Vedag TurboDach Schulungsprogramm Beispiel für einen TurboDach-Aufbau: • Emaillit BV-express: ein hochwertiger, lösungsmittelhaltiger Kaltbitumen-Voran- strich. Streich-, roll- und spritzfähig • Vedagard ES-Plus: eine schweißbare Elasto- merbitumen-Dampfsperrbahn zum Einfläm- men der Dachdämmplatte, perforationsfest, dampf- und luftdicht. • Wärmedämmlösung Vedag LambdaRoof 031 dh: eine graue Dachdämmplatte auf Basis von expandiertem Polystyrol entsprechend DIN EN 13163 und DIN 4108-10. • Untere Lage Vedag Turbo TU: eine kalt- selbstklebende Elastomerbitumen-Unterlags- bahn für den Einsatz auf unkaschiertem Poly- styrol oder kaschiertem Polyurethan, hoch- reißfest, schnell und sicher zu verarbeiten. • Die Oberlage Vedag Turbo TO: eine ther- misch selbstklebende Oberlagsbahn, hoch- reißfest, extrem alterungsbeständig und mit einer optisch überzeugenden Bestreuung in den Farben Dolomitgrau oder Blaugrün. Rund von oben wie unten FLACHDACH „Das Haus bindet sich in die Umgebung ein und lebt gleichzeitig die Prinzipien Nachhal- tigkeit und Ökologie“, erklärt Jan Werner, der die Berge als seine Kraftquelle und Inspiration sieht. „Der Serpentin ist ein graugrüner, wert- voller Stein, der in Osttirol beheimatet ist. Sei- ne Struktur und Beschaffenheit haben mich bei der Konzeption dieses Hauses inspiriert“, erzählt Werner, der seit seiner Kindheit mit Osttirol eng verbunden ist. Als Kind hat Werner den Bergbauern im Defer- eggental beim Mähen und bei der Ernte gehol- fen. Gemeinsam mit seinemVater bestieg er die umliegenden Berge. 1999 entschied er sich, nach Lienz zu ziehen. Er nahm eine Lehrstelle als Zimmerer an, die er erfolgreich abgeschlos- sen hat. Danach ging er nach Graz, um Archi- tektur zu studieren. Dort lebt er bis heute, unter- richtet als Dozent an der Fachhochschule und führt ein Planungsbüro. „Ich bin ein Tüftler“, erzählt er. Er beschäftigt sich gern und ausführ- lich mit allen Aspekten des Bauens. Seine Handschrift sei in seinen Projekten nicht so sichtbar, denn seine Bauwerke seien sehr viel- fältig. Der Architekt bewege sich zwischen Ver- antwortung und Bewegungsfreiheit, ist Werner überzeugt. Er möchte für seinen Auftraggeber etwas schaffen: „Das Haus ist nicht für mich. Ich muss den Bauherrn kennenlernen und ein- schätzen können.“ Nachhaltigkeit und Ökolo- gie haben für Werner bei der Konzeption und Materialauswahl eine besondere Bedeutung. Die Nachhaltigkeit hat auch im Dölsacher Pro- jekt mit einem eigenen Energiekonzept Nieder- schlag gefunden. So wurde das Dach südseitig ausgerichtet, damit die Photovoltaik-Anlage das Sonnenlicht optimal einfangen kann, die Wärmepumpe „versteckt“ sich bei der Garage. Eine heterogene Gemeinde Die Aufgabe schien auf den ersten Blick „sehr dankbar“ zu sein. Auf den zweiten Blick war die Herausforderung doch größer als ursprüng- lich gedacht. Denn das Grundstück thront in Hanglage hoch über Dölsach, es fällt steil berg- ab, und nach Norden hin verläuft es spitz zu. Werner wollte sowohl den Blick auf die Dolo- miten als auch auf den im Nordwesten gelege- nen Lienzer Talboden gleichermaßen einfan- gen. Die Osttiroler Gemeinde ist in puncto zeit- genössischer Architektur sehr aufgeschlossen und tolerant. So vereint sie heute klassische alte Bauernhäuser mit modernen Gebäuden. Offene Geometrie Das Haus hat eine offene Geometrie, die durch die gegenüberliegenden Dolomiten vervoll- ständigt wird. Die enorme Glasfront bietet sei- nen Bewohnern und deren Gästen gleichzeitig einen atemberaubenden Ausblick. Als Fassade wurde eine vorgehängte hinterlüftete Fassade mit Prefa realisiert. Sie sorgt für das perfekte Raumklima zu allen Jahreszeiten, und diese könnten in der Region sehr extrem ausfallen. Lange, kalte Winter mit viel Schnee sind in Der gebürtige deutsche Architekt Jan Werner hat in der Osttiroler Gemeinde Dölsach für einen Zahnarzt und seine Familie ein aufsehenerregendes Zuhau- se in zeitgenössischer Architektur geschaffen. Prägendes Bauteil ist die Fassade vom Hersteller Prefa aus Alu- minium in Hellgrau. Osttirol keine Seltenheit. Prefa bietet hier die nötige Sicherheit und ist zudem ein besonders langlebiges Produkt. „Den Bauherrn war es sehr wichtig, dass die Materialität ökologisch und nachhaltig ist“, unterstreicht Werner. Da Prefa zu einem großen Teil aus Sekundäralu- minium gewonnen wird und unendlich oft recycelbar ist, konnte dies den geforderten Ansprüchen gerecht werden. „Es ist ein schö- nes Produkt zum Gestalten“, sagt Werner und unterstreicht: „Wir haben damit ein funktiona- les und hochwertiges Gebäude geschaffen.“ Zwei Monate Arbeitszeit Für die Umsetzung war der Spengler Gerald Ortner mit seinem Team verantwortlich. Ortner hat bereits mit 23 seine eigene Firma gegrün- det. Heute hat er 26 Mitarbeiter und ist auf den Dächern in Kärnten und Osttirol zu Hause. Er war einst der jüngste Spenglermeister Öster- reichs und ist ein überzeugter Handwerker. An seinen Projekten schätzt er besonders die Herausfor- derung, denn „alles, was nicht geht, sind gute Projekte.“ Der Handwerker hat das Einfamilien- haus in Dölsach in nur zwei Mona- ten Arbeitszeit mit Dach und Fas- sade versehen. Zum Einsatz kam in Dölsach Prefa FX.12 in Hellgrau. Die Berge als Inspiration für zeitgenössische Architektur KLEMPNER 13 N EWS D ACH 3/19

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