FDF DachNews - Ausgabe 1/2026

AUSG. 1/2026 • 33. JHG • VERLAG SCHENSINA • KOSTENLOS www.fdf-dach.de Höchstleistung für Spitzenkräfte. Dächer, die es drauf haben. Seite 18 Nelskamp wird 100 Jahre. 0000 000 Aus dem Inhalt Weltraumgeschichte unter Gras: Für ein Museum wird eine Stahlbetonkuppel mit einem Bauder Sicherheitsdach abgedichtet und zum Gründach. Seite 4 Großhandel: Die Dachexperten aus Hürth sind neu bei der FDF. Seite 6 Baumetall: Der neobaroke Prachtbau, die Victoriahöfe in Berlin, erstrahlen mit aufwendigen, neuem Dachgeschoss in Rheinzink blaugrau. Seite 11 Entwässerung: Die verdeckte Entwässerung der kupferverkleideten Villen-Fassade sorgt für Minimalismus. Seite 16 Belichtung: Um die denkmalgeschützten Oberlichter aus Drahtglas bei einer Sanierung in Metzingen zu erhalten, wurden sie mit modernen Sattellichtbändern überbaut. Seite 20 Neuer Rollladen: Velux verspricht effizienteren Einbau, flexiblere Bedienung und robustere Konstruktion. Seite 22 Fragebogen: Arthur Bensel vom Dachbaustoffgroßhandel Dachmarkt Beltheim stellt sich vor. Seite 23 Umstrittenes Heizungsgesetz wird erneuert Das wohl umstrittenste Gesetz im Baubereich der vergangenen Jahren wird gestrichen. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) einst als Heizungsgesetz oder Heizungshammer bekannt wird abgeschafft. Es folgt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG). Das geht aus dem Ende Februar veröffentlichten Eckpunkte-Papier von Union und SPD hervor. Das GMG soll ab Sommer gelten. Als zentrale Neuerung entfällt die Vorgabe, dass neu zu installierende Wärmeerzeuger mindestens 65 Prozent über erneuerbare Energien betrieben werden müssen. Heißt im Klartext: Es gibt in Zukunft kein Verbot für Öl- und Gasheizungen beim Heizungstausch. Nach der alten Fassung waren praktisch nur noch Wärmepumpen zugelassen. Zudem soll es auch keine HeizungstauschPflicht geben. Um trotzdem die Klimaziele im Gebäudesektor halten zu können, plant das Eckpunktepapier eine sogenannte “Biotreppe”. Fossile Energieträger sollen ab 2028 stufenweise durch Beimischung von CO2-neutralen Brennstoffen (Grüngas und Grünheizöl) nach und nach klimaneutral gemacht werden. Die Verbraucher waren durch die Diskussion rund um das rot-grüne Heizungsgesetz sehr verunsichert und hielten Investitionen zurück. In den letzten beiden Jahren ist der Heizungs-Markt stark rückläufig gewesen, wie die Grafik zeigt. In 2025 wurden so wenig neue Wärmeerzeuger verkauft, wie seit 15 Jahren nicht mehr. 722.500 748.000 842.000 712.500 693.500 712.500 627.000 1.308.500 2025: + 23 % 29.000 Stück Biomasseheizungen 2025: +55 % 299.000 Stück Wärmepumpen 2025: -74 % 22.500 Stück Öl-basierte Heizungen 2025: -33 % 276.500 Stück Gas-basierte Heizungen Absatzmarkt Wärmeerzeuger in Deutschland über 10 Jahre 929.000 980.000 Künstliche Intelligenz ist auch in der Bedachungsbranche in aller Munde. Aber wie bekommt ein Dachdeckerbetrieb die neuen Tech-Möglichkeiten sinnvoll in den Unternehmensablauf implementiert? Tippen war gestern, von jetzt an reden wir einfach mit KI-Systemen. Baudokumentationen, Stundenzettel, Nachträge - all das wird einfach und schneller. “Das Handwerk ist der Sklave seiner eigenen Formulare geworden. Wieviele handschriftliche Zettel macht jeder Handwerksmonteur täglich? In vielen Betrieben kommen vier bis fünf Stunden Dokumentationsarbeit pro Person und Woche zusammen. Bei einem 10-Personen-Betrieb mit 35 Euro Stundenlohn sind das rechnerisch über 60.000 Euro pro Jahr - für Aufschreiben, Abtippen und Übertragen von Dingen, die längst gesprochen wurden”, sagt unser Fachautor und KI-Experte Thorsten Moortz. In seinem Fachbericht auf Seite 2 + 3 erklärt er, dass Tippen und Kritzelzettel der Vergangenheit angehören. Lesen Sie, wie Betriebe mit KI lästige Dokumentionsaufgaben blitzschnell geregelt kriegen. So bleibt mehr Zeit auf der Baustelle für neue Projekte. Unser Titelbild zeigt dazu die eindrucksvolle Gestaltung des Alznauer Rathauses. Das Verwaltungsgebäude der fränkischen Stadt wurde mit bronzefarbenen Prefabond Aluminium Verbundplatten gestaltet. Den Bericht lesen Sie auf Seite 13. So profitieren Sie von KI DACH NEWS

NEWS DACH 1/26 2 ein menschlicher Blick drüber – nicht um das Ergebnis grundlegend umzuschreiben, sondern um es zu bestätigen oder in wenigen Punkten zu korrigieren. Diese Qualitätskontrolle ist nicht optional. Sie ist der Unterschied zwischen einem nützlichen Werkzeug und einem, das langfristig Vertrauen kostet. Besonders im fachtechnischen Bereich gilt Vorsicht: KI prüft keine Normen eigenständig und erfindet im Zweifel plausibel klingende Fakten. Wer KI für Normen- oder Regelwerksfragen einsetzt, muss das Ergebnis gegen das eigene Fachwissen prüfen. Wer das tut, hat ein kraftvolles Werkzeug. Wer es nicht tut, hat ein Risiko. führung wegen veränderter Bestandssituation. Die KI füllt die Vorlage, zieht wenn hinterlegt die Preise aus der gespeicherten Preisliste und liefert einen unterschriftsreifen Nachtragsentwurf. Was früher einen halben Arbeitstag im Büro gekostet hat, ist heute eine 10-MinutenAufgabe auf dem Heimweg. Das ist kein theoretisches Szenario. In einem Dachdecker-Betrieb aus meinem Beratungsumfeld wurde dieser Ablauf in der zweiten Jahreshälfte 2024 eingeführt. Die Anzahl gestellter Nachträge hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt – nicht weil plötzlich mehr Zusatzarbeiten entstanden sind, sondern weil die Hemmschwelle weggefallen ist. Die Nachträge lagen immer vor. Es fehlte nur ein Weg, sie schnell und sauber zu formulieren. Wer an dieser Stelle denkt, man könne die KI einfach loslassen und auf ein fertiges Ergebnis warten, wird enttäuscht sein. Das Ergebnis klingt dann glatt, generisch und austauschbar – ohne Charakter, ohne betriebliche Eigenheit, ohne die Erfahrung, die in jedem dieser Vorgänge steckt. Was herauskommt, liest sich wie tausend andere Texte auch. KI funktioniert als Co-Autor unter menschlicher Führung – nicht als Ersatz. Der Mensch liefert die Erfahrung, die konkreten Beobachtungen, die Einschätzungen und den Kontext. Die KI bringt Struktur, sprachliche Glättung und Vollständigkeit. Am Ende steht immer 3 erneuert wurden, bleibt man auf Lücken sitzen. Die KI-gestützte Bestandsaufnahme dreht diesen Ablauf um. Der Techniker oder die Projektleiterin läuft durch das Objekt und spricht, was sie sieht – unstrukturiert, wie es in der Situation herauskommt. Dachbelag, Baujahr ungefähr 2003, Dachbahnen sichtbar defekt, Attika teilweise ungedämmt, Kundin möchte auf Wärmepumpe und Solar umstellen, Budget laut Aussage bis 18.000 Euro. Das Transkript landet in der KI. Die vorbereitete Struktur – Objektdaten, Bestandsaufnahme, Kundenwunsch, technische Rahmenbedingungen, empfohlene nächste Schritte – gibt das Ausgabeformat vor. Heraus kommt eine vollständige, lesbare Objektdokumentation, die direkt an den Kunden weitergegeben oder ins System übertragen werden kann. Ein Dachbau-Betrieb, mit dem wir diesen Ablauf eingeführt haben, berichtet, dass Kunden nach dem Erstgespräch regelmäßig zurückrufen und fragen, wer das Protokoll geschrieben hat. Die Antwort lautet: der Monteur auf dem Heimweg, in zwölf Minuten. Das ist kein Marketingversprechen – das ist der Alltag nach vier Wochen Eingewöhnungszeit. Noch wirkungsvoller zeigt sich das Prinzip bei Projektübergaben. Wer ein laufendes Projekt an einen anderen Mitarbeitenden übergibt – wegen Urlaub, Krankheit oder Kapazitätswechsel – steht vor dem bekannten Problem: Der Wissenstransfer geht verloren. Was wurde mit dem Kunden besprochen? Welche Materialien sind bestellt, welche noch offen? Was hat zuletzt nicht funktioniert? Alles, was im Kopf des abgebenden Mitarbeitenden steckt, muss jetzt schnell und vollständig übertragen werden. Mit einer strukturierten Übergabe-Vorlage in einem KI-System lässt sich das in einem 15minütigen Diktat abbilden. Der Abgebende spricht, was er weiß. Die KI strukturiert daraus eine vollständige Übergabedokumentation mit Projektstatus, offenen Punkten, bestellten Materialien, letzten Kundengesprächen und empfohlenen nächsten Schritten. Der Nachfolgende startet informiert statt blind. Auf der Baustelle: Tagesberichte, die täglich vollständig sind Die Baustelle ist das Herzstück des Problems – und gleichzeitig das größte Potenzial. Hier passiert das Wesentliche: Entscheidungen werden getroffen, Abweichungen entstehen, Materialien werden verbaut, Zeiten laufen. Und dokumentiert wird trotzdem zu wenig – oder zu spät und zu unvollständig. Der klassische Tagesbericht landet am Ende des Arbeitstages auf dem Tisch, meistens ausgefüllt in dem Moment, wenn der Monteur am müdesten ist und am wenigsten Interesse hat, noch etwas aufzuschreiben. Das Ergebnis ist bekannt: drei Stichworte, kein Kontext, keine Vollständigkeit. Im Streitfall hilft das niemandem. Das Diktat auf der Baustelle ist die direkteste Antwort darauf. Nach Abschluss eines Arbeitsabschnitts – oder abends vor dem Einsteigen in den Transporter – spricht der Monteur drei Minuten lang, was heute gemacht wurde, welche Materialien verbaut wurden, wie viele Stunden die einzelnen Tätigkeiten gedauert haben und ob es Auffälligkeiten gab. Das Transkript geht in die vorbereitete TagesberichtVorlage, und das Ergebnis ist ein vollständiger, lesbarer Bericht – mit Datum, Projektbezug, Tätigkeiten, Materialien und offenen Punkten. Kein Abtippen, kein Nachfragen, keine Lücken. Aus eigener Erfahrung mit Betrieben, die diesen Ablauf eingeführt haben, zeigt sich eine interessante Begleiterscheinung: Die Berichte werden vollständiger – nicht weil die Mitarbeitenden plötzlich mehr Zeit haben, sondern weil Sprechen leichter ist als Schreiben. Wer drei Minuten redet, liefert mehr Information als wer fünf Minuten tippt. Die Hürde ist niedriger, die Ausbeute höher. Nachträge: Das unterschätzte Geldthema Ein eigenes Kapitel verdienen die Nachträge. Hier wird im Handwerk am meisten Geld liegen gelassen – nicht aus Unwillen, sondern aus Aufwand. Wer auf der Baustelle feststellt, dass Zusatzarbeiten anfallen, denkt meistens: „Das kläre ich später mit dem Büro.” Und später wird daraus manchmal nichts – weil der Aufwand, einen sauberen Nachtrag zu formulieren, höher ist als die Müdigkeit am Ende des Tages groß ist. Mit einer vorbereiteten Nachtrag-Vorlage in einem KI-System ändert sich das grundlegend. Die Struktur steht fest: Projektdaten oben, dann die durchgeführten Zusatztätigkeiten, dann die voraussichtlichen Kosten. Der Monteur diktiert, was zusätzlich gemacht wurde – ein Dachgulli getauscht, eine unvorhergesehene Abdichtung, eine Stunde zusätzliche LeitungsBetriebsführung im Handwerk mit KI KI bringt eine neue Digitalisierung ins Handwerk. Die Zeiten, in denen Handwerker mühsam lästige Dokumentationen, Stundenzettel, Projektplanungen oder Nachträge erstellen oder ausfüllen mussten, sind vorbei. Von jetzt an reden wir mit KIAnwendungen und diese übertragen die Daten automatisch auf gewünschte Dateien und Inhalte. Handwerker sparen enorm viel Zeit, also Kosten und vor allem Nerven. In einer Dachbau-Firma aus meinem Beratungsumfeld hat mir der Inhaber mal einen Stundenzettel hingehalten. Drei handschriftliche Zeilen pro Monteur, täglich. Auf meine Frage, wie lange das Ausfüllen dauert, kam die Antwort: „Keine Ahnung – die füllen das im Bus aus, damit sie endlich fertig sind." Das ist kein Einzelfall. Das ist Standard in tausenden Betrieben. Dokumentation ist lästig, ungeliebt und wird deshalb so klein wie möglich gehalten - oder so unvollständig, dass sie für niemanden einen echten Nutzen bringt. Das Problem dahinter ist älter als jede Digitalisierungsdebatte: Das Handwerk ist ein Sklave der Formulare geworden. Klick-Oberflächen, Pflichtfelder, Eingabemasken – alles gebaut für Büroarbeitsplätze, bedient von Menschen, die den ganzen Tag auf Baustellen stehen. Wer sich die Zeit nimmt, ehrlich zu rechnen, kommt schnell auf vier bis fünf Stunden Dokumentationsarbeit pro Person und Woche. Bei einem 10-Personen-Betrieb mit 35 Euro Stundenlohn sind das rechnerisch über 60.000 Euro pro Jahr – für Aufschreiben, Abtippen und Übertragen von Dingen, die längst gesprochen wurden. Die Lösung liegt nicht in noch besseren Formularen. Sie liegt in der natürlichsten Kommunikationsform, die der Mensch kennt: der gesprochenen Sprache. Im Büro: Protokolle und E-Mails, die sich von selbst schreiben Fangen wir dort an, wo der Druck täglich am größten ist: im Büro. Besprechungen, Kundengespräche, Teamrunden – alles wird besprochen, wenig wird vernünftig dokumentiert. Wer hinterher gefragt wird, was entschieden wurde, bekommt drei verschiedene Versionen der gleichen Besprechung. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Vertrauen. Das Gegenmittel ist denkbar einfach. Wer ein Aufzeichnungsgerät wie Plaud oder das Smartphone mit VoicePen mitlaufen lässt, hat nach dem Gespräch ein vollständiges TranDas Ende vom Tippen skript – ohne einen einzigen Buchstaben getippt zu haben. Dieses Transkript wird dann zusammen mit der Struktur des gewünschten Protokolls an ein KI-System übergeben: Projektdaten oben, besprochene Punkte in der Mitte, offene Aufgaben mit Namen und Datum unten. Das Ergebnis ist ein lesbares, strukturiertes Protokoll in unter zehn Minuten – und nicht nach zwei Stunden am nächsten Morgen, wenn die Hälfte bereits vergessen ist. In der Projektleitung: Bestandsaufnahmen und Projektübergaben ohne Lücken Wer Projekte leitet, kennt das Problem: Die Informationen sind vorhanden – in Köpfen, auf Zetteln, in verschiedenen Systemen. Der Aufwand liegt darin, sie zusammenzuführen. Eine Bestandsaufnahme vor Ort dauert 45 Minuten. Die strukturierte Dokumentation danach kostet noch einmal zwei Stunden. Und wenn dann doch jemand fragt, was genau der Zustand der Daches war oder welche Bereiche bereits Thorsten Moortz ist Marketingexperte für die digitale Kommunikation in der Baubranche. Er ist der unumstrittene Vorreiter, wenn es darum geht, die Digitalisierung und die Methoden der künstlichen Intelligenz zur Reduktion administrativer Aufgaben im Handwerksbereich einzusetzen. Als erfahrener Mentor, Strategieberater, Vortragsredner, Marketing-Experte und Coach im Handwerk hat er sich einen Namen gemacht, indem er Handwerksbetriebe in die digitale Zukunft führt. In seiner Beratungsfirma “handwerk.live” arbeiten mittlerweile 11 feste “Crew-Mitglieder” daran, mit Spezialwissen die Unternehmen bei der Umsetzung der entwickelten Strategien zu unterstützen. Mehr Infos und Kontakt: www.handwerk.live Der Autor Was KI wirklich braucht: Aufgabe, Struktur, Daten Wer KI (Künstliche Intelligenz) bisher wie eine bessere Suchmaschine behandelt – Frage rein, Antwort raus – wird früher oder später enttäuscht sein. Nicht weil die Technologie schlecht ist, sondern weil das Prinzip dahinter falsch verstanden wurde. Um eine KI wirklich nutzen zu können, braucht es immer drei Dinge gleichzeitig: eine klare Aufgabe, eine vorgegebene Struktur und verwertbare Daten. Die Aufgabe ist der Teil, den die meisten kennen: „Schreib mir ein Protokoll” oder „Fasse das Gespräch zusammen.” Allein reicht das aber nicht. Wer der KI nur eine Aufgabe stellt, bekommt zwar etwas zurück – aber nicht etwas, das zum eigenen Betrieb passt, die richtigen Felder enthält und beim nächsten Einsatz genauso aussieht. Die Struktur gibt vor, wie das Ergebnis aussehen soll. Welche Abschnitte gehören in das Protokoll? Sollen Projektdaten oben stehen, dann die besprochenen Punkte, dann offene Aufgaben mit Verantwortlichen und Terminen? Genau diese Vorgabe muss mitgeliefert werden. Ein gutes Gedankenbild dafür ist das Formular, das bisher ausgefüllt wurde. Das Formular liefert die Struktur – und wer seine eigenen Formulare kennt, hat damit bereits die halbe KI-Vorlage fertig. Statt das Formular händisch auszufüllen, spricht man künftig in ein Mikrofon, und die KI befüllt es. Der dritte Baustein sind die Daten – alle Informationen, die die KI für die Bearbeitung benötigt: das Transkript des Diktats, der alte Angebotsentwurf, die Preisliste des Lieferanten, frühere Einsatzberichte. Je klarer und vollständiger diese Daten übergeben werden, desto präziser ist das Ergebnis. Die Reihenfolge dieser drei Bausteine ist dabei flexibel. Wichtig ist, dass alle drei vorhanden sind. Der erste Schritt: Einen einzigen Prozess wählen Kein Betrieb muss mit einem großen Projekt starten. Der richtige Einstieg ist der kleinstmögliche: einen einzigen Prozess wählen, der täglich Zeit kostet, eine bekannte Struktur hat und klare Ergebnisse haben soll. Der Tagesbericht ist dafür ideal – wiederkehrend, strukturierbar, täglich messbar. Sprachaufnahme-Tool einrichten (Plaud oder VoicePen für den mobilen Einsatz), die Struktur des bisherigen Berichtsformulars einmalig in ein KI-Projekt übertragen, eine Woche täglich drei Minuten diktieren und das Ergebnis kontrollieren. Nach sieben Tagen ist klar, was funktioniert, was angepasst werden muss und wie viel Zeit tatsächlich gespart wird. Die Rechnung dahinter ist klar: 45 Minuten weniger Dokumentationsarbeit pro Person und Tag ergibt bei 10 Mitarbeitenden und 220 Arbeitstagen über 1.650 Stunden pro Jahr – die für echte Arbeit zur Verfügung stehen. Das entspricht fast einem vollständigen zusätzlichen Mitarbeitenden. Ohne Einstellung, ohne Einarbeitung, ohne Gehaltsverhandlung. KI schreibt mit Dir – nicht für Dich

5 4 Rund 30 Kilometer südlich von Manchester hat der First Light Pavilion das Besuchererlebnis am weltberühmten Jodrell Bank Observatorium komplett verändert: im grasüberwachsenen Kuppelbau in der exakten Größe und Wölbung des benachbarten Lovell Teleskops können Besucher in die Geschichte der Astronomie eintauchen. In einer interaktiven Ausstellung werden die Geschichten der berühmten Astronomen und Ingenieure zum Leben erweckt, die hier mit ihren bahnbrechenden Erfindungen unsere Sicht ins Universum veränderten. Der Betonguss für die Kuppelstruktur stellte für Projektleiter Ryan Southern von Kier Construction einen großen Moment im Projekt dar, der zur Sicherstellung seines Erfolgs viel sorgfältige Planung erforderte. Denn die Kuppel mit ihrem Durchmesser von 76,2 m ist in der Mitte 8 m hoch und muss ihr eigenes Gewicht sowie tonnenschweres Erdreich tragen. Das Erstellen der Holzschalung und das Einbringen der Stahlbewehrung waren eine große Leistung der Betonspezialisten. Dann musste die Kuppel bei perfektem Wetter in einem Zug gegossen werden. Dieser Betoniervorgang begann an einem idealen Tag um 6 Uhr am Eingang im Süden, von dort arbeitete sich das Team über die gesamte Weite der Kuppel in drei bis vier Meter breiten Streifen zur Nordseite hin. Das Gießen dauerte 10 Stunden und 15 Minuten und verbrauchte 381 Kubikmeter Beton. Die 2.500 Quadratmeter große Kuppel des Erlebniszentrums zeigte sich in ihrer vollen Pracht, um dann sicher verpackt zu werden. Für diesen Bereich war der Bauder Anwendungstechniker Anthony Symondson bereits in den frühen Anfängen dabei. „Wir haben mit Hassell Studio Architects zusammengearbeitet, als das Projekt 2017 mit ersten Konzeptentwürfen begann.“ Als es dann entworfen, berechnet, genehmigt war und gebaut werden konnte, übernahm Kier Construction als Generalunternehmer. Bauder wurde für den sicheren Dachaufbau unter der Graslandschaft mit einem Sicherheitsdach mit 20 Jahren Systemgarantie beauftragt. Besonders robuste und trittfeste Dampfsperrschweißbahn Zunächst grundierten die Mitarbeiter vom ausführenden Dachdeckerunternehmen LRL Roofing Solutions den Betonuntergrund mit Bauder Bitumenvoranstrich, um Staub zu binden und bestmögliche Haftung zwischen dem Betonuntergrund und der darüber liegenden Schicht zu schaffen. „Dann haben wir die Spezial Elastomerbitumen-Dampfsperrbahn Super AL-E als Behelfsabdichtung mit Notabdichtungsfunktion über der gesamten Betonkuppel vollflächig verschweißt“, so LRL-Projektleiter Michael Raistrick. „Über der Kuppelkrone haben wir die Dachbahnen jeweils gerade ausBeton verankerte Schubschwellen verhindern das Abrutschen der Platten. Abschnittsweise verklebten die Dachdecker hierin die geraden Platten mit PU-Schaumkleber streifenweise auf der gekrümmten Unterlage. „Wir erreichten eine durchschnittliche Auflagefläche von rund 50 Prozent“, berichtet Michael Raistrick. Zudem mussten circa 40 Prozent der Platten in Dreiecke geschnitten werden, damit sie den Rundungen besser folgen konnten. „Im unteren Bereich konnten die Elemente relativ großflächig verlegt werden, je weiter oben, umso mehr mussten wir schneiden. Gott sei Dank lässt sich das Material einfach verarbeiten.“ Natürlich wurden auch hier ressourcenschonend die abgeschnittenen Ecken an anderer Stelle wieder eingesetzt. Zweilagige Bitumenabdichtung Unter der intensiven Begrünung des Kuppeldachs kam nur eine zweilagige Bitumenabdichtung in Frage. Die Mehrlagigkeit macht das Abdichtungssystem zusätzlich sicher. Als erste Abdichtungslage auf der Wärmedämmung verlegten die Handwerker die kaltselbstklebende Spezial-Elastomerbitumenbahn BauderTEC KSA DUO auf den PIR-Elementen. Sie ließ sich ohne Brenner sauber verlegen. „Die Bahnen wurden ausgerollt, ausgerichtet, nach Bedarf zugeschnitten und nach dem Abziehen der unterseitigen Folie mit der Dämmung verklebt“, schätzt der LRL-Projektleiter die Bahn. „Die starke Klebekraft der Kaltselbstklebemasse sorgte sofort für eine sichere Verbindung. An sehr kalten Wintertagen half leichtes Anwärmen der Masse, damit sich die starke Klebekraft sofort voll entfalten konnte.“ Je nach Wetterlage wurde die variable Nahtverklebung rot mit Behelfsabdichtung auf blau ohne Behelfsabdichtung verschweißt oder blau auf rot kaltverklebt. Durchwurzelungsfeste Oberlage Um den Flachdachaufbau unter der Begrünung sicher abzuschließen, verschweißte das LRLTeam auf der ersten Abdichtungslage eine Elastomerbitumenschweißbahn mit integriertem Durchwurzelungsschutz. Die technischen Werte der BauderPLANT E liegen weit über den DIN-Anforderungen. Ebenso wie die 1. Abdichtungslage wurde auch die Oberlage über den Dachrand und die Schrägen nach unten verlegt. Jetzt war die Kuppel sicher verpackt. Wie jede Lage zuvor wurde auch die Oberlage kontrolliert. Das Abdichtungssystem konnte abgenommen werden, der Gründachaufbau beginnen. Das Gründachsystem für die Graslandschaft Für den Gründachaufbau verlegten die Dachdecker zunächst eine Trenn- und Gleitschicht, darauf eine 600g Faserschutzmatte zum Schutz der Abdichtung vor mechanischen Beschädigungen. Zur Aufkantung am Kuppelrand befestigten sie ringsum zwei Meter lange Hölzer im Beton, um die folgenden Wasserspeicherplatten mit Dränfunktion gegen das Abrutschen zu sichern. Die Hölzer wurden in die Abdichtung integriert, Unterbrechungen zwischen den Hölzern und Rinnenausbildung mit der Abdichtungsoberlage erlauben den notwendigen Wasserdurchlass. „Die 75mm hohe BauderGREEN WSP 75 ist mit 21,5 l/m2 ein Speicherwunder und ideal für intensive Dachbegrünungen“, erklärt Anthony Symondson. Zur Lagesicherung wurden die eps-Platten mit 125g Filtervlies überlappend abgedeckt und direkt mit der Vegetationstragschicht BauderGREEN Substrat IM verfüllt. Nach Kontrollgang und Abnahme dieser letzten Lage übergaben LRL und Bauder die sicher ausgerüstete Kuppel mit 30 cm Substrathöhe an die Landschaftsgärtner. Der First Light Pavilion konnte nun sorglos unter weiteren 40 cm Erde und einer Grasbegrünung in die Landschaft der Jodrell Bank eingegliedert werden. Vier bis sechs Mitarbeiter der LRL Roofing Solutions waren zwischen November 2020 und April 2021 auf den Rundungen der Kuppel unterwegs gewesen, bevor das Erlebniszentrum im Juni 2022 seinen halbmondförmigen Eingang für die Besucher öffnete. Der First Light Pavilion des Jodrell Bank Erlebniszentrums der Universität von Manchester möchte Besuchern Wissenschaft und Astronomie nahebringen. Aber auch das Gebäude an sich ist faszinierend: Der Kuppelbau verschwindet unter der tonnenschweren Graslandschaft. Möglich wurde dies durch eine wasserundurchlässige Stahlbetonkonstruktion, eingepackt in ein Bauder Sicherheitsdach mit 20 Jahren Systemgarantie. Wasserdichte Stahlbetonkuppel mit Bauder Sicherheitsdach Weltraumgeschichte unter Gras Als der Astronom und Physiker Bernard Lovell 1945 an die Universität von Manchester kam, suchte er für die Beobachtung kosmischer Strahlung einen von elektrischen Störungen freien Ort, den er in einer ehemaligen botanischen Forschungsstation der Universität in Jodrell Bank fand. Lovell entwarf hier das heute nach ihm benannte Radioteleskop. Bei seiner Fertigstellung 1957 war es mit seiner frei beweglichen Parabolantenne von 76,2 Metern Durchmesser und einer Gesamtmasse von 3.200 Tonnen das größte Radioteleskop der Welt, das auch sehr schwache Signale aus sehr weiten Entfernungen empfangen kann. Es feierte seinen ersten Erfolg mit der Entdeckung der Sputnik 1 Trägerrakete im Orbit und wurde ein Prestigeobjekt britischer Wissenschaft. 2019 erklärte die UNESCO das Jodrell Bank Observatorium zum Weltkulturerbe. Der First Light Pavilion ist eine vom Heritage Lottery Fund unterstützte Initiative, um das Erbe an der Jodrell Bank zu erhalten und die Geschichte der Radioastronomie zu präsentieren. Hassell Architekten haben das 20,5 Millionen Pfund teure Besucherzentrum als grasbewachsenen Hügel entworfen, der sich in die Landschaft des 35 Hektar großen Arboretums einfügt und die Sicht auf das Lovell Teleskop freihält. Dieser Hügel verbirgt eine der größten Stahlbetonkuppeln, die in Europa gebaut wurden, eine Kuppel in Form und Größe des LovellTeleskops. Könnte man das Vermächtnis des Teleskops besser widerspiegeln? Die Idee war genial, der Weg dorthin war ein schwieriger, musste doch diese Kuppel erst in Beton gegossen und mit einigen Lagen Abdichtung, Wärmedämmung und Begrünungssystem belegt werden, bevor sie als Hügel unter der Graslandschaft verschüttet werden konnte. Hintergrund: Vom Teleskop zur Kuppel Für das Bauder Sicherheitsdach auf der Ortbetonkuppel des First Light Pavilion wurde der Aufbau wie folgt vorgenommen: Voranstrich Bauder Burkolit Plus, darauf die Dampfsperrbahn SuperAL-E, die Hochleistungs-Wärmedämmung BauderPIR FA-TE 140 und 160mm gefolgt von einer kaltselbstklebenden ersten Abdichtungslage BauderTEC KSA DUO und der wurzelfesten Oberlage BauderPLANT E. Auf diesem sicheren Abdichtungssystem folgte der Gründachaufbau für die intensive Begrünung mit der Trenn- und Gleitschicht BauderGREEN PE 02 und der Schutzschicht BauderGREEN FSM 600, gefolgt von der Wasserspeicher- und DränDer Dachaufbau in Kürze: Qualität in allen Lagen schicht BauderGREEN WSP 75, der Filterschicht BauderGREEN FV 125 und 30cm Vegetationstragschicht BauderGREEN Substrat für Intensivbegrünungen. Herzstück des Gründachs ist das 75 mm hohe Bauder Green WSP für intensive Dachbegrünung. ZweiteAbdichtungslage BauderPLANT E mit integriertem Durchwurzelungsschutz. Verlegte Wärmedämmung aus BauderPIR. gerichtet parallel verlegt, auf der verbleibenden Kuppelwölbung verlegten wir sie strahlenförmig in der Art eines Windrads: die Bahnen wurden einseitig gerade ausgerichtet, auf der anderen Seite auf Dreiecksform zugeschnitten.“ Dank der Beschieferung und ihrer hochreißfesten Aluminium-Glas-Kombinationsträgereinlage war die Dampfsperrbahn auf den Rundungen sehr trittfest und gut zu verarbeiten. Nachdem die Betonkuppel vollständig geschützt war, gingen die Verlegearbeiten in Abschnitten weiter. Hocheffiziente Wärmedämmung mit hoher Druckfestigkeit Jetzt war die Wärmedämmung an der Reihe. Hoher Wärmeschutz ist heute eine selbstverständliche Vorgabe. „Die Wärmedämmelemente BauderPIR FA TE aus Polyiso-Hartschaum sind unschlagbar in ihrer Dämmwirkung, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit“, so Anthony Symondson. Die gewählten 140 und 160mm dicken Wärmedämmelemente mit beidseitiger Deckschicht aus Aluminium haben eine WLS von 023 (EU 022) und sind besonders druckfest und extrem langlebig. PIR ist zudem sehr leicht, doch in den benötigten Mengen auf der starken Wölbung der 2.500 Quadratmeter großen Kuppeldachflächen wirkt die Schwerkraft; gemäß statischer Berechnung in regelmäßigen Abständen ringförmig im

7 NEWS DACH 1/25 GR0SSHANDEL 6 „Mit DAEX sind wir ja seit vielen Jahren in der Branche unterwegs. Wir kennen also mehr oder weniger alle Kooperationen. Und wir glauben, wir haben in der FDF einen für uns guten Heimathafen von mittelständischen inhabergeführten Bedachungsspezialisten gefunden. Hier passen wir gut hinein und werden im Kreis der anderen Bedachungshändler auch gehört. Ein weiterer Grund ist sicherlich, dass die Kooperation mittlerweile in Köln einen Bürositz hat. Das sind für uns aus Hürth nicht nur rein praktisch kurze Wege, um sich mal zusammen zu setzen, sondern auch ein Stück weit Lokal-Patriotismus. Am Ende werden Geschäfte auch immer zwischen Menschen gemacht, und hier stimmte die Chemie zur FDF einfach. Wir freuen uns jedenfalls auf die zukünftige Zusammenarbeit.“ So fasst DAEXGeschäftsführer Helmut Quotschalla die Neuausrichtung als Mitglied der FDF zusammen. DAEX steht dabei als Kürzel für die Dachexperten. Das Unternehmen handelt mit einem umfassenden Produktsortiment rund um Bedachungsund Holzartikel. Helmut Quotschalla selbst ist mit einer langjährigen beruflichen Station seit 30 Jahren in der Bedachungsbranche beheimatet. Er galt somit schon als Marktkenner, bevor er sich Anfang 2007 mit weiteren Partnern aus dem Bedachungshandel selbstständig gemacht hat. So ist auch das eher außergewöhnliche Geschäftsmodell entstanden, bei dem Quotschalla die knappe Mehrheit der Unternehmensanteile hält und die restlichen Anteile bei zehn ursprünglichen Mitarbeitern liegen. Hier entsteht aber wahrscheinlich auch ein zusätzlicher Antrieb der Mitarbeiter in Sachen Motivation, durch den sich DAEX von Mitbewerbern unterscheidet. „Gegenüber unseren Kunden im Handwerk punkten wir vor allem mit geringer Personalfluktuation und hoher Fachkompetenz. Ich will nicht sagen, dass wir die sympathischsten Mitarbeiter haben, aber wir sind Ansprechpartner für Handwerksbetriebe auf Augenhöhe”, erklärt das Quotschalla. Er fährt fort: „Wenn man ein gutes Unternehmensklima hat, merken das auch die Kunden. Ich denke, wir haben den Ruf, partnerschaftlich und sympathisch am Markt zu agieren, sowohl auf der Lieferantenseite, also im Einkauf, als auch auf der Vertriebsseite im Handwerk. Wir finden immer eine Lösung“, betont der Unternehmer die Stärken bei DAEX. Eine Lösung des täglichen Bedachungsgeschäfts liefern auch die breiten logistischen Möglichkeiten bei DAEX: Neben normalen Kranfahrzeugen, zum Teil mit Anhängerbetrieb, verfügt DAEX über einen großen Planen-LKW. „Unsere Lieferungen werden einfach immer Volumen-lastiger, dh. das Gewicht wird immer weniger, aber das Volumen steigt, weil immer mehr Dämmung gefahren wird“, erklärt Quotschalla diese Strategie. Das Unternehmen ist auf das reine B2BGeschäft spezialisiert. Kunden sind nur Fachhandwerker also Dachdecker, Zimmerer und Klempner. Auf ein Endkundengeschäft wird ganz bewusst verzichtet. Die aktuelle Marktlage stuft Quotschalla vorsichtig optimistisch ein: „Insgesamt muss man sagen, dass das Dachgeschäft ziemlich krisenresistent ist. Das sieht man recht gut bei allen externen Marktfaktoren der letzten Jahre. Schon bei Corona haben wir durcharbeiten können. So ist auch das Jahr 2025 bei vielen Branchenspielern besser gelaufen als ursprünglich gedacht. Hinzu kam für uns die Großstadt-Lastigkeit als Vorteil im Geschäft. Wir konnten hier sicherlich von der guten demografischen Entwicklung im Großraum Köln partizipieren. Wir waren daher mit 2025 insgesamt zufrieden und glauben, dieses Ergebnis trotz national- und weltpolitischer Lage auch in 2026 wieder bestätigen zu können.“ Dabei lebe das Unternehmen vor allem von dem recht stabilen und starken Sanierungsmarkt rund um die Großstadt Köln. Der Neubau ist sicherlich dagegen eher am schwächeln, führt Quotschalla aus. Und weiter: „Was uns hier als DAEX sicher noch ein Stück weit in die Karten spielt ist, dass wir neben dem reinen Dachgeschäft im konstruktiven Holzbau unterwegs sind. Das ist ein wachsender Markt, in dem von modernen Zimmereien heute komplette Holzhäuser gebaut werden, also ein sehr erfolgreiches Geschäftsfeld.“ Ein weiteres Standbein hat der Betrieb im Solargeschäft aufgebaut. „Wir haben seit drei Jahren ein PV-Team, das sich fast ausschließlich um dieses Segment kümmert. Es könnte erfolgreicher sein, aber ich bin damit nicht unzufrieden und ich glaube auch ganz fest daran, dass Solar nach wie vor für uns ein wachsender Markt ist“, so Quotschalla. Auch wenn der PV-Markt im letzten Jahr deutschlandweit eingebrochen sei, blieb bei DAEX das Geschäft stabil. Quotschalla meint: “Dachdecker haben im PVMarkt zwar aufgeholt, aber es ist nach wie vor noch ein Markt, in dem unsere Branche Umsätze qualifizieren und steigern kann. Denn auch wenn die gesetzlichen Vorlagen den Markt heute eigentlich nach vorne bringen müssten, gibt es noch viele Möglichkeiten, vorhandene Solarpflichten bei der Sanierung zu umgehen. Dabei böten sich Dächer, die ohnehin saniert werden und so eingerüstet sind, für die Aufrüstung mit Solar ja geradezu an. “Warum”, so Quotschalla “nehmen wir dieses Geschäft nicht noch stärker mit?” Das gelte, so der Dachexperte, im übrigen auch für weitere Geschäftsfelder am Dach wie Gründach oder das Thema Retention von Regenwasser. “Bis sich das Nutzdach endgültig durchsetzt, dauert es wahrscheinlich noch ein paar Jahre, aber wir sind auf einem guten Weg”, ist sich der Unternehmer aus Hürth sicher. Seit Anfang diesen Jahres ist die DAEX GmbH neuer Gesellschafter der FDF. Der Bedachungshandel aus Hürth (NRW) passt als inhabergeführter Bedachungsspezialist optimal in die FDF, die Interessen mittelständischer Bedachungshändler in Deutschland, Österreich und Belgien bündelt. DAEX beliefert Dachbaubetriebe rund um Hürth, im Großraum Köln und den angrenzenden Kreisen. Über die Ausrichtung des Unternehmens sprach DachNews mit DAEX-Geschäftsführer Helmut Quotschalla. Das Kerngeschäft der DAEX GmbH ist der Handel mit Bedachungs- und Holzartikeln. Zielgruppen sind Dachdecker, Zimmerer, Holzrahmen- und Hallenbauer. Liefergebiet ist der Köln-Bonner-Raum, die Eifel, der Rhein-ErftKreis, der Rhein-SiegKreis, der Rheinisch-Bergische und Oberbergische Kreis. Größere Objektgeschäfte betreut das Unternehmen sogar europaweit. Vor allem mit kompetenter Beratung punktet DAEX im Fachhandwerk. Dabei ist das Unternehmer auf Fachhandwerker im Kundenkreis spezialisiert. Endkundengeschäft wird bewusst außen vor gelassen. Dachexperten aus Hürth neu bei der FDF “Wir haben den Ruf partnerschaftlich und sympathisch am Markt zu agieren, sowohl auf der Lieferantenseite, also im Einkauf, als auch auf der Vertriebsseite im Handwerk. Wir finden immer eine Lösung.“ Helmut Quotschalla Geschäftsführer und Gesellschafter Helmut Quotschalla ist beruflich seit 30 Jahren in der Bedachungsbranche unterwegs. Im Jahr 2007 gründete er mit seinen Partnern die DAEX. Rathscheck Schiefer erweitert sein Produktportfolio um die neue, kosteneffiziente UltraRechteck-Deckung. Diese innovative Deckart bietet nahezu dieselbe Optik einer klassischen Rechteck-Deckung, aber basiert auf einem technisch optimierten Systemaufbau, der eine besonders einfache und schnelle Verarbeitung ermöglicht. Durch eine einfache Überdeckung kommt das System mit deutlich weniger Material aus und senkt gleichzeitig das Gesamtgewicht der Dachfläche im Vergleich zu traditionellen Schiefer-Deckungen. Die UltraRechteck-Deckung mit Schieferformaten der Größe 40 x 30 cm (HxB) wird auf Schalung verlegt. Die einzelnen Schiefersteine überdecken sich in der Höhe um 10 cm. Zum Lieferumfang gehört eine 1,5 mm starke FPOZwischenlage, die dem Schiefergebinde unterlegt wird und eintretendes Regenwasser zuverlässig auf das darunter liegende Schiefergebinde ableitet. Mit nur 11 Steinen pro Quadratmeter und einem ca. Gewicht von lediglich 22 kg ist diese neue Deckart die für das Dach leichteste und materialschonendste Schieferdeckung auf dem Markt. Testverfahren bestätigen die Widerstandsfähigkeit des Systems unter realen Belastungsbedingungen und zeigen, dass es den hohen Anforderungen moderner Dachdeckungen souverän standhält. Auf dieser Grundlage bietet die Deckung ein hohes Maß an Sicherheit – sowohl gegenüber extremen Wind- und Witterungseinflüssen als auch in Hinblick auf den baulichen Brandschutz. Zusätzlich ist die UltraRechteck-Deckung durch ein deutsches Gebrauchsmuster geschützt, das die technische Einzigartigkeit des Systems sichert und die Exklusivität in Deutschland garantiert. Mit der UltraRechteck-Deckung präsentiert Rathscheck eine fortschrittliche Lösung für moderne Schieferdächer– und Fassaden: maximal effizient im Materialeinsatz, schnell montiert und dabei ultraattraktiv im Preis. Neue UltraRechteck-Deckung: Innovative Einfachdeckung für Schiefer Dächer sind Gestaltungselemente moderner Architektur. Um nachhaltige Energiegewinnung mit hochwertiger Architektur zu verbinden, werden Schiefer-SolarLösungen - wie das Rathscheck SchieferSystem- konsequent weitergedacht. Rathscheck Schiefer präsentierte auf der diesjährigen Dach und Holz eine Produktneuheit, die diesen Anspruch sichtbar macht: Erstmals werden speziell für das Rathscheck Schiefer-System entwickelte PhotovoltaikModule aus deutscher Herstellung vorgestellt, die gestalterisch neue Maßstäbe setzen. Die neuen Photovoltaikelemente im Format 120 x 40 cm überzeugen durch ihre satinierte Oberfläche mit matt-grauer Optik, deren Eigenschaften perfekt auf die natürliche Anmutung des Schiefers abgestimmt ist. Dank der reflexionsarmen Oberfläche können die Module auch auf Nordseiten und im Umfeld von Flughäfen eingesetzt werden. Dies ermöglicht eine flexible Planung sowie einen sicheren Einsatz auch in sensiblen Bereichen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen – eine auf dem Markt einzigartige Schiefer-Solarlösung, die Funktionalität und Gestaltung auf besonders elegante Weise verbindet und sich nahtlos in die klare Linienführung der Schieferdeckung einfügt. PV im Schieferlook: Neue PV-Module satiniert für das Rathscheck Schiefer-System Die Systemdeckung basiert auf Rechteckschiefern und vermittelt die elegante Optik einer klassischen Rechteck-Doppeldeckung – glatt, geradlinig und mit edlem, seidigem Glanz. Die leichte Deckung wird auf Tragprofile verlegt und eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Sanierungen. Dank der einfachen Verlegetechnik ist das System schnell erlernbar und leicht zu installieren. Mit nur 8 bis 14 Steinen pro Quadratmeter, einer Verlegung auf Konterlatten und rund der Hälfte des Gewichts einer vergleichbaren Deckung bietet die sturmfeste Ausführung alle Vorteile üblicher Dächer bei deutlich reduziertem Material- und Zeitaufwand. Die Eindeckung erfolgt mit Schieferformaten 40x30 cm und einer Höhenüberdeckung von 10cm. Die 70 Wp starken Module überzeugen durch ihre satinierte, reflexionsarme Oberfläche und elegante Anmutung im Schiefer-Look.

9 8 Mit vier neuen Farbtönen – Sandbeige, Metallgrau, Lavagrau und Schwarz – erweitert Cedral Alterna seit Februar 2026 das Format 32 × 60 cm. Die neuen Farbtöne bringen nicht nur frische Akzente an Dach und Fassade, sondern sind zugleich Teil der konsequenten Neustrukturierung des Sortiments kleinformatiger Faserzementplatten. Ab sofort werden alle Varianten der Etex Dach- und Fassadenplatten unter dem gemeinsamen Namen Cedral Alterna geführt. Die gebündelte Struktur schafft eine klare und einheitliche Systemlogik, erleichtert die Orientierung im Portfolio und sorgt für eine konsistente Produktzuordnung im Alltag. So entsteht für Dachdecker ein durchgängiges, technisch klar definiertes System für Dach und Fassade. Die Kombination aus klarer Sortimentsstruktur und breiter Variantenvielfalt vereinfacht die Beratung im Kundengespräch und schafft Planungssicherheit auf der Baustelle. Ein Material für Dach und Fassade Die Dach- und Fassadenplatten Cedral Alterna richten sich an Dachdecker, die Gestaltungsfreiheit mit sicherer und wirtschaftlicher Verarbeitung verbinden möchten – mit klaren Verlegevorgaben, definierten Befestigungslösungen und durchdachten Anschlussdetails. Über 100 Format-, Farb- und Oberflächenvarianten eröffnen maximale Flexibilität – vom klassischen Steildach bis zur hinterlüfteten Fassade. Für das Dach stehen sechs unterschiedliche Deckungsbilder zur Verfügung: Deutsche Deckung, Doppeldeckung, RhomVier neue Farben bei Dach- und Fassadenplatten Cedral Alterna bus-, Spitzschablonen-, Linum- oder Waagerechte Deckung. Diese ermöglichen individuelle Linienführungen und ein präzises, handwerklich sauberes Deckbild. Gerade bei anspruchsvoller Architektur sorgen die klaren Geometrien und glatten Oberflächen für ruhige, großzügige Flächen. Gauben, Dachfenster und Anschlüsse lassen sich harmonisch und sicher integrieren. Verarbeitungssicherheit Die Faserzementplatten stehen für Robustheit, Formstabilität und Witterungsbeständigkeit. Klare Vorgaben zu Regeldachneigungen, Überdeckungen, Lattabständen und Befestigungsarten sorgen für Ausführungssicherheit im Handwerksalltag. Die Befestigung erfolgt mit Schieferstiften, je nach Ausführung ergänzt durch Plattenhaken. Zuschnitte und zusätzliche Lochungen lassen sich mit gängigen Werkzeugen effizient ausführen – für wirtschaftliche Abläufe auf der Baustelle. Neue Farben für die Dach- und Fassadenplatte Cedral Alterna im Format 32 x 60 cm erweitern das gestalterische Spektrum für Dach und Fassade. Einfamilienhaus in Ostelsheim mit Linumdeckung im Format 32 × 60 cm. Die moderne Deckungsart betont die horizontalen Linien und unterstreicht die klare architektonische Struktur des Gebäudes. Bild: Conne van d'Grachten Mit steigenden Anforderungen an Energieeffizienz, Brandschutz und Gebäudesicherheit nimmt die Nutzungshäufigkeit von Dachflächen deutlich zu. Damit wachsen auch die Anforderungen an einen sicheren und einfachen Zugang. Wartungs- und Servicearbeiten müssen regelmäßig durchgeführt werden – oft durch externe Fachkräfte, die nicht täglich auf Dächern arbeiten. Herkömmliche Oberlichter stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. Mit dem neuen Flachdach Ausstieg Service FE bietet LAMILUX ab März 2026 den ersten speziell für Wartungs- und Serviceeinsätze entwickelten Flachdach Ausstieg an, der Sicherheit, Raumangebot und Alltagstauglichkeit vereint. Der LAMILUX Flachdach Ausstieg Service FE ist genau hierfür konzipiert. Sein großzügiges Format von bis zu 90 x 300 cm sowie die Öffnung um 80° bietet mehr Bewegungsfreiheit als herkömmliche Oberlichter und ermöglicht einen sicheren Übergang vom Gebäude auf die Dachfläche. In Kombination mit einer bauseitigen geraden Treppe – beispielsweise aus einem Treppenhaus – entsteht ein dauerhaft nutzbarer, sicherer Dachzugang, auch für Service- und Wartungspersonal ohne spezielle Dacherfahrung. Ein installiertes Akkupaket sorgt zudem für eine sichere Stromversorgung während Stromausfällen und Notfällen, sodass der Ausstieg hierbei weiterhin möglich ist. Dank des großen Öffnungsbereichs von bis zu 2,7 m² lassen sich zudem Werkzeuge, Materialien oder Bauteile wie Photovoltaikmodule oder Grünschnitt einfach transportieren – häufig ohne zusätzlichen Kran. Das System erfüllt zentrale baurechtliche Anforderungen, erfüllt die Maschinenrichtlinie gemäß CE und ist für den dauerhaften Einsatz auf häufig genutzten Dachflächen ausgelegt. Hinzu kommt die Durchsturzsicherheit im geschlossenen Zustand gemäß DIN 18008-6 sowie die geprüfte Schlagregendichtheit nach DIN EN 1027 (Klasse E) und den hohen Widerstand gegen Windlasten nach DIN EN 12211 (Klasse C5). Neuer Flachdach-Ausstieg für Serviceeinsätze Hybridwechselrichter: Mehr Eigenverbrauch, mehr Flexibilität, mehr Kontrolle ZCS Azzurro erweitert sein Portfolio im Bereich dreiphasiger Hybridwechselrichter um die Serie Easy Power ZP3. Die Geräte sind für die Kombination von Photovoltaikanlage, Hochvolt-Batteriespeicher und Netz ausgelegt und richten sich insbesondere an Installationsbetriebe im Privatkundenbereich. Auch ein Betrieb ohne Batterie ist möglich, eine Nachrüstung kann später erfolgen.* Für eine flexible Anlagenplanung verfügt der Easy Power ZP3 über 3 MPPTs und unterstützt damit unterschiedliche PVAuslegungen. Hinzu kommt eine EPS-Funktion (Notstromausgang) mit einer Umschaltzeit von unter 10 ms, die einen Backup-Betrieb ermöglicht. Mit Schutzart IP66 ist die Serie zudem für anspruchsvollere Umgebungsbedingungen geeignet. Beim Thema Monitoring und Kommunikation stehen – je nach Ausführung – LCD und App, RS485 sowie optional WiFi, 4G und LAN zur Verfügung. Zu den zentralen Merkmalen der Serie zählen die Hybridfähigkeit für PV und Hochvolt-Batteriespeicher, 3 MPPTs für eine flexible Stringplanung, die EPS-Funktion (<10 ms*) für Notstromanwendungen sowie robuste Gehäuseeigenschaften für den Einsatz unter unterschiedlichen Bedingungen. Mehr dazu unter zcsazzurro.com/de/ →Produkte →Hybridwechselrichter →3PH HYD 5000 ZP3/ 3PH HYD 12000 ZP3. Begleitend zum Produktangebot setzt ZCS Azzurro auch auf praxisorientierte Weiterbildung für Fachpartner. Im Rahmen von Roadshows und technischen Schulungen erhalten Profis einen Überblick über Produkte und Anwendungen sowie eine technische Einschulung mit Zertifizierungstest in den Stufen Basic und Advanced. Inhaltlich geht es dabei unter anderem um Inbetriebnahme, Einspeisebegrenzung beziehungsweise Nulleinspeisung, Software-Updates sowie Monitoring und Anlagenbetreuung. Weitere Informationen zu den technischen Schulungen finden Sie unter www.zcsazzurro.com/de/ →Profis →Technische Schulungen. *Hinweis: Laut Handbuch wird die EPS-Funktion nur aktiviert, wenn PV oder Batterie verbunden ist. Auch der Betrieb ohne Batterie beziehungsweise eine spätere Nachrüstung ist dort beschrieben. Mit dem CARLISLE Flachdachmacher Kick-Off 2026 hat CARLISLE bewusst ein eigenes Eventformat geschaffen – fernab klassischer Messekonzepte. Am 5. Februar 2026 kamen in der MEWA Arena Mainz mehr als 650 Verarbeiter aus der DACHRegion zusammen, um CARLISLE und Partner des Eventformates live zu erleben, Produkte praxisnah zu testen und sich in persönlicher Atmosphäre auszutauschen. Der Branchentreff setzte damit ein klares Zeichen: Klasse statt Masse, Dialog statt Messetrubel – und ein Erlebnis, das konsequent auf den Mehrwert für das Handwerk ausgerichtet ist. Was den Flachdachmacher Kick-Off besonders macht, ist das bewusste Innehalten für das Handwerk: Zeit für Gespräche, Raum für Fragen und der direkte Austausch mit Anwendungstechnik, Vertrieb und Management. CARLISLE versteht das exklusive Event als Dank an seine Kunden – und als Einladung, die Marke aktiv zu erleben. Für die Teilnehmenden stand dabei ein klarer Nutzen im Vordergrund: Produkte realistisch im Einsatz erleben und selbst ausprobieren, individuelle Detailfragen direkt klären und Impulse für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen – ohne Zeitdruck, ohne Umwege. Auf dem Event wurde die neue EPDM-Bahn HERTALAN EASY WELD PRO erstmals live der Fachöffentlichkeit präsentiert und von den Teilnehmenden direkt auf Herz und Nieren getestet. Auch an den übrigen CARLISLE Praxisstationen galt das Motto „Anfassen, Ausprobieren, Austauschen.“ Ergänzt wurden diese durch Partnerstände von BÖCKER, LEISTER, PREFA und ROCKWOOL. Dort konnten die Dachhandwerker aus erster Hand umfassende, aktuelle Informationen zu ergänzenden Systemen, Werkzeugen und Technologien erhalten, die im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle spielen. Ein weiterer Publikumsmagnet war die Verleihung des CARLISLE Meisterwerke 2026 Awards „CARL“, mit dem herausragende handwerkliche Leistungen im Bereich Flachdachabdichtung mit CARLISLE Systemen ausgezeichnet werden. Der Award rückt die besten Projekte und deren Macher ins Rampenlicht und unterstreicht so den Anspruch, Qualität im Handwerk sichtbar zu machen und den Erfahrungsaustausch innerhalb der Branche zu fördern. Die Einreichungen wurden durch eine Jury aus Branchenexperten bewertet, einen Sonderpreis gab es für das Publikumsvoting. CARLISLE Flachdachmacher Kick-Off 2026: Praxis, Produkte, Partnerpower Handballweltmeister und CARLISLE Markenbotschafter Dominik Klein überreichte die Preise an die glücklichen Gewinner und sorgte damit für einen besonderen Moment auf der Bühne. Mit der Weiterentwicklung eines seiner Klassiker eröffnet PAVATEX by SOPREMA neue Vorteile für das nachhaltige Bauen: Die neue PAVATEX LDB 0.02 DUO vereint die Stärken der bewährten PAVATEX LDB 0.02 und der PAVATEX ADB Unterdeckbahn in einem hochwertigen Produkt. Sie dient sowohl als Luftdichtbahn als auch als Unterdeck- bzw. Unterspannbahn (UDB/USB) gemäß ZVDH. Die Bahn ist eine besonders robuste, geprüfte Luftdichtbahn, die perfekt in das seit 2007 etablierte originale PAVATEX LDB 0.02 Dachsanierungssystem integriert ist. Dieses ermöglicht eine schnelle, sichere und effiziente Sanierung von außen - inklusive der PAVATEX Systemgarantie. Als Unterdeckbahn (UDB) und Unterspannbahn (USB) ist die PAVATEX LDB 0.02 DUO gemäß ZVDH als winddichte und wasserableitende Ebene zugelassen und erfüllt höchste Anforderungen an Sicherheit und Feuchteschutz. PAVATEX LDB 0.02 DUO: Mehr Einsatzmöglichkeiten für den Klassiker Die neue multifunktional einsetzbare PAVATEX LDB 0.02 DUO. Bewährt seit fast 20 Jahren: PAVATEX hat das LDB 0.02 Dachsanierungssystem bereits 2007 vorgestellt. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit eignet sich die PAVATEX LDB 0.02 DUO für den Einsatz in verschiedensten Dach- und Wandkonstruktionen. Da hier ein Produkt mehrere Anforderungen erfüllt, vereinfachen sich zugleich die Lagerhaltung und die Logistik. Einfach und schnell zu verlegen Für maximale Praxistauglichkeit sorgt die durchdachte Ausstattung mit Schneideraster für präzise Zuschnitte und wechselseitig integriertem Selbstklebestreifen für schnelles, sicheres Verkleben. Ergänzend bietet PAVATEX optimal abgestimmtes Zubehör wie Klebstoffe, Klebebänder sowie Schrauben- und Nageldichtungsbänder.

10 Die Dämmebene ist mit einer Unterdeckbahn abgedeckt. Im Anschluss folgt die Konterlattungsebene, die den Belüftungsraum herstellt, sowie die Tragschalung. Als Witterungsschutz der Konstruktion während der Bauphase, wurde darauf im ersten Schritt eine flächige Trennlage verlegt. Im Zuge des weiteren Baufortschritts wurde die Strukturmatte RHEINZINK-AIR-Z verlegt, sodass die Funktionalität einer strukturierten Trennlage gegeben ist. Die Trennlagenkombination sorgt für eine sichere Ableitung von möglichem Kondensat und bietet des Weiteren eine verbesserte Gleitfähigkeit der Schare bei thermischer Längenänderung. damals noch sagte. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg ist noch rund ein Drittel der Substanz vorhanden. Kriegsschäden in den Obergeschossen waren zudem nur sehr einfach und wenig stilgerecht repariert worden. „Es ist ein Privileg, an so einem Gebäude zu arbeiten.“ Mit diesen Worten beschreibt Dachdeckermeister Schulze von der Firma Holzapfel & Schulze GbR seine Erfahrung am Projekt Victoriahöfe in Berlin-Kreuzberg. Gemeinsam mit seinem Team von 20 Fachkräften war er verantwortlich für die aufwendige Dachdeckung des denkmalgeschützten Gebäudes – insgesamt rund 3.400 m² Fläche wurden in mehreren Bauabschnitten von 2019 bis 2023 mit RHEINZINK-prePATINA blaugrau eingedeckt. Für die Handwerker war das Projekt eine besondere Herausforderung. „Man kann vorher nie alles genau planen. Vieles entwickelt sich erst am Baukörper selbst. Wir mussten jedes Blechteil individuell anpassen, damit es exakt zum historischen Charakter passt“, berichtet Schulze. Gerade bei den Frontspießen in den Höfen, die wiederhergestellt wurden, war höchste Präzision gefragt. „Da steckt viel Detailarbeit drin. Es war anspruchsvoll, aber am Ende ist es richtig gut geworden.“ Holzapfel & Schulze begannen die Arbeiten auf der neu errichteten Tragkonstruktion des Daches aus Stahlbeton mit darauf liegender Dampfsperre und 180 mm Aufdachdämmung. Weiter nächste Seite: Technische Details. Victoriahöfe Berlin in Rheinzink Die Victoriahöfe in Berlin-Kreuzberg zählen zu den herausragenden Revitalisierungsprojekten der Hauptstadt. Unter der Leitung von GBP Architekten wurde das ehemals größte Verwaltungsgebäude der Welt denkmalgerecht modernisiert. Auf dem Dachgeschoss erhielt der neobarocke Prachtbau von 1913 seine charakteristischen Ziergiebel zurück – interpretiert in einer modernen Formensprache und gedeckt mit RHEINZINK-prePATINA ECO ZINC blaugrau. SPEZIAL Baumetalle NEWS DACH Als das Ensemble in Berlin-Kreuzberg 1913 fertiggestellt war, galt es als eines der größten Verwaltungsgebäude weltweit: Die monumentale Zentrale der Victoria-Versicherung gruppierte sich um zwölf Höfe und beherbergte hinter palastartigen Fassaden die Arbeitsplätze von bis zu 3.200 „Bureaubeamten“, wie man ISOVER InsulSafe Prefab Einblaswolle ist die innovative Lösung für die werkseitige Befüllung oder Vor-Ort-Dämmung von in Holztafel-/Holzrahmenbauweise erstellten Bauteilen. Die effiziente, besonders leichte und setzungssichere Einblasmineralwolle wurde speziell für die Dämmung von Außenwänden, Decken und Steildächern entwickelt und ist ab März 2026 verfügbar. Die Neuheit lässt sich schnell und sauber mit allen gängigen Einblassystemen in Hohlräume einbringen und bietet ideale Voraussetzungen für homogene Füllungen. Die neue Einblaswolle erreicht die geforderte Dämmleistung bei vergleichsweise niedrigen Rohdichten und steht darüber hinaus für besten Brandschutz und eine hervorragende Schall- und Wärmedämmung. ISOVER InsulSafe Prefab ist eine für den seriellen Holzrahmenbau optimierte Einblasdämmung, die gerade bei der automatisierten Einbringung in den Produktionslinien der Vorfertigung ihre volle Leistungsstärke zeigt. Sie ist kompatibel mit allen gängigen mobilen und stationären Einblasmaschinen (X-Floc etc.). Die Einblaswolle wird sauber und schnell in Hohlräume beziehungsweise Gefache eingebracht und passt sich diesen flexibel in Wänden, Decken und Steildächern bis in kleinste Ecken und Winkel an. Damit werden Wärmebrücken zuverlässig verhindert sowie kostspieliger Abfall und Verschnitt vermieden. InsulSafe Prefab bietet damit ideale Voraussetzungen für eine homogene Füllung der Hohlräume. Überzeugende Dämmeigenschaften, setzungssicher, geringer Verbrauch Die leichte und effiziente Einblasdämmung ist nichtbrennbar (Euroklasse A1) und empfiehlt sich mit einem hervorragenden Schall- und Wärmeschutz. Eingesetzt wird sie gemäß DIN 4108-10 (DI, DZ, WH, WI, WTR) zur Dämmung von Außenwänden, Decken und Steildächern. Mit WLG 035 bei einer Schüttdichte von 30-40 kg/m³ und WLS 034 bei einer Schüttdichte von 40-50 kg/m³ stellt die Mineralwolle ihre ausgezeichneten Dämmeigenschaften unter Beweis. Ihre geprüfte Setzungssicherheit ≤ 1 % nach ETA beginnt bereits ab 35 kg/m³. Dank der vergleichsweise geringen Schüttdichte ist ein maßvoller Materialverbrauch gewährleistet. Die Einblasdämmung sorgt darüber hinaus für eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und ist zudem besonders verarbeitungsfreundlich. Perfekt abgestimmtes Zubehör Für ein Maximum an bauphysikalischer Sicherheit beim Einsatz sorgen passende und exakt aufeinander abgestimmte Systemprodukte aus dem bewährten Vario Luftdichtheitsund Feuchteschutzsystem. Dazu gehören etwa die hochreißfeste, feuchtevariable Klimamembran Vario XtraSafe mit Vlieskaschierung, das einseitige multifunktionale Klebeband Vario® MultiTape+ zur Verklebung von Überlappungen sowie Vario Patches zur luftdichten Verklebung von Einblasöffnungen. InsulSafe Cavity – Einblasdämmung für zweischaliges Mauerwerk Zeitgleich mit InsulSafe Prefab für den Holzbau präsentiert ISOVER die neue InsulSafe Cavity – eine leistungsstarke Vor-Ort-Dämmung für zweischaliges Mauerwerk (WZ) im Rahmen einer nachträglichen Kerndämmung. Auch diese Einblasdämmung verfügt mit WLG 035 über hervorragende Dämmeigenschaften bei einer Schüttdichte von 30-40 kg/m³, ist setzungssicher, wasserabweisend und nichtbrennbar (Euroklasse A1). Die Verarbeitung mit mobilen Einblasmaschinen gestaltet sich durch zertifizierte Fachunternehmen schnell, einfach und zuverlässig. ISOVER: Neue Einblaswolle speziell für den Holzbau Das neue DELTA-SAFIX System aus dem Hause DÖRKEN ermöglicht eine sichere Verlegung und Befestigung von Unterdeckbahnen auf Unterdeckplatten aus Holzfasern (HF-Platten). Das System überzeugt mit DGUV geprüfter Durchsturzsicherheit und erlaubt eine gewohnte Montagesicherung der Bahn mit Tackerklammern. Dabei gewährt DÖRKEN 30 Jahre Garantie auf die DELTA-Unterdeckbahn. Das neue System besteht aus dem DELTASAFIX PROFIL, einer Holzleiste mit universeller Nut- und Federgeometrie, und der Unterdeckbahn DELTA-XX PLUS SAFIX, die in Bezug auf Breite und Selbstkleberandausführung angepasst wurde. Es eignet sich zur Anwendung mit allen gängigen HF-Platten verschiedener Hersteller in der Standardstärke von 60 mm. Mit einer Breite von 1,35 m deckt die DELTA-XX PLUS SAFIX zwei Reihen HFPlatten (Deckbreite 57,5 bis 59,1 cm) sowie die jeweils anschließenden oberen und unteren Holzleisten DELTA-SAFIX PROFIL ab. Die Klebestreifen an beiden Bahnkanten gewährleisten eine Mindestüberdeckung von 10 cm, ermöglichen eine langfristig sichere und dichte Verbindung Kleber auf Kleber ohne Nacharbeiten und verhindern das Eindringen von kalter Luft und Feuchtigkeit in die Dämmung. Für sicheres und einfaches Arbeiten Mit dem neuen DELTASAFIX System hat DÖRKEN eine Lösung entwickelt, die das Arbeiten auf Unterdeckplatten aus Holzfasern spürbar sicherer und zugleich einfacher macht. So werden dank des zum Patent angemeldeten Systems auch Dachflächen, auf denen Unterdeckplatten aus Holzfasern mit einer Dicke von 60 mm verlegt wurden, durchsturzsicher – DGUV geprüft und bestätigt. Denn das System ist kompatibel mit allen gängigen HF-Platten mit 60 mm Dicke und Deckbreiten zwischen 57,5 und 59,1 cm. Zugleich ermöglicht das DELTASAFIX System eine sichere Verlegung und Befestigung der Unterdeckbahn DELTA-XX PLUS SAFIX auf der Unterdeckplatte, die sich wie gewohnt mit Tackerklammern zuverlässig fixieren lässt. Durch die Ausrichtung der Bahn am DELTA-SAFIX PROFIL wird eine fortlaufende Montagesicherung mit einem Abstand von ca. 15 cm möglich, was die Arbeit bei Wind deutlich erleichtert. Gleichzeitig bietet die Vliesoberfläche der DELTA-XX PLUS SAFIX auch bei größeren Dachneigungen eine deutlich verbesserte Rutschfestigkeit als die Oberfläche von Unterdeckplatten aus Holzfasern. Optimierte Regensicherheit und bewiesene Langlebigkeit Mit der zusätzlich aufgebrachten DELTA-XX PLUS SAFIX wird die Regensicherheit bei geringeren Dachneigungen sowie bei stark gegliederten Dachflächen und den dann erforderlichen zahlreichen Anschlussdetails deutlich erhöht. Dank DELTA-SAFIX PROFIL und den Eigenschaften der Unterdeckbahn DELTA-XX PLUS SAFIX wirkt das Gesamterscheinungsbild deutlich sauberer, da es unter anderem keine ausgelösten Faserbereiche auf den beanspruchten Laufwegen gibt. Dabei überzeugt die Unterdeckbahn mit geprüfter und mittels ETA bestätigten Langlebigkeit (für die DELTA-XX PLUS STRONG) sowie 30 Jahren Garantie. Das neue DELTA-SAFIX SYSTEM: Unverzichtbar bei Unterdeckplatten aus Holzfasern Das DELTA-SAFIX PROFIL ist kompatibel mit allen gängigen HF-Platten mit 60 mm Dicke und Deckbreiten zwischen 57,5 und 59,1 cm. Die Klebestreifen ermöglichen eine langfristig sichere und dichte Verbindung ohne Nacharbeiten.

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