FDF DachNews - Ausgabe 2/2020

6 2/20 N EWS D ACH PRODUKT-NEWS Eine einfache Montage, Langlebigkeit dank Premiumqualität und zufriedene Kunden aufgrund des großen Bedienkomforts: Roto verfolgt mit seinen Dachfenster-Lösungen immer das Ziel der größtmöglichen Unter- stützung für die tägliche Arbeit des Dach- profis. Dass dies gelingt, beweist der neuer- liche Testbericht des TÜV Rheinland: Nach den Wohndachfenstern Designo R8 und RotoQ in Kunststoff ist nun auch der Desig- no Außenrollladen in der Variante Solar Funk zum Testsieger gekürt worden. Er erhielt Bestnoten in Pro- duktqualität, Montage- freundlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Besonders gute Noten ver- gaben die Tester für die Montagefreundlichkeit des Designo Außenrollla- dens. So punktete die Lösung mit Einbauleich- tigkeit dank umfassender werksseitiger Vormontage (Note 1,0). Auch die beeindruckend kurze Montagedauer (Note 1,0) von im Schnitt nur neun Minuten hinterließ den besten Eindruck. Immerhin gelang der Einbau des Außenrollladens im unabhängigen Test ganze zehn Minuten schneller als der des zweitschnellsten Mitbewerbers! Gespart wird nur an Energie In Sachen Produktqualität hat der Designo Außenrollladen Solar Funk ebenfalls ein klares Zeichen gesetzt: Der Hitze- und Kälteschutz erreichte in der Kategorie „Material“ bei dem vom TÜV Rheinland durchgeführten Produkt- Roto Designo Außenrollladen Solar Funk ist Testsieger des TÜV Rheinland vergleich eine Benotung von 1,0. Aus gutem Grund: Wird die „german made“ Dachfenster- Ausstattung eingesetzt, wird im Sommer die Überhitzung des Innenraumes verringert. Im Winter unterstützt der Rollladenpanzer bei der Wärmeisolierung und sorgt für noch größeres Wohlbefinden. Ein echtes Plus ist das auch für die Energieeffizienz! Stabilität (Note 1,3), Aus- sehen (Note 1,0) und allgemeiner Eindruck (Note 1,0) überzeugten die Tester ebenfalls. Mehr Komfort, zufriedenere Bewoh- ner Darüber hinaus ist die große Benutzerfreund- lichkeit des Roto Designo Außenrollla- dens Solar Funk ein Argument, das beim TÜV Rheinland und den Anwendern punk- tet. So ist Roto der ein- zige der drei geprüften Anbieter, der das voll- ständige Öffnen des Fensters bei geschlos- senemAußenrollladen in der Standardvarian- te ermöglicht. Dafür vergab der TÜV Rhein- land die Note 1,0. Auch die dadurch einfachere Reinigung wurde mit Note 1,3 positiv bewer- tet. Mit dem Designo Außenrollladen Solar Funk kann übrigens auch bei Sanierungen und Reno- vierungen sicher geplant werden: Insbesondere aufgrund seines Solarantriebs und integriertem Akku ist er optimal zur Nachrüstung geeignet, da keine Verkabelung nötig ist. Die kompletten Testergebnisse finden Sie auf der Website www.roto-dachfenster.de. Mit dem Designo i8 Comfort bietet Roto Frank Dachsystem-Technologie das erste elektrische Klapp-Schwingfenster auf dem Markt. Für Handwerk und Handel ist das besonders bei Neubauprojekten einWettbe- werbsvorteil, denn immer mehr Kunden fragen nach barrierefreien Lösungen, die das Leben angenehmer machen. Da sich das Dachfenster zudem in die Hausautomation einbinden und ebenso schnell wie sicher ein- bauen lässt, haben die Profis weitere Argu- mente auf ihrer Seite. Die große Montagefreundlichkeit geht unter anderem auf die werkseitige Vormontage der Kran- und Tragelasche „Kurt“ zurück, die den Transport zur und auf der Baustelle vereinfacht. Einbauwinkel, Wärme- dämmblock sowie der Folienan- schluss ab Werk geben den Profis zudem mehr Sicherheit bei der Durchführung der Arbeiten und steigern die Einbaugeschwindig- keit. Selbst der Antrieb für das Öff- nen und Schließen ist bereits unsichtbar in den Rahmen des Designo i8 Comfort verbaut. Ange- schlossen wird das Dachfenster ein- fach und ohne zusätzliche Elektro- Arbeiten per Steckdose – der Stromstecker ist bereits am Kabel angebracht. Smart Home ready für noch mehr Wohnkomfort Die Bedienung des Klapp-Schwingfensters erfolgt entweder mit dem integrierten Folien- taster oder über den neuen, ab März 2020 seri- enmäßig beiliegendenWandsender. Dieser wird auf vielfachen Kundenwunsch anstelle des Folientasters eingeführt, um die Anwender- Roto Designo i8 Comfort: Maximaler Komfort bei Einbau und Bedienung freundlichkeit abermals zu steigern. Noch mehr Flexibilität und Komfort bietet die Integration in die Hausautomation. Optional lässt sich das Designo i8 Comfort zusätzlich mit WLAN- fähigen Endgeräten wie Smartphone, Tablet, Smartwatch oder per Sprachbefehl bedienen. Besser Roto für mehr Bedienkomfort Roto hat bei der Entwicklung des Designo i8 Comfort-Dachfensters noch weitergedacht: Durch den im Rahmen verbauten Antriebsmo- tor bleibt der freie Ausblick erhalten. Das Fens- ter öffnet zudem komplett nach außen und lässt damit allen Wohnraum unberührt. Ist es außer- dem mit dem passenden Außenrollladen verse- hen, lässt es sich weiterhin uneingeschränkt bedienen – selbst, wenn der Rollladen geschlossen ist. Darüber hinaus sind eine hohe Energieeffizienz, ein standardmäßig integrier- ter Regensensor, eine Vierfach-Zentralverrie- gelung sowie diverse Ausstattungsvarianten Merkmale, die für das Designo i8 Comfort sprechen. Ab März 2020 kann das Fenster per integriertem Putztaster zudem halbautomatisch in die Putzposition gebracht werden, um die Glasscheibe bequem von innen zu reinigen. 7 Herr Bollwerk, wie sind die Dachde- cker bislang durch die Krise gekom- men? Bollwerk: Bisher ganz gut. Und das ist auch keine gefühlte Wahrnehmung, sondern durch Umfragen belegt. Wir haben alle unsere rund 7000 Mitgliedsbetriebe befragt und von den über 1300 Betrieben, die geantwortet haben, mussten über 60 % weder Kurzarbeitergeld beantragen noch Mitarbeiter kündigen oder Kredite bzw. Soforthilfen in Anspruch neh- men. Aber wir befürchten, dass sich das im Herbst, spätestens im Winter, ändern wird. Vor allem im gewerblichen Bau rechnen wir mit Auftragseinbrüchen. Was ist fü r Sie denn die größte Heraus- forderung durch Corona? Bollwerk: Anfangs natürlich erst einmal die Umstrukturierung der betrieblichen Abläufe: Einteilung in feste Teams, die notwendigen Hygienemaßnahmen umsetzen, Beschaffung von Schutzmasken und Desinfektionsmittel sowie Einweisung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Aber auch Kunden informieren, sich selbst immer auf dem neuesten Stand halten, was angesichts der gefühlt täglichen Neuerungen und Änderungen auch schon eine Herausforderung war. Nun hat man sich eingespielt, die neuen Abläufe sind gelernt und werden eingehalten. Und unser großer Vorteil im Dachdeckerhandwerk: Wir konn- ten – und können – weiterarbeiten, trotz der Beschränkungen. Das hat uns natürlich vor den dramatischen Einbrüchen bewahrt. Was sind die dringlichsten Aufgaben fü r Handwerks-Unternehmer, um in der neuen Corona-Zukunft Erfolg zu haben? Bollwerk: Dachdeckerbetriebe haben einen schwierigen Spagat vor sich. Sie müssen die derzeit durchweg hohe Auslastung an Aufträ- gen stemmen und benötigen dazu Fach- und Nachwuchskräfte. Die sind aber Mangelware. Insgesamt ist im Handwerk die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge deut- lich niedriger als im Jahr zuvor. Dann müssen sich die Betriebe zeitgleich um neue Aufträge kümmern, um einen sehr wahrscheinlichen Umsatz-Einbruch gegen Ende des Jahres abzumildern. Um so wichtiger ist es jetzt, dass die Betriebe gut aufgestellt sind in Rich- tung Digitalisierung, um Betriebsabläufe mög- lichst effizient gestalten zu können. Hier unter- stützen wir, indem wir über digitale Lösungen informieren und als Partner des Kompetenz- zentrum Digitales Handwerk an einem digitalen Leitbetrieb arbeiten, der den Einstieg in die digitale Berufswelt erleichtern wird. Von Lock-Down war bei den meisten Handwerkern wenig zu spü ren. Viele kla- gen eher ü ber eine Überbe- lastung. Bollwerk: Das stimmt: Die Auftragsbücher sind – noch – voll, und laut unserer Umfrage sind fast 67 % unserer Betriebe bis zu 4 Monaten mit Aufträgen versorgt sind, 30 % geben sogar an, auch über 4 Monate hinaus nochArbeiten in den Büchern zu haben. Aber immerhin mussten auch rund 20 % der Betriebe Soforthilfe beantragen. Und nemaßnahmen, Kontaktbeschränkungen und Abstandregeln eine Herausforderung. Wichtig ist uns vor allem, dass trotz Corona weiter aus- gebildet wird. Betriebe können zwar momentan die so wichtigen Berufsbil- dungsmessen oder Infotage in Schulen nicht nutzen. Aber wir informieren über virtuelle Mes- sen, die Möglichkeit von Online-Bewerbungsgesprächen und stellen umfangreiches Mate- rial bereit, das zur Nachwuchs- suche auf der eigenen Webseite oder in den sozialen Medien genutzt werden kann. Eine gro- ße Rolle zur Vermittlung von Azubis spielt dabei unsere Bewerberplattform www.Dach- deckerDeinBeruf.de. Schüler und Schülerinnen erfahren hier alles über den Dachdeckerberuf und können sich mit 2 Klicks als Praktikant oder Azubi bewerben. Ein ausgefeiltes Kontaktsystem sorgt dafür, dass keine Anfrage verloren geht. weiß, wie wichtig das richtige Hintergrund- bild ist. Nun, Scherz beiseite: Dass sich nun größtenteils die Betriebsabläufe, die vor Corona analog waren, durch die Pandemie in digitale umgewandelt wurden, ist nicht anzu- nehmen. Dafür waren auch die Belastungen durch die neue Situation zu hoch. Aber man wird sicherlich festgestellt haben, dass es hier Optimierungsbedarf gibt. Wobei man aber auch sagen muss, dass viele Betriebe schon gut digital aufgestellt sind. Und vielen ist klar geworden, dass sie sich künftig verstärkt damit auseinandersetzen müssen, um wettbe- werbsfähig zu sein. Insofern könnte die Pan- demie dazu beitragen, dass einiges jetzt schneller umgesetzt wird. Welches Segment hat derzeit die Nase vorn? Neubau, Sanierung oder Kun- dendienst/Wartung? Flachdach, Steil- dach? Bollwerk: Belastbare Daten dazu liegen uns vor allem für 2019 vor und sind auch im aktu- ellen Geschäftsbericht veröffentlicht. Der pri- vate Wohnungsbau war und ist ein wichtiger Pfeiler des Wachstums. Und die Altersstruk- tur der Gebäude und auch die Bereitschaft vieler Eigentümer zu investieren, sorgen für eine nach wie vor ziemlich rege Bautätigkeit im Bestand, es wird also gedämmt, saniert und repariert. Auch die Nachfrage nach Wirt- schaftsbauten war unerwartet hoch und der öffentliche Bau hat auch nicht an Kraft ver- loren. Aber das war wie gesagt vor Corona, wie sich hier die Lage entwickelt, werden wir erst Ende des Jahres verlässlich sagen kön- nen. Wie erwähnt, gehen wir vor allem im gewerblichen Bau von Rückgängen aus, aber auch bei den privaten Bauherren werden sich Einbußen zeigen. Wie sieht es denn langfristig aus? Wo steht die Branche in zwei Jahren? Bollwerk: Ein Anstieg der Umsatzerlöse im Dachdeckerhandwerk im Jahr 2020 ist unrea- listisch. Wir gehen von einer nur knapp zufriedenstellenden bis ausreichenden Er- tragslage aus. Für 2021 wagen wir die Prog- nose von angespannt bis eher schlecht. Aller- dings sind angesichts der aktuellen Situation verlässliche Aussagen so gut wie unmöglich. Geben Sie bitte einen Tipp fü r alle, die gerade so richtig die Nase voll haben von Corona. Bollwerk: Wir sollten alle froh sein, in einem Land wie Deutschland zu leben, mit einer Regierung, die mit Augenmaß agiert, mit einem stabilen Gesundheitssystem und einer Bevölkerung, die mit großer Mehrheit hinter den Beschränkungen und den getroffe- nen Maßnahmen steht. Und die Bilanz gibt uns recht: Mit einer Sterblichkeitsrate von 4,6 % haben wir eine der niedrigsten Raten welt- weit. Also: Nicht jammern, es hätte schlim- mer kommen können! Die erste Welle von Corona scheint durch Deutschland durch- gezogen zu sein. Doch wie hat der Lock-Down und seine Fol- gen die Welt von Deutschlands Dachdeckern verändert? Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Dachdecker- handwerks Dirk Bollwerk zieht ein vorläufiges Résumé. Die Corona Zwischenbilanz ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk im Interview die Umfrage zeigt auch, dass mit wachsender Sorge auf Herbst und Winter geblickt wird. Vor allem der Gewerbebau wird voraussichtlich deutlich einbrechen. Und auch das Einstellen neuer Mitarbei- ter ist schwierig? Bollwerk: In solch ungewöhnlichen Zeiten ist die Mitarbeitersuche natürlich nicht ganz leicht. Auch die Einarbeitung ist in Zeiten von Hygie- Viele Hersteller präsentieren Neuheiten oder Weiterbildung online. Ist die viel beschworene Digitalisierung im Hand- werk durch Corona nun erheblich im Vorwärtsgang? Bollwerk: Natürlich hat sich hier einiges bewegt, notgedrungen wurden zum Beispiel viele Präsenz-Termine als virtuelles Meeting abgehalten. Das heißt, vermutlich jeder kennt nun mindestens eine solche Plattform und “Unser großer Vorteil im Dachde- ckerhandwerk: Wir konnten – und können – weiterar- beiten, trotz der Beschränkungen. Das hat uns natür- lich vor den dramati- schen Einbrüchen bewahrt.” Dirk Bollwerk (49) ist Dachdecker,- Klempner- und Zimmerermeister. Er führt seit 1993 den Dachdeckerbetrieb Joh. Bollwerk Bedachungen GmbH im niederrheinischen Rees-Haldern mit 16 Mitarbeitern. 1994 qualifizierte er sich weiter zum Betriebswirt im Handwerk. Seit 2006 ist er öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Dachdeckerhandwerk. Er ist verheiratet und hat 2 Töchter. Seit 2017 ist Dirk Bollwerk Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks. Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhand- werks e. V. (ZVDH), gegründet 1925, ist ein Arbeitgeber- verband. Er vertritt die gemeinsamen fachlichen, wirtschaft- lichen, sozialen und kulturellen Interessen des Dachdecker- handwerks mit über 15.000 Dachdeckerbetrieben (davon rund 7.000 Innungsbetriebe), 100.800 Mitarbeitern und einem Jahres-Umsatz von über zehn Milliarden Euro.

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