7 NEWS DACH 1/25 GR0SSHANDEL 6 „Mit DAEX sind wir ja seit vielen Jahren in der Branche unterwegs. Wir kennen also mehr oder weniger alle Kooperationen. Und wir glauben, wir haben in der FDF einen für uns guten Heimathafen von mittelständischen inhabergeführten Bedachungsspezialisten gefunden. Hier passen wir gut hinein und werden im Kreis der anderen Bedachungshändler auch gehört. Ein weiterer Grund ist sicherlich, dass die Kooperation mittlerweile in Köln einen Bürositz hat. Das sind für uns aus Hürth nicht nur rein praktisch kurze Wege, um sich mal zusammen zu setzen, sondern auch ein Stück weit Lokal-Patriotismus. Am Ende werden Geschäfte auch immer zwischen Menschen gemacht, und hier stimmte die Chemie zur FDF einfach. Wir freuen uns jedenfalls auf die zukünftige Zusammenarbeit.“ So fasst DAEXGeschäftsführer Helmut Quotschalla die Neuausrichtung als Mitglied der FDF zusammen. DAEX steht dabei als Kürzel für die Dachexperten. Das Unternehmen handelt mit einem umfassenden Produktsortiment rund um Bedachungsund Holzartikel. Helmut Quotschalla selbst ist mit einer langjährigen beruflichen Station seit 30 Jahren in der Bedachungsbranche beheimatet. Er galt somit schon als Marktkenner, bevor er sich Anfang 2007 mit weiteren Partnern aus dem Bedachungshandel selbstständig gemacht hat. So ist auch das eher außergewöhnliche Geschäftsmodell entstanden, bei dem Quotschalla die knappe Mehrheit der Unternehmensanteile hält und die restlichen Anteile bei zehn ursprünglichen Mitarbeitern liegen. Hier entsteht aber wahrscheinlich auch ein zusätzlicher Antrieb der Mitarbeiter in Sachen Motivation, durch den sich DAEX von Mitbewerbern unterscheidet. „Gegenüber unseren Kunden im Handwerk punkten wir vor allem mit geringer Personalfluktuation und hoher Fachkompetenz. Ich will nicht sagen, dass wir die sympathischsten Mitarbeiter haben, aber wir sind Ansprechpartner für Handwerksbetriebe auf Augenhöhe”, erklärt das Quotschalla. Er fährt fort: „Wenn man ein gutes Unternehmensklima hat, merken das auch die Kunden. Ich denke, wir haben den Ruf, partnerschaftlich und sympathisch am Markt zu agieren, sowohl auf der Lieferantenseite, also im Einkauf, als auch auf der Vertriebsseite im Handwerk. Wir finden immer eine Lösung“, betont der Unternehmer die Stärken bei DAEX. Eine Lösung des täglichen Bedachungsgeschäfts liefern auch die breiten logistischen Möglichkeiten bei DAEX: Neben normalen Kranfahrzeugen, zum Teil mit Anhängerbetrieb, verfügt DAEX über einen großen Planen-LKW. „Unsere Lieferungen werden einfach immer Volumen-lastiger, dh. das Gewicht wird immer weniger, aber das Volumen steigt, weil immer mehr Dämmung gefahren wird“, erklärt Quotschalla diese Strategie. Das Unternehmen ist auf das reine B2BGeschäft spezialisiert. Kunden sind nur Fachhandwerker also Dachdecker, Zimmerer und Klempner. Auf ein Endkundengeschäft wird ganz bewusst verzichtet. Die aktuelle Marktlage stuft Quotschalla vorsichtig optimistisch ein: „Insgesamt muss man sagen, dass das Dachgeschäft ziemlich krisenresistent ist. Das sieht man recht gut bei allen externen Marktfaktoren der letzten Jahre. Schon bei Corona haben wir durcharbeiten können. So ist auch das Jahr 2025 bei vielen Branchenspielern besser gelaufen als ursprünglich gedacht. Hinzu kam für uns die Großstadt-Lastigkeit als Vorteil im Geschäft. Wir konnten hier sicherlich von der guten demografischen Entwicklung im Großraum Köln partizipieren. Wir waren daher mit 2025 insgesamt zufrieden und glauben, dieses Ergebnis trotz national- und weltpolitischer Lage auch in 2026 wieder bestätigen zu können.“ Dabei lebe das Unternehmen vor allem von dem recht stabilen und starken Sanierungsmarkt rund um die Großstadt Köln. Der Neubau ist sicherlich dagegen eher am schwächeln, führt Quotschalla aus. Und weiter: „Was uns hier als DAEX sicher noch ein Stück weit in die Karten spielt ist, dass wir neben dem reinen Dachgeschäft im konstruktiven Holzbau unterwegs sind. Das ist ein wachsender Markt, in dem von modernen Zimmereien heute komplette Holzhäuser gebaut werden, also ein sehr erfolgreiches Geschäftsfeld.“ Ein weiteres Standbein hat der Betrieb im Solargeschäft aufgebaut. „Wir haben seit drei Jahren ein PV-Team, das sich fast ausschließlich um dieses Segment kümmert. Es könnte erfolgreicher sein, aber ich bin damit nicht unzufrieden und ich glaube auch ganz fest daran, dass Solar nach wie vor für uns ein wachsender Markt ist“, so Quotschalla. Auch wenn der PV-Markt im letzten Jahr deutschlandweit eingebrochen sei, blieb bei DAEX das Geschäft stabil. Quotschalla meint: “Dachdecker haben im PVMarkt zwar aufgeholt, aber es ist nach wie vor noch ein Markt, in dem unsere Branche Umsätze qualifizieren und steigern kann. Denn auch wenn die gesetzlichen Vorlagen den Markt heute eigentlich nach vorne bringen müssten, gibt es noch viele Möglichkeiten, vorhandene Solarpflichten bei der Sanierung zu umgehen. Dabei böten sich Dächer, die ohnehin saniert werden und so eingerüstet sind, für die Aufrüstung mit Solar ja geradezu an. “Warum”, so Quotschalla “nehmen wir dieses Geschäft nicht noch stärker mit?” Das gelte, so der Dachexperte, im übrigen auch für weitere Geschäftsfelder am Dach wie Gründach oder das Thema Retention von Regenwasser. “Bis sich das Nutzdach endgültig durchsetzt, dauert es wahrscheinlich noch ein paar Jahre, aber wir sind auf einem guten Weg”, ist sich der Unternehmer aus Hürth sicher. Seit Anfang diesen Jahres ist die DAEX GmbH neuer Gesellschafter der FDF. Der Bedachungshandel aus Hürth (NRW) passt als inhabergeführter Bedachungsspezialist optimal in die FDF, die Interessen mittelständischer Bedachungshändler in Deutschland, Österreich und Belgien bündelt. DAEX beliefert Dachbaubetriebe rund um Hürth, im Großraum Köln und den angrenzenden Kreisen. Über die Ausrichtung des Unternehmens sprach DachNews mit DAEX-Geschäftsführer Helmut Quotschalla. Das Kerngeschäft der DAEX GmbH ist der Handel mit Bedachungs- und Holzartikeln. Zielgruppen sind Dachdecker, Zimmerer, Holzrahmen- und Hallenbauer. Liefergebiet ist der Köln-Bonner-Raum, die Eifel, der Rhein-ErftKreis, der Rhein-SiegKreis, der Rheinisch-Bergische und Oberbergische Kreis. Größere Objektgeschäfte betreut das Unternehmen sogar europaweit. Vor allem mit kompetenter Beratung punktet DAEX im Fachhandwerk. Dabei ist das Unternehmer auf Fachhandwerker im Kundenkreis spezialisiert. Endkundengeschäft wird bewusst außen vor gelassen. Dachexperten aus Hürth neu bei der FDF “Wir haben den Ruf partnerschaftlich und sympathisch am Markt zu agieren, sowohl auf der Lieferantenseite, also im Einkauf, als auch auf der Vertriebsseite im Handwerk. Wir finden immer eine Lösung.“ Helmut Quotschalla Geschäftsführer und Gesellschafter Helmut Quotschalla ist beruflich seit 30 Jahren in der Bedachungsbranche unterwegs. Im Jahr 2007 gründete er mit seinen Partnern die DAEX. Rathscheck Schiefer erweitert sein Produktportfolio um die neue, kosteneffiziente UltraRechteck-Deckung. Diese innovative Deckart bietet nahezu dieselbe Optik einer klassischen Rechteck-Deckung, aber basiert auf einem technisch optimierten Systemaufbau, der eine besonders einfache und schnelle Verarbeitung ermöglicht. Durch eine einfache Überdeckung kommt das System mit deutlich weniger Material aus und senkt gleichzeitig das Gesamtgewicht der Dachfläche im Vergleich zu traditionellen Schiefer-Deckungen. Die UltraRechteck-Deckung mit Schieferformaten der Größe 40 x 30 cm (HxB) wird auf Schalung verlegt. Die einzelnen Schiefersteine überdecken sich in der Höhe um 10 cm. Zum Lieferumfang gehört eine 1,5 mm starke FPOZwischenlage, die dem Schiefergebinde unterlegt wird und eintretendes Regenwasser zuverlässig auf das darunter liegende Schiefergebinde ableitet. Mit nur 11 Steinen pro Quadratmeter und einem ca. Gewicht von lediglich 22 kg ist diese neue Deckart die für das Dach leichteste und materialschonendste Schieferdeckung auf dem Markt. Testverfahren bestätigen die Widerstandsfähigkeit des Systems unter realen Belastungsbedingungen und zeigen, dass es den hohen Anforderungen moderner Dachdeckungen souverän standhält. Auf dieser Grundlage bietet die Deckung ein hohes Maß an Sicherheit – sowohl gegenüber extremen Wind- und Witterungseinflüssen als auch in Hinblick auf den baulichen Brandschutz. Zusätzlich ist die UltraRechteck-Deckung durch ein deutsches Gebrauchsmuster geschützt, das die technische Einzigartigkeit des Systems sichert und die Exklusivität in Deutschland garantiert. Mit der UltraRechteck-Deckung präsentiert Rathscheck eine fortschrittliche Lösung für moderne Schieferdächer– und Fassaden: maximal effizient im Materialeinsatz, schnell montiert und dabei ultraattraktiv im Preis. Neue UltraRechteck-Deckung: Innovative Einfachdeckung für Schiefer Dächer sind Gestaltungselemente moderner Architektur. Um nachhaltige Energiegewinnung mit hochwertiger Architektur zu verbinden, werden Schiefer-SolarLösungen - wie das Rathscheck SchieferSystem- konsequent weitergedacht. Rathscheck Schiefer präsentierte auf der diesjährigen Dach und Holz eine Produktneuheit, die diesen Anspruch sichtbar macht: Erstmals werden speziell für das Rathscheck Schiefer-System entwickelte PhotovoltaikModule aus deutscher Herstellung vorgestellt, die gestalterisch neue Maßstäbe setzen. Die neuen Photovoltaikelemente im Format 120 x 40 cm überzeugen durch ihre satinierte Oberfläche mit matt-grauer Optik, deren Eigenschaften perfekt auf die natürliche Anmutung des Schiefers abgestimmt ist. Dank der reflexionsarmen Oberfläche können die Module auch auf Nordseiten und im Umfeld von Flughäfen eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine flexible Planung sowie einen sicheren Einsatz auch in sensiblen Bereichen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen – eine auf dem Markt einzigartige Schiefer-Solarlösung, die Funktionalität und Gestaltung auf besonders elegante Weise verbindet und sich nahtlos in die klare Linienführung der Schieferdeckung einfügt. PV im Schieferlook: Neue PV-Module satiniert für das Rathscheck Schiefer-System Die Systemdeckung basiert auf Rechteckschiefern und vermittelt die elegante Optik einer klassischen Rechteck-Doppeldeckung – glatt, geradlinig und mit edlem, seidigem Glanz. Die leichte Deckung wird auf Tragprofile verlegt und eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. Dank der einfachen Verlegetechnik ist das System schnell erlernbar und leicht zu installieren. Mit nur 8 bis 14 Steinen pro Quadratmeter, einer Verlegung auf Konterlatten und rund der Hälfte des Gewichts einer vergleichbaren Deckung bietet die sturmfeste Ausführung alle Vorteile üblicher Dächer bei deutlich reduziertem Material- und Zeitaufwand. Die Eindeckung erfolgt mit Schieferformaten 40x30 cm und einer Höhenüberdeckung von 10cm. Die 70 Wp starken Module überzeugen durch ihre satinierte, reflexionsarme Oberfläche und elegante Anmutung im Schiefer-Look.
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