9 8 Der Neubau „Pick-Nick“ am Straßburger Platz in Dresden beeindruckt mit einer innovativen Fassade aus über 8.000 Rauten aus PREFALZ Aluminium von Hersteller Prefa. Das neue Wohn- und Geschäftshaus „PickNick“ am Straßburger Platz in Dresden hat sich von einem kontroversen Bauvorhaben zu einem preisgekrönten Design-Highlight entwickelt. Das siebengeschoßige Gebäude, das an einem der verkehrsreichsten Knotenpunkte der Stadt steht, wurde vom Dresdner Architektenteam Leinert Lorenz geplant. Auf einer Bruttogeschoßfläche von knapp 8.000 Quadratmetern errichtete man 52 Wohnungen zwischen 31 und 108 Quadratmetern, realisiert als Einbis Vierzimmerwohnungen, und mehrere Gewerbeeinheiten im Erdgeschoß. „Es war alles eine Frage der richtigen Ausrichtung und Fassadengestaltung“, erklärt Dirk Lorenz, der verantwortliche Architekt. Während die platz- und nordseitigen Fassaden eher geschlossen gestaltet wurden, öffnet sich das Gebäude auf der Rück- und Südseite sowie den Stirnseiten mit großzügigen Glasflächen und durchgehenden Balkonen. Raute als Gestaltungsmerkmal: der Charme der Diversität Das umlaufende Fassadenband besteht aus über 8.000 Aluminiumrauten, die in verschiedenen Grün- und Beigetönen gehalten sind. Dadurch wird der massive Baukörper optisch in mehrere Teilbereiche gegliedert, ohne dass er zerfällt. Die speziell entwickelten Sonderfarben Olivgrün, Graugrün, Resedagrün, Opalgrün, Hellelfenbein, Perlweiß und Lichtbronze wurden mithilfe künstlicher Intelligenz pixelartig über die Fassade verteilt. „Das Design basiert auf einer abstrahierten Landschaft“, erläutert Lorenz. Die farbenfrohe Oberfläche reflektiert das Sonnenlicht und verleiht der Fassade eine facettenreiche Wirkung, die sie deutlich von anderen Gebäuden in der Umgebung abhebt. Perfekte Handwerkskunst für eine anspruchsvolle Fassade Die handwerkliche Umsetzung der Rautenfassade stellte die Firma Sperber Klempner vor besondere Herausforderungen. „Die Wandrauten der Fassade symbolisieren ein Reisfeld – eine abstrakte, aber spannende Idee“, erläutert Geschäftsführer Jens Sperber. „Auf der Baustelle durfte man den Überblick jedoch nicht verlieren, sonst wäre aus dem Reisfeld schnell Chaos entstanden.“ Ein umlaufendes, funktionales Fassadenband sei das Ziel gewesen, und „die Fassade sollte homogen wirken, ohne Einschubtaschen oder Winkelleisten“, so der Spenglermeister. Um dies zu erreichen, wurden beispielsweise die Fensterkästen als Rahmen gebaut, was neben ästhetischen Anforderungen auch den Brandschutz voll erfüllt. Die Abstimmung zwischen kreativen Ideen und technischen Anforderungen verlangte Geduld und Präzision von jedem in der Firma. Laut Sperber war die enge Zusammenarbeit zwischen den Architekt:innen und den Handwerker:innen der Schlüssel zum Erfolg dieses Projektes. „Gute Architekten:innen suchen früh den Rat der Handwerker:innen“, meint er und hebt hervor, wie wichtig es ist, praktische Lösungen bei der Planung zu berücksichtigen. Das „Pick-Nick“ als Teil der Dresdner Architekturgeschichte Mit dem Abriss des ehemaligen Schnellrestaurants „Pick-Nick“ löste das Projekt damals eine breite Diskussion aus. Der Abriss war nicht unumstritten, doch durch eine ausführliche Vermittlung in Form von Ausstellungen und Veranstaltungen wurde die Akzeptanz für den Neubau gefördert. Inzwischen leuchtet am neuen Gebäude eine Replik des kultigen Restaurant-Schriftzugs pick-nick. Der originale Schriftzug liegt mittlerweile im Dresdner Stadtmuseum. Rautenfassade: Reisfeld aus Aluminium Carlisle CM Europe präsentiert die neue EPDM-Bahn Hertalan Easy Weld Pro für steigende Anforderungen an moderne Dachabdichtungen: Sie soll nicht nur technisch überzeugen, sondern die Arbeit auf der Baustelle spürbar erleichtern. Schneller und wirtschaftlicher vereint sie die besten Eigenschaften der bisherigen EPDM-Systeme miteinander. Neben den materialspezifischen Vorzügen von EPDM bietet Hertalan Easy Weld Pro besondere Vorteile im Brandverhalten. Sie erfüllt die Anforderungen der harten Bedachung gemäß der Brandprüfung Broof (t1) für unbegrenzte Dachneigungen. Die notwendigen Prüfnachweise der Widerstandsfähigkeit gegen Flugfeuer und strahlende Wärme liegen nach DIN 4102, Teil 7, bzw. für B Roof (t1) nach CEN/TS 1187 vor. Neu in der Hertalan Produktfamilie ist die innenliegende Glasgelegeverstärkung der Bahn. Sie verhindert, dass beim Straffen der Bahnen während des Auslegens eine Überdehnung stattfindet, die zu Welligkeiten führen könnte. So werden nicht nur Kapillarbildung und damit die Gefahr von offenen Nahtbereichen bei der abschließenden Nahtverschweißung ausgeschlossen, sondern auch ein perfektes, planebenes Verlegebild erzeugt. Denn auch die Optik spielt bei Bauherren eine Rolle. Plus an Verlegegeschwindigkeit Das mittig angeordnete Glasgelege spart Material und Verlegezeit, denn bei fast allen Aufbauten kann auf eine zusätzliche Lage Rohglasvlies für den Brandschutz verzichtet werden. So kann die Abdichtungsbahn direkt auf Holz/Holzwerkstoffen und allen nicht brennbaren Untergründen angeordnet werden. Darüber hinaus kann sie auf Wärmedämmplatten aus PUR/PIR und allen nicht brennbaren Dämmstoffen mit Baustoffklasse A1 oder A2, auf Altdächern aus Kunststoff- und Elastomerbahnen sowie Bitumenbahnen verlegt werden. Lediglich auf EPS-Hartschaumplatten ist eine zusätzliche Brandschutzlage aus Rohglasvlies erforderlich. Mit einer Bahnenbreite von 1,0 m und einer Länge von 20 m können fast 20 m² Dachfläche mit nur einer Rolle abgedichtet werden und es sind dabei weniger Querstöße auszuführen. Hierdurch erhöht sich die Verlegegeschwindigkeit zusätzlich. Das ist besonders vorteilhaft für Betriebe mit nur wenigen Mitarbeitern, die bei der Verlegung großflächiger EPDM-Planen an ihre Grenzen stoßen. Einfache visuelle Nahtkontrolle Die einlagige Bahn besitzt integrierte Fügeränder an Längs- und Querseite. So gelingt die Nahtfügung per Heißluftverschweißung ohne zusätzliche Nahtbänder einfach, schnell und sicher - auch an den Querstößen. Das sorgt für kürzere Verlegezeiten und ein sauberes Verlegebild. Die austretende grüne Schweißraupe ermöglicht eine einfache visuelle Nahtkontrolle ohne Prüfnadel - ist die Schweißraupe deutlich erkennbar, ist die Naht sicher dicht. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Hertalan Easy Weld Pro kann sowohl für nicht genutzte als auch für genutzte Dächer eingesetzt werden. Nicht genutzte Dächer werden nur zum Zwecke der Pflege, Wartung und allgemeinen Instandhaltung begangen. Dazu zählen auch extensiv begrünte Dächer. Genutzte Dächer sind begehbare Dachflächen, z. B. Dachterrassen, Dächer mit intensiver Begrünung und Dächer mit Solarthermie- oder PVAnlagen sowie anderen technischen Aufbauten. Für alle Verlegearten geeignet Die Easy Weld Pro Bahnen können mit dem Carlisle Induktionssystem im Feldbefestigungsverfahren windsogsicher fixiert werden. So sind der spätere, beschädigungsfreie Rückbau und eine Wiederverwendung der Abdichtungsbahnen möglich. Auch die herkömmliche mechanische Befestigung in der Überlappung ist möglich, sowie die Verklebung mit einem geeigneten Carlisle Klebstoff auf fast allen gängigen Untergründen oder die lose Verlegung unter Auflast. Das beinhaltet auch die Ausbildung von wurzelfesten Dachbegrünungen auf der Grundlage von DIN EN 13948. Flachdachabdichtung der neuen Dimension Die Fillbach Dach-Handel GmbH feierte Ende Juli ihr 50-jähriges Firmenjubiläum. Heute führt Florian Fillbach das Unternehmen aus Heistenbach im Rhein-Lahnkreis in dritter Generation. Zwei weitere Betriebe im Bereich Metallkantung und Solar ergänzen den Bedachungshandel und machen das Sortiment und Dienstleistungsangebot für Handwerksbetriebe rund ums Dach noch attraktiver. Metalldach, Flachdach, Steildach. Das Rheinland-Pfälzische Unternehmen versteht sich als Vollsortimenter rund um alle Belange am Dach und bietet Handwerkskunden zudem eine breite Palette an Dienstleistungen von Beratung bis Lieferung aufs Dach oder z. B. auch Drohnenservice. “Mein Großvater Eberhard Fillbach kam als Geschäftsführer eines Unternehmens, das Spenglereiartikel produzierte in die Bedachungsbranche. Gemeinsam mit meinem Vater Andreas gründete er 1976 unseren Bedachungshandel. Dieser hat sich über die Jahre sehr erfolgreich entwickelt”, erzählt Florian Fillbach über die Anfänge des Unternehmens. Im Mai 2017 dann der Schicksalsschlag: Beide Gründer verstarben fast zeitgleich aber unabhängig voneinander in nur einer Woche. Florian Fillbach damals gerade 20 Jahre alt war noch dabei, seine Ausbildung zum Dachdecker mit berufsbegleitendem Studium zu absolvieren. Die Ausbildung konnte er zwar abschließen, musste aber gleichzeitig und deutlich früher als geplant den Bedachungshandel übernehmen. Mit viel Arbeitseinsatz konnte Florian Fillbach den Erfolgskurs des Betriebes sogar noch ausbauen. Im März 2021 gründet er mit der Kantmeister GmbH ein weiteres Unternehmen, das auf die Fertigung und Lieferung von Metallelementen für Fassaden und Mauerabdeckungen spezialisiert ist. Mit präzise gefertigten und schnell gelieferten Stehfalz- und Kantteilen unterstützt das Unternehmen heute ebenso wie der Bedachungshandel Handwerksunternehmen in der Region mit maßgefertigten Produktlösungen. Auch andere Bedachungshändler führen Kantmeister-Produktlösungen als Lieferant in ihrem Programm. Ende 2022 kommt mit der Gründung von Fillbach Energy ein weiteres Geschäftsfeld hinzu. Mit der FE Asset Group GmbH bietet man Anlagenplanung und Photovoltaikvertrieb und vor allem die hinter der Solartechnik stehende Elektrikerleistung. “So erschließen wir Dachdeckern das profitable Geschäftsfeld von Solarlösungen am Dach. Wir kümmern uns um alles das, was der Dachdecker nicht so gut leisten kann oder will. Im Sinne des Dachdeckers haben wir verschiedene Elektro-Meisterbetriebe aus der Region, die dann die Anlagen für die Dachdecker von der Genehmigung bis zum Anschluss vornehmen”, so Florian Fillbach. Florian Fillbach ist Geschäftsführer aller drei Unternehmen und sagt: “Zuverlässigkeit und Schnelligkeit sind unsere Trumpfkarten. Hinzu kommt fachliche Kompetenz bei der Beratung. Rund um Koblenz, den Rhein-Lahnkreis bis in den Westerwald liefern wir mit eigenem Fuhrpark. Seit dem Jahr 2020 wird das Unternehmen zudem durch die Partnerschaft in der FDF Kooperation gestärkt. Für uns war das ein wichtiger Schritt, da wir vorher immer kooperationslos waren. Das Netzwerk der FDF nutzen wir heute, um uns mit Kollegen auszutauschen und wir profitieren von den Rahmenbedingungen der Kooperation.” Bedachungshandel, KantManufaktur, Solarlösungen 50 Jahre Fillbach in Heistenbach Zur Jubiläumsfeier von Fillbach am 24. Juli kamen rund 200 Kunden, Mitarbeiter und Branchenvertreter. Eine Hausmesse mit vielen Produkten rund um Dach und Fassade wurde mit Live-Demos von Herstellern ergänzt. Später gab es ein Abendprogramm mit Catering, Getränken und DJ-Musik-Programm. Florian Fillbach führt das Unternehmen aus dem Rhein-Lahnkreis seit 2017.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2Nzg=