FDF DachNews - Ausgabe 2/2017

6 Bereits 1970 hatten die ursprünglichen Eigen- tümer das 1959/60 erbaute 1,5-geschossige Objekt mit Satteldach erstmals erweitert, damals allerdings nur im Erdgeschoss. Die Dachfläche des Anbaus diente dem Oberge- schoss in den folgenden Jahrzehnten als Dach- terrasse. 2011 wurde das Haus von den neuen Eigentü- mern, Nadine und Timo Junk, ein weiteres Mal umgebaut und modernisiert. Da das Gebäude aus dem Familienbesitz der Bauherrin stammt, sollten die Veränderungen trotz des großen Modernisierungsbedarfs behutsam erfolgen und der ursprüngliche Charakter des Objekts erhalten bleiben. Als ersten Schritt hin zur Gesamtmodernisierung wurde das Erdge- schoss erneuert, auch im Hinblick auf die spä- tere Nutzung des Obergeschosses. Die Entscheidung zur eigenen Nutzung der bis- her vermieteten Räume im Obergeschoss fiel im Frühjahr 2016. Noch im selben Jahr ist über der Terrasse ein zusätzliches Geschoss entstan- den. Mithilfe einer Deckenteilöffnung und durch eine Treppe wurde das neue Stockwerk mit dem darunter liegenden Erdgeschoss ver- bunden. Über eine weitere Treppe erreicht man außerdem einen Brückensteg, der nun auch die Nutzung der vorhandenen Flächen unterhalb der Dachspitze möglich macht. Der ursprüngliche Wunsch der Eigentümerfa- milie war es, das neue Dachgeschoss komplett zu verglasen, um ein Maximum an Tageslicht in die modernen Räume zu holen. Der Archi- tekt und Vater des Bauherrn, Rolf Junk, riet jedoch von einer vollständigen Verglasung des Dachgeschosses ab, da diese einen zu starken Bruch mit der Architektur der 1960er-Jahre bedeutet hätte. Stattdessen schlug der Architekt zweireihige Dachflächenfenster mit Fassadenanschluss- fenstern vor. Der Wunsch der Bauherren – Transparenz und Blick nach draußen – wurde dadurch weiterhin berücksichtigt. Dank der Wohndachfenster und des Zubehörs von Roto war es möglich, dieses Konzept umzusetzen. Oberhalb zweier Fassadenanschlussfenster wurden auf beiden Seiten des neuen Dachs jeweils vier vollautomatische Roto Comfort i8 Klapp-Schwingfenster und zwei Roto Designo R8 in drei Zweierpaaren übereinander ange- ordnet. Der lichtdurchflutete und über drei Eta- gen offene Anbau, der somit entstanden ist, besticht durch seinen Galeriecharakter, niedri- ge Energiekosten und ein angenehmes Wohn- klima. Drei weitere Roto Designo R8 wurden in das Dach über den alten Gebäudeteilen ein- gesetzt. Qualität, und Montagefreundlichkeit Zimmerermeister Bernd Lichtenfels, Geschäftsführer der Holzbau Lichtenfels GmbH aus Königsbach-Stein, kennt das Haus seit den 1970er-Jahren und hat alle bisherigen Erweiterungs- sowie Sanierungsarbeiten durchgeführt. Der neue Anbau ist unter seiner Regie und in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten Rolf Junk entstanden. „Für mich war zunächst die hohe Qualität der Roto Fens- ter ausschlaggebend dafür, dass ich das Roto Comfort i8 und das Roto Designo R8 für den Anbau empfohlen habe. Wenn ich meinen Kunden zu einem Produkt rate, muss ich mich auf seine Funktionalität und Langlebigkeit ver- lassen können. Speziell bei diesem Bauprojekt war es ein großer Vorteil, dass der Rollladen des Comfort i8 auf den Fensterflügel montiert ist. Diese Tatsache hat es uns ermöglicht, ein Fenster direkt über dem anderen anzuordnen, ohne dass der Rollladen auf dem unteren Fens- ter das obere blockiert. Auch das U-Profil der Roto Comfort i8 begünstigt den Einbau der Fenster übereinander ohne viel Zwischen- raum“, berichtet Bernd Lichtenfels. „Grundsätzlich macht es unsere Arbeit als Zimmerer sehr viel leichter und angenehmer, dass bei den Wohndachfenstern von Roto die Winkel, die Dämmung und die Dampfsperr- schürze bereits vormontiert sind. Das verein- facht und beschleunigt den Einbau und gibt uns die Sicherheit, dass die Fenster anschließend perfekt sitzen. Dadurch vermeiden wir Rekla- mationen und erhalten von zufriedenen Kun- den sogar regelmäßig Weiterempfehlungen“, so Lichtenfels weiter. Energieeffizientes Sanieren Zur Finanzierung der Aufstockung und der Sanierungsmaßnahmen an der bestehenden Bausubstanz haben die Bauherren das KfW- Programm 152 zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden genutzt. Daher war bei der Wahl der Baustoffe auch das Thema Energie- effizienz von großer Bedeutung. „Die Dach- dämmung des gesamten Hauses wurde erneu- ert, außerdem haben wir eine Gas-Solarther- mie-Heizung installiert. Dank ihrer ausge- zeichneten Energieeffizienz bis hin zur Passiv- haustauglichkeit passen die Roto Fenster per- fekt in dieses Programm. So werden wir künf- tig Energiekosten sparen und damit die Inves- tition in den Umbau und die Sanierung refinan- zieren“, erklärt Bauherr Timo Junk. Design trifft ausgereifte Technik Seine intelligente Antriebstechno- logie und das puristische Design waren weitere wichtige Gründe bei der Entscheidung für das Roto Comfort i8. „Mir war es wichtig, dass die Fenster automatisch betrieben werden können, ohne dass die entsprechende Technik sichtbar ist. Die Elektronik des Roto Comfort i8 ist vollständig im Fensterrahmen verborgen, so bleibt das klare Erscheinungsbild unge- stört. Diese Ästhetik hat mir gefal- len und mich überzeugt“, erklärt Timo Junk. Zimmerermeister Bernd Lichtenfels ergänzt: „Da die Eigentümer Wert drauf legten, ihre Fenster elektrisch steuern zu können, war es hilfreich, dass Roto eng mit der Firma Becker zusammenarbeitet, die das entsprechende Automationssystem produziert.“ Die zentrale Station für die Bedienung der Fenster wird an die Wand montiert und funk- tioniert sowohl über einen Touchscreen als auch per Smartphone. Sämtliche Rollläden und die unteren Fenster, die noch von Hand erreichbar sind und manuell bedient werden können, lassen sich ebenfalls damit konfigurie- ren. „Dank ihrer ausgereiften technischen Aus- stattung funktioniert die Einbindung der Roto Fenster in die Haussteuerung sehr unkompli- ziert und ohne größeren Aufwand.” Wie die Installation und die Vernetzung der verschie- denen digitalen Komponenten im Detail funk- tionieren, vermittelte uns Roto Außendienst- mitarbeiter Alexander Roskowetz. Sein Fach- wissen hat die Montage deutlich erleichtert. „Mich begeistert, dass wir mithilfe der Roto Comfort i8 eine große Fensterfläche gewonnen und zugleich das Erscheinungsbild unseres Hauses bewahrt haben. Inzwischen genießen wir genau den weiten und ungestörten Aus- blick über den Ort und die umgebende Natur“, freut sich Bauherr Timo Junk. Bei der Modernisierung eines Zweifa- milienhauses aus den 1960er-Jahren in der Gemeinde Karlsbad (Baden-Würt- temberg), ermöglichen vor allem die Dachfenster von Roto helle Räume und den grandiosen Blick in die Landschaft des Alb-Pfinz-Plateaus. Dachgeschoss mit Weitblick Grundsätzlich ist beim Roto Comfort i8 und bei allen ande- ren elektrischen Roto Dachfenstern die Bedienung per Schal- ter, Handsender, Smartphone oder Tablet möglich. Sowohl Außen- als auch Innenzubehör lassen sich jederzeit problemlos nachrüs- ten – von der Jalou- sette über das Rollo bis hin zu Faltstore und Markise.

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