FDF DachNews - Ausgabe 1/2024

Der Paslode Gasnagler COMBI Xi vereint in einem Gerät Anwendungen, für die zuvor ein Anker- und ein Streifennagler notwendig waren. Der weltweit erste Kombi-Gasnagler reduziert Kosten und Komplexität bei der Beschaffung und den Aufwand auf der Baustelle. Das 2-in1Gerät benötigt weniger Platz als zuvor zwei Geräte bei der Lagerung in der Werkstatt, beim Transport und auf der Baustelle. Der COMBI Xi ist ideal für Betriebe, die vor allem ausbauen, renovieren und energetisch sanieren. Mit dem Kombi-Gasnagler lassen sich Balkenschuhe und -träger, Lochplattenwinkel und -streifen, Sparrenpfettenanker, Sparrenfüße und Windrispenbänder genauso befestigen wie Aufdopplungen, Beplankungen von Böden und Wänden, Lattungen und Schalungen an Gauben und Fassaden. Zum Wechsel zwischen Holz-Holz- und Metall-Holz-Verbindungen sind lediglich das Magazin und das Nasenstück zu wechseln. Paslode bietet für beide Anwendungen die geeigneten Befestigungsmittel an. Das gegenüber anderen Antriebsformen um etwa 20 % leichtere Gerät (3,6 kg mit Akku) mit Impulse Gastechnologie ermöglicht die sichere Bedienung mit einer Hand. Damit kann der exakt ausbalancierte Kombi-Nagler mit geringem Kraftaufwand zum Befestigungselement geführt werden. Weltweit erster Kombi-Gasnagler Anker- und Streifennagler in einem Als Handwerksunternehmer wissen Sie: Gerade unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen ist es eine der zentralen Aufgaben, die Ressource Zeit möglichst effizient zu nutzen. Denn ein Unternehmen muss über seine Einnahmen auch unproduktive Stunden abdecken können. Wenn etwa das gesamte Team einmal im Monat zu einer Besprechung zusammenkommt, ist das für die Entwicklung des Unternehmens oder auch von einzelnen Mitarbeitern ungemein wichtig. Während dieser Zeit können aber keine Kundenaufträge bearbeitet werden – es wird kein Geld verdient. Kosten fallen trotzdem an, denn die Mitarbeiter werden ja auch für ihre Zeit in der Besprechung entlohnt, Strom wird verbraucht, der Fuhrpark steht zur Verfügung und so weiter. In herausfordernden Zeiten wie diesen sollten Sie als Handwerksunternehmer bewusster denn je darauf achten, welche Zeiten Sie mit dem Kunden verrechnen können – und welche unproduktiv sind. Dies ist Ihr Schlüssel zu mehr Gewinn. Es sind ja weit mehr Bereiche als nur Besprechungen, die in die Rubrik unproduktiver Stunden fallen. Denken Sie beispielsweise an Schulungen, Urlaubs- und Krankheitstage, Aufwände für Buchhaltung, Organisation und andere administrative Tätigkeiten. Das alles wird über die produktiven Stunden abgedeckt. Nicht verrechenbare Zeiten als Schlüssel zu mehr Gewinn Wissen Sie, wie viele unproduktive Stunden es derzeit in Ihrem Unternehmen gibt? Nur wenige Unternehmer können diese Frage ad hoc beantworten. Viele antworten dagegen wage: „Ach, so viele Stunden können es gar nicht sein, immerhin wirft das Unternehmen ja Gewinn ab.“. Eine solche Messung nach Bauchgefühl ist gefährlich: Schon jetzt ächzen viele Handwerksbetriebe unter dem zunehmenden Kostendruck. Wenn immer knapper kalkuliert werden muss, fressen unproduktive Stunden schnell den Gewinn auf. Und wie wird es in der Zukunft sein? Die Bedingungen für Unternehmen ändern sich heute schneller als je zuvor. Verlässliche Prognosen über wirtschaftliche Rahmenbedingungen in zehn Jahren sind kaum möglich. Wird das Verhältnis von bezahlten zu unproduktiven Stunden auch in Zukunft gut genug sein, um dem Unternehmen das Überleben zu ermöglichen? Die Kosten für Personal, Energie, Rohstoffe und Material können wir nur in sehr begrenztem Maße senken. Die Verkaufspreise auf der anderen Seite lassen sich ebenfalls nicht beliebig steigern. Hier müssen wir uns im Rahmen dessen bewegen, was der Markt erlaubt. Doch was wir als Unternehmer und Führungskräfte tun können: Unproduktive Stunden aufspüren sowie rechtzeitig gegensteuern, um Effektivität und Effizienz der im Unternehmen zur Verfügung stehenden Zeit zu maximieren. Dem amerikanischen Schriftsteller und Philosophen Henry David Thoreau wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Es genügt nicht, nur fleißig zu sein – das sind die Ameisen auch. Die Frage ist vielmehr: Wofür sind wir fleißig?“ Als Unternehmer verstehen Sie: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Nicht jeder fleißige Mitarbeiter arbeitet effizient. Das fängt bei so “einfachen” Vorkommnissen an wie die Anzahl der Rückrufe von der Baustelle, weil die Arbeitsvorbereitung, das Werkzeug oder das Material nicht passen und endet bei unternehmerisch unnötigen Arbeiten noch lange nicht. Der Einfluss der Produktivität auf das Betriebsergebnis wird häufig unterschätzt. Eine Studie an der TU Dortmund etwa kam zu dem Ergebnis, dass von ca. 212 Arbeitstagen pro Jahr im Handwerk 85 Tage pro Mitarbeiter “verschwendet” werden. Rechnen Sie das nur einmal grob nach. Das Potenzial zur Gewinnsteigerung ist also riesig. Sich ineffizient genutzter Zeit bewusst zu werden, ist der erste Schritt, denn „Einsicht ist der erste Weg zur Besserung“, wie das bekannte Sprichwort besagt. Wenn es darum geht, das Verhältnis von unbezahlten zu bezahlten Stunden zu optimieren, ist es ganz besonders wahr. Während die Verschwendung von Zeit in der Vergangenheit im Unternehmen oft aufgefangen werden konnte, wird es aktuell immer schwieriger, in der Gewinnzone zu bleiben. Längst nicht alles lässt sich dem Kunden in Rechnung stellen. Zeit-Wert-Bewusstsein schaffen und von mehr Qualitäts-Zeit profitieren Wenn Sie sich mit derartigen Fragen bisher wenig beschäftigt haben, geht es Ihnen vielleicht auch so: Sie haben das Gefühl, dass es Ihrem Unternehmen sehr wohl nutzen könnte, wenn Sie den Blick auf die effiziente Nutzung der Ressource Zeit lenken würden. Sie wissen aber nicht, wie Sie es umsetzen sollen. Zunächst geht es darum, ein Zeit-WertBewusstsein zu schaffen. Bei sich selbst, aber auch bei jedem Mitarbeiter. Den Spruch „Zeit ist Geld“ kennt jeder. Er geht wohl zurück auf Benjamin Franklin, einen der Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika. Was Zeit und Geld gemeinsam haben: Beides steht nur in begrenztem Umfang zur Verfügung, beides sollte wohlüberlegt eingesetzt werden. Und als Unternehmer können wir die Ressource Zeit so einsetzen, dass wir einen möglichst hohen Diese Maßnahmen helfen, die Anzahl der nicht verrechenbaren Stunden auf Dauer zu reduzieren und eine produktive Kultur zu fördern: • Schaffen Sie mit einem Leitbild Klarheit. Es hält Ziele, Strategie, Werte, Struktur und Spielregeln für die Zusammenarbeit im Unternehmen fest. So trägt es zu Motivation und Identifikation bei. • Sorgen Sie für einheitliche, ritualisierte Kommunikation. Vermitteln Sie Ihre Erwartungen in eindeutigen und verständlichen Anweisungen. • Prüfen Sie alle Prozesse in Ihrem Betrieb: Wie müssen sie organisiert sein, damit der Kunde erhält, was er bestellt? Definieren Sie klare Zuständigkeiten bei Aufgaben und Verantwortungsbereichen. Gewinn steigern in schwierigen Zeiten Erhöhen Sie die produktive Zeit im Betrieb Die konjunkturelle Situation der Bauwirtschaft spitzt sich zu. Dachbau-Unternehmen, die jetzt noch ihre Gewinne steigern wollen, sollten das Zeitmanagement im Betrieb unter die Lupe nehmen und unproduktive Zeit für Chef und Mitarbeiter eliminieren, sagt unsere Fachautorin Unternehmensberaterin Burga Warrings. monetären Gegenwert erzielen. Angesichts steigenden Kostendrucks und Wettbewerbs ist dies aus Unternehmenssicht geradezu überlebenswichtig. Deshalb brauchen wir ein WerteBewusstsein darüber, wofür wir in unserem Unternehmen Zeit einsetzen: 1. Verrechenbare Stunden: Welchen Anteil können wir direkt mit Kunden abrechnen, weil wir in diesen Stunden eine Leistung erbracht haben? 2. Anrechenbare Stunden: Welche Zeit betrachten wir als Investition in die Zukunft, weil sie dazu dient, künftig mehr Umsatz/Gewinn zu erzielen (z.B. Weiterbildungen)? 3. Unproduktive Zeiten: Welche Stunden sind unproduktiv und schmälern den Gewinn? Manche der unproduktiven Zeiten sind unvermeidlich, z. B. Urlaubstage der Mitarbeiter. Viele andere lassen sich aber mit gutem Management reduzieren. Um die nötige Klarheit als Basis für fundierte Entscheidungen zu erlangen, benötigen wir mehr Überblick darüber mit welcher Tätigkeit sowohl Führungspersonal als auch Mitarbeiter die ihnen zur Verfügung stehende Zeit nutzen. So können Zeitfresser, Verschwendungsquellen und Produktivitätsdämpfer aufgespürt und bestenfalls beseitigt werden. Die Mitarbeiter optimal mitnehmen An dieser Stelle ist es wichtig, die Mitarbeiter mitzunehmen. Diese könnten beispielsweise aufschreiben, was sie in einer typischen Arbeitswoche mit Produktiv-Einschätzung leisten. Um das erwähnte Beispiel aufzugreifen: Lassen Sie die Anzahl der Rückrufe von der Baustelle und deren Hauptanliegen von ihren Mitarbeitern selbst erfassen. Danach haben Sie einen Hebel zum Ansetzen: Mit klaren definierten Abläufen und Zuständigkeiten sollten die Rückrufe weniger werden. Solche messbaren Ursachen für unproduktive Zeiten sind relativ leicht anzugehen und zu beheben. Es geht nicht darum, Mitarbeiter unter Druck zu setzen, damit sie immer mehr Arbeit in immer weniger Zeit erledigen. Eher im Gegenteil: Auch Small Talk am Kaffeeautomaten kann gut investierte Zeit sein, weil er den Zusammenhalt in der Belegschaft fördert und Mitarbeiter einander fachlich unterstützen. Das Ziel ist es, vielmehr schnell Verbesserungsmöglichkeiten aufzuspüren. Wo Arbeiten gemacht werden, die nicht nötig oder nicht sinnvoll sind und die anders effizienter erledigt werden können. Das kommt den Mitarbeitern zugute: Es soll ihnen leicht gemacht werden, ihre Leistung erfolgreich zu erbringen und ungestört das zu tun, wofür sie bezahlt werden. Und zwar langfristig! Eine Beispielrechnung verdeutlicht die Auswirkung guten Zeitmanagements: Ein Handwerksbetrieb erwirtschaftet einen Gewinn in Höhe von p. a. 150.000 Euro. Die Produktivität beträgt 70 %. Durch die Reduzierung der nicht verrechenbaren Stunden erzielt der Unternehmer eine Steigerung der Produktivität um 10% und des Gewinns um rund 21.500 Euro. Diese Steigerung ist mit überschaubarem Aufwand zielsicher zu erreichen. Die Autorin: Burga Warrings betreibt gemeinsam mit ihrem Ehemann Uwe Engelhardt die Unternehmensberatung ErfolgsMeisterei mit Sitz in Tutzing am Starnberger See. Seit über 20 Jahren unterstützen die beiden zusammen Handwerks-Unternehmer und Meister, die täglichen Herausforderungen durch bessere Führung besser zu meistern. Ihre Schwerpunktgewerke sind Bauen und Wohnen (Sanitär und Heizung, Holzbau, Dachdeckerei, Metall). Infos: www.erfolgsmeisterei.de Qualitäts-Zeit – eine Frage der Kultur im Betrieb • Entwickeln Sie eine wirksame Arbeitsvorbereitung. Denken Sie dabei an durchdachte Arbeitspläne und -abläufe, Handlungsklarheit und ungestörtes Arbeiten. • Zollen Sie Mitarbeitern, wegen dem, was sie gut tun, öfter Anerkennung. Dies steigert Produktivität signifikant. • Denken Sie über ein “Leistung-muss-sichlohnen-Modell” nach (Leistungsprämie) • Im ersten Schritt setzen Sie sich mit den aktuellen nicht verrechenbaren Zeiten auseinander. Welche unnötige Arbeit lässt sich eliminieren? • Wenn Sie diese noch im laufenden Jahr reduzieren können, steigern Sie Ihren Gewinn. Teilen Sie diese Gedanken und die Umsetzung mit Ihren Mitarbeitern. Laden Sie diese ein, selbst Vorschläge einzubringen. Studie der TU Dortmund: Von ca. 212 Arbeitstagen pro Jahr im Handwerk werden 85 Tage verschwendet. 4 Im Rahmen ihres 20-jährigen Firmenjubiläums stellt die Unternehmensberatung ErfolgsMeisterei das digitale „Produktiv-Tool“ mit Kostenund Gewinnrechner kostenfrei zur Verfügung. Mit diesem Tool kann Verbesserungspotential leicht und schnell aufgespürt werden. Mittels künstlicher Intelligenz werden Vorschläge erzeugt und in ein Aufgabenboard übertragen. Das Gewinnsteigerungs-Potenzial ist riesig. Siehe den Gewinn-Quick Check als Ergebnis im Screenshot oben. Am Besten gleich starten. Das Potenzial zur Gewinnsteigerung ist riesig: produktiv/erfolgsmeisterei.de oder über den QR-Code. Kostenfreies Produktiv-Tool 5 MANAGEMENT

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