14 15 NEWS DACH 2/23 Wie Dächer auszuführen sind, damit sie genügend Regensicherheit bieten, beschreibt der ZVDH in seinen Fachregeln. Sein „Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und Unterspannungen“ teilt Dächer in 6 sogenannte Klassen ein und legt für jede fest, welche Zusatzmaßnahmen vorzunehmen sind. Die Klasse ergibt sich aus 2 Kriterien: (1.) Wie stark die Regeldachneigung unterschritten wird. (2.) Wie viele „erhöhte Anforderungen“ vorhanden sind. Die Regeldachneigung drückt aus, ab welcher Neigung sich eine Dachdeckung als regensicher erwiesen hat. Der ZVDH gibt sie für bestimmte Produktgruppen vor, die Hersteller geben sie in ihren Produktdatenblättern genauer an. Eine steilere Neigung ist unproblematisch, eine flachere erfordert zusätzliche Maßnahmen. Welche – das hängt davon ab, wie stark die Regeldachneigung unterschritten wird. Die ZVDH-Tabelle gliedert dies in 4°- Schritte von 0° bis maximal 12°. „Erhöhte Anforderungen“ können sich aus der Dachraumnutzung, der Dachkonstruktion, der Dachform, klimatischen Verhältnissen, technischen Anlagen und örtlichen Bestimmungen ergeben. Die Nutzung des Dachraums zum Wohnen zählt dabei schon als 2 „erhöhte Anforderungen“. Oft kommen noch weitere hinzu. Bei mehr als 3 „erhöhten Anforderungen“ empfiehlt der ZVDH, das Dach in der Qualität der jeweils nächsthöheren Klasse auszuführen. Klasse 2 im ZVDH-Regelwerk Bei einem Einfamilienhaus bedeutet das: Klasse 2 bei Unterschreitungen der Regeldachneigung bis max. 8°, wenn mehr als 3 „erhöhte Anforderungen“ vorhanden sind. Und bei Unterschreitungen der Regeldachneigung um mehr als 8° und max. 12°, wenn nicht mehr als 1 „erhöhte Anforderung“ vorhanden ist. Klasse 2 bedeutet ein „regensicheres Unterdach“: höhere Anforderungen an die wasserundurchlässige Bahn, die Stoßverklebungen und die Nageldichtung. Holzfaser-Dämmplatten waren im ZVDHRegelwerk eigentlich gar nicht vorgesehen, doch da die STEICOsafe im Jahr 2017 durch ein Gutachten der Holzforschung Austria bestätigt bekam, dass sie sogar die noch strengeren Anforderungen Österreichs für schneereiche Regionen erfüllt, darf sie in Deutschland für Klasse 2 verwendet werden – wenn Damit Dächer auch bei extremen Unwettern und beschädigter Eindeckung dicht bleiben, brauchen sie eine Unterdeckung. Holzfaser-Unterdeckplatten sind hierfür hervorragend geeignet. Eine werkseitig aufkaschierte Unterdeckbahn wurde für Dächer entwickelt, die besonders regensicher sein sollen. Und wo es schnell gehen muss. dabei unter der Konterlattung das Nageldichtband STEICOmulti nail zum Einsatz kommt. Vorteile der STEICOsafe Mit der STEICOsafe lässt sich dank werkseitig aufkaschierter Unterdeckbahn und selbstklebender Überlappungen ein „regensicheres Unterdach“ in nur einem Arbeitsschritt einfach und schnell ausführen. Kein Kampf gegen den Wind. Kein Kampf gegen Falten. Kein Tackern. Gauben, Dachfenster und Dachbrüche sind schneller abgedichtet. Kein Primern. Kein Ablüften. Wegen der großen Arbeitszeitersparnis ist es durchaus sinnvoll, die STEICOsafe auch in Klasse 3 und noch niedrigeren Klassen einzusetzen. Und natürlich auch wegen der zunehmenden Wetterkapriolen – neudeutsch: Starkregenereignisse. Ein Nageldichtband braucht es in den Klassen 3 bis 6 nicht. Die Diffusionsoffenheit, einer der großen Vorteile der Holzfaser gegenüber Hartschaum, bleibt bei der STEICOsafe gewahrt, denn die aufkaschierte Unterdeckbahn ist ebenfalls diffusionsoffen. Sollte Feuchtigkeit aus dem Gebäudeinnern in die Konstruktion eindringen, kann sie nach außen entweichen und die Konstruktion bleibt trocken. Die STEICOsafe gibt es in verschiedenen Stärken. Dünne Platten kommen vor allem bei Neubauten zum Einsatz, wo die Sparren hoch genug sind, um bereits mit einer sparrenhohen Gefachdämmung ausreichende U-Werte zu erzielen. Dicke Platten braucht es vorwiegend bei energetischen Modernisierungen, da in Altbauten die Sparren meist viel niedriger sind und deshalb eine sparrenhohe Gefachdämmung für einen förderfähigen U-Wert von 0,14 bei weitem nicht erreicht. Erreicht wird er durch eine entsprechend hohe Unterdeckplatte. Schall-, Hitze- und Klimaschutz: HolzfaserDämmstoffe haben hohe Rohdichten. Die sorgen zusammen mit anderen Faktoren dafür, dass damit gedämmte Dächer im Vergleich zu mit Hartschaum oder Mineralfaser gedämmten einen deutlich besseren Schallschutz aufweisen. Das ist vor allem bei Schlafzimmern unterm Dach wichtig, denn auf die Deckung prasselnder Regen kann so laut sein, dass ein erholsamer Schlaf nicht mehr möglich ist. Die Überstände der aufkaschierten Unterdeckbahn sind selbstklebend. Zuerst werden die vertikalen Stöße verklebt, dann die horizontalen. Schnell und preisgünstig Erhöhte Regensicherheit SPEZIAL DÄMMSTOFFE G10 PV: Verlegebericht Schritt für Schritt Nach Auftrag erstellt die Nelskamp eigene Solarabteilung einen Belegungsplan sowie einen Stringplan, basierend auf den Dach-/Gebäudeplänen. Dabei werden auch etwaige Verschattungen, beispielsweise durch Gauben oder Kamine, analysiert und die Belegung gegebenenfalls angepasst. Durch die Planung mit einer akkreditierten Planungssoftware werden mögliche Planungsfehler minimiert und der Bauherr erhält eine Visualisierung des Daches / Gebäudes und eine Ertragsprognose über die zu erwartende Stromproduktion der Anlage sowie den zu erwartenden Eigenverbrauch. Batteriesysteme und Elektroautos können bereits in der Planung und in den Verbräuchen berücksichtigt werden. Der Handwerker erhält einen Belegungsplan sowie einen Stringplan ,wie die Module miteinander zu verbinden sind und kann so den optimalen Punkt (in der Regel eine Dachdurchdringung) zur Kabelanbindung vom Modulfeld zum Wechselrichter festlegen. Nachdem die Dachdurchdringung für die Kabelführung vom Modulfeld zum Wechselrichter erstellt wurde, kann die Montage beginnen. Die Kabeldurchführung befindet sich meistens kurz unter- oder oberhalb des Modulfeldes. Die Rückführung des Kabels vom letzten Modul zur Dachdurchdringung zum Wechselrichter sollte vor der Eindeckung erfolgen, ansonsten wird eine zweite Dachdurchdringung erforderlich oder das Kabel müsste recht aufwändig unter der bestehenden Eindeckung zur Dachdurchdringung zurückgeführt werden. Das erste Modul wird mit dem werkseitig am Modul angebrachten Kabel und Stecker mit der Kabelführung zum Wechselrichter verbunden und auf die Dachlatte gehängt, sodann im Kopfbereich mit der Dachkonstruktion verschraubt. Die Verfalzung an den Seiten der G10 PV Module entspricht der Verfalzung des G10 Ziegels, so dass sich die Module einfach, sicher und harmonisch in die Dacheindeckung integrieren lassen. Die Module werden, wie die Dachziegel auch, von rechts nach links und von unten nach oben verlegt. Dabei werden die Module mit den werkseitig am Modul befestigten Kabeln und Steckern (MC4) verbunden. Die Modulbreite der G10 PV Module entspricht der mittleren Deckbreite von acht G10 Glattziegeln. Die fluchtgerechte Verlegung kann entweder über die Deckfugen der darunter liegenden Ziegel kontrolliert werden oder anhand von Schlagschnurmarkierungen auf der Dachlatte. So erfolgt die Montage bis zum letzten Modul. Wenn, wie in Punkt 2. erwähnt, die Kabelführung vom letzten Modul zur Dachdurchdringung bereits vorbereitet ist, wird der letzte Modulstecker mit dem Kabel verbunden und die Dachinstallation ist fertig. Jetzt müssen nur noch die durchs Dach geführten Kabel mit dem Wechselrichter verbunden werden und die Anlage kann in Betrieb genommen werden. Ästhetik und Effizienz schließen sich bei PV nicht länger aus: Das von Nelskamp entwickelte G10 S PV-Element sorgt für dauerhafte Stromversorgung bei harmonischunauffälliger Ästhetik. Die PV-Module bilden mit den Glatt-Ziegeln G 10 eine Einheit und liegen direkt auf der Lattung. Das G10 PV System verbindet modernes Design und ökologische Nachhaltigkeit mit extrem leistungsfähiger und deshalb gewinnbringender Technik. Auf dem Dach fällt es erst beim zweiten Blick ins Auge: Denn die überdeckenden G10 S PV Elemente liegen wie die Glattziegel, regendicht und flächenbündig, direkt auf der Lattung. Wasserablaufkerben am unteren Rand der Module verstärken die Dachziegelästhetik. Das Gesamtdeckbild ist harmonisch – Dachästhetik ohne Ecken und Kanten. Ein wasserdichtes Unterdach, wie bei klassischen Indach-PV Anlagen, ist nicht erforderlich. Pro m² Modulfläche erreichen die Module eine maximale Leistung von 167 Wp, d. h. minimalst reichen gerade einmal 5,9 m² Modulfläche für 1KWp elektrische Leistung aus. Damit erzielt die Anlage je nach Standort 1. 2. 3. 5. 6. 7. 4. Nelskamp G10 S PV Solarziegel Solarziegel unauffällig ins Dach integriert Gründächer leisten einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, sie schaffen mehr Lebensqualität und haben positive Auswirkungen auf die Umwelt. Mit GS Dura, dem modularen Gründachsystem von MOGAT, sind maßgeschneiderte Begrünungslösungen ein Leichtes. Wie bei einem Baukasten, können die einzelnen Elemente – von der Vegetation, über das Extensivsubstrat und die Substratmatte bis hin zum Drainagesystem – zu einem individuellen Gründachsystem zusammengesetzt werden. Eben: für jede Anforderung die passende Lösung. Dabei zeichnen sich alle GS Dura Varianten durch einen hohen pflanzenverfügbaren Wasserspeicher aus. Für die extensive Dachbegrünung bieten die Varianten GS DURA Basis und GS Dura Basis+ einen pflanzenverfügbaren Wasserspeicher von 21,5 Liter bzw. 36,5 Liter je m². Für die semi-intensive Begrünung mit hoher Biodiversität steht mit den Varianten GS Dura Premium und GS Dura Premium+ sogar ein pflanzenverfügbarer Wasserspeicher von 45 Liter bzw. 66 Liter je m² bereit. Gut für jede Pflanze, denn so können Hitze und Dürreperioden problemlos überstanden werden. Ein weiterer Vorteil von GS Dura: Das modulare Gründachsystem überzeugt mit einer hohen Verlegeleistung und Systemsicherheit. Denn: In den GS Dura Drainagesystemen X20 und 5+1 sind Schutzlage, Filterschicht und Drainage in nur einem Modul vereint – das bedeutet nur einen Arbeitsgang. Zudem sorgt das Drainagesystem für einen zusätzlichen Schutz der Dachabdichtung und die Drainageschicht verschlämmt nicht. Ein weiteres Plus: Der „Alleskönner“, das Drainagesystem 5+1, verfügt über eine hohe Druckfestigkeit und ist auch für Null-Grad-Dächer zugelassen. Eben: ideal, auch bei gefällelosen Flächen. MOGAT GS Komplett – aus 100% nachwachsenden Rohstoffen Für Dächer mit geringer Traglast und bis zu 15 Grad Dachneigung steht mit MOGAT GS Komplett jetzt eine Variante aus 100% nachwachsenden Rohstoffen zur Verfügung. Alle vier Komponenten – von der Vegetation, über das Substrat, den Wasserspeicher bis hin zur Drainage – werden hier in nur einem Arbeitsgang verlegt. So ist das Dach schnell, einfach und fehlerfrei sofort begrünt und mit vier bis acht Sedumarten zu mehr als 85% bedeckt. Der Träger ist aus 100% nachwachsendem Rohstoffen hergestellt und kompostierbar. MOGAT GS Komplett speichert bis zu 25 Liter Wasser je m² und leitet überschüssiges Wasser sicher ab. Zudem ist MOGAT GS Komplett mit 63 kg pro m² ein echtes Leichtgewicht. GS DURA: Modulares Gründachsystem von Mogat GS Dura Basis+ mit bis zu 36,5 Liter Wasserspeicher je m² und Lage zwischen 750 und 1.100 kWh Strom pro KWp-PV-Leistung und erreicht annähernd gleiche Werte wie eine AufdachAnlage. Als montagefertige Einheit geliefert ist das G10 S PV-Element mit einer Deckbreite von 8 Ziegeln einfach, schnell und sicher im Zuge der Eindeckung zu montieren. Die Deckmaße entsprechen hier dem G10-Standardziegel. Der variable Überdeckungsbereich von +/- 10 mm sorgt für die einheitliche Dach-Einteilung. Vorgefertigte Kabel mit MC4 Steckern ermöglichen die montagefreundliche und sichere Verbindung.
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