15 14 BAUMETALLE Walzblei zählt zu den traditionsreichsten und zugleich zeitgemäßesten Werkstoffen im Dach- und Fassadenbau. Es ist langlebig, recyclingfähig und hervorragend formbar – ideale Eigenschaften für zukunftsorientiertes Bauen. Bei der Verbindung von Bleiplatten kommen zwei bewährte Techniken zum Einsatz: Falzen und Löten. Beide Verfahren erfüllen, fachgerecht ausgeführt, höchste Ansprüche an Dichtheit, Beständigkeit und Ästhetik. Entscheidend für ein dauerhaft perfektes Ergebnis ist die Wahl des geeigneten Werkstoffs. Röhr + Stolberg, Deutschlands führender Bleiverarbeiter, bietet dafür hochwertiges Walzblei, das sich für beide Verbindungsarten optimal eignet. Löten von Walzblei Das Löten von Walzblei ist eine Technik, die besonders dort eingesetzt wird, wo höchste Dichtheit und Stabilität gefragt sind – etwa bei Verwahrungen, Anschlüssen oder Übergängen. Durch das Verschmelzen der Werkstoffe entsteht eine durchgehende Lötnaht, die auch unter extremen Witterungsbedingungen zuverlässig dicht bleibt und punktuelle Belastungen gut aufnehmen kann. Eine sorgfältige Vorbereitung sorgt für langlebige Lötverbindungen. Die Lötflächen müssen sauber, frei von Oxiden und gleichmäßig erhitzt sein. Ein geeignetes Flussmittel unterstützt den Prozess und verbessert die Haftung des Lotes. Zu beachten ist jedoch, dass Löten für großflächige Anwendungen nicht geeignet ist. Durch den sehr hohen Ausdehnungskoeffizienten von 3 mm/ 1 m bei 100 °C Temperaturänderung, sind Lötarbeiten hier nur bedingt anzuwenden, da sie auf Dauer die Längenausdehnungen nicht standhalten und es dadurch zu Schäden kommt. Für größere Flächen bieten Falztechniken bessere Ergebnisse. bleiPLUS – besonders leicht zu löten Für Handwerker, die Wert auf maximale Verarbeitungssicherheit legen, bietet Röhr + Stolberg mit bleiPLUS ein speziell für das Löten entwickeltes Walzblei. Dank seiner verzinnten Oberfläche lässt sich das Material besonders leicht und sicher verarbeiten. Die Zinnschicht verbessert die Haftung des Lotes, vereinfacht den Lötvorgang und gewährleistet eine dauerhaft dichte Verbindung. Gleichzeitig schützt die Beschichtung zuverlässig vor der Bildung von Bleiweiß. Eine nachträgliche Behandlung mit Patinieröl ist nicht erforderlich, sodass das Material seine gleichmäßige und ansprechende Optik langfristig bewahrt. Falzen – flexibel und bewährt Die Falztechnik ist eine traditionelle und vielfach bewährte Methode, Bleischaren dauerhaft und spannungsfrei miteinander zu verbinden. Dabei werden die Scharen überlappend aneinandergefügt und mit entsprechendem Werkzeug zum Falz geschlossen. Diese Art der Verbindung bleibt flexibel und kann temperaturbedingte Längenänderungen des Metalls aufnehmen. Da Blei – wie alle Metalle – einen ausgeprägten Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzt, verhindert der Falz Spannungen und Risse, die bei starren Verbindungen entstehen könnten. Gerade bei großflächigen Anwendungen, etwa an geneigten Dächern oder Fassaden, gewährleistet die Falztechnik eine langlebige und wartungsarme Lösung. Das Verfahren gilt als handwerklich anspruchsvoll, liefert aber bei fachgerechter Ausführung dauerhaft regensichere und optisch saubere Ergebnisse. Venusblei – der Allrounder Ob gelötet oder gefalzt – die Qualität des Materials entscheidet über das Ergebnis. Falzen und Löten im modernen Bleihandwerk Venusblei von Röhr + Stolberg überzeugt mit einer homogenen, formstabilen und oberflächenreinen Struktur, die präzise Falzverbindungen und ein kontrolliertes Fließverhalten beim Löten ermöglicht. Damit eine dauerhaft dichte Lötnaht entsteht, sollten die Lötkanten zuvor sorgfältig gereinigt und abgezogen werden. Die veredelte Oberfläche schützt zusätzlich vor Witterungseinflüssen und der Bildung von Bleiweiß, sodass Dach- und Fassadenflächen ihre Optik und Langlebigkeit über viele Jahrzehnte behalten – ein klarer Gewinn für Ästhetik und Nachhaltigkeit. Falzen versus Löten Falzen und Löten sind zwei bewährte Techniken, die im modernen Bleihandwerk jeweils ihre spezifischen Vorteile bieten: Falzen überzeugt durch Flexibilität und Spannungsaufnahme und zeigt insbesondere bei großflächiger Anwendung seine Stärken. Löten hingegen eignet sich besonders für kleinere Bereiche, in denen eine absolut dichte und formstabile Verbindung erforderlich ist. Für perfekte Ergebnisse sind jedoch immer Materialqualität und fachgerechte Ausführung entscheidend. Die Produkte von Röhr + Stolberg bieten maßgeschneiderte Lösungen für beide Verfahren: hochwertig, langlebig und optisch beständig. Bei großformatigen Bleiflächen zeigt die Falztechnik ihre Stärke: Die ausdehnungsfähigen Verbindungen lassen das Material arbeiten und gewährleisten stabile, sauber gegliederte Dachflächen über viele Jahre. Handwerklich präzise: Beim Falzen wird jede Schar sorgfältig geformt und fixiert, damit die Verbindung flexibel und witterungsbeständig bleibt. Sorgfältig ausgeführte Lötverbindungen sorgen an Anschlüssen und Aufkantungen für eine dauerhaft dichte und stabile Bleieindeckung – ideal für anspruchsvolle Detailpunkte am Bau. Besonders im Herbst und Winter kann herabfallendes Laub die Dachrinne verstopfen und den Wasserablauf behindern. Regenwasser, das nicht mehr ungehindert abfließen kann, sucht sich seinen Weg – häufig über die Befestigungspunkte des Fallrohres direkt ins Mauerwerk. Die Folge sind Durchfeuchtung, Frostschäden und Glatteisbildung im Bereich des Fallrohrs. Zambelli begegnet diesen Anforderungen mit einer durchdachten Systemlösung: dem Gutter Stark Laubschutz. Gutter Stark ist ein hochwertiger Rinnenschutz, der speziell für anspruchsvolle Einsatzbereiche entwickelt wurde. Das System besteht aus einem fein perforierten Aluminium-Laubschutzgitter mit glatter Oberfläche und integriertem FlexSeal Überlaufstoppband für eine flexible Anpassung an unterschiedliche Einbausituationen. Eine robuste Wulstklammer sorgt für sicheren Halt, während ein Stützbügel aus Edelstahl zusätzliche Stabilität und Langlebigkeit sichert. Schnell montiert: Die Montage erfolgt werkzeuglos: Das Gitter wird mithilfe der Stützbügel in die Rinne eingelegt und an der Wulst fixiert. Das integrierte Überlaufstoppband gleicht Maßunterschiede aus und verhindert ein Übertreten des Wassers. Die flexible Konstruktion erlaubt den Einbau mit oder ohne Einlaufblech. Gutter Stark ist in den gängigen Nenngrößen für halbrunde Rinnen (280, 333, 400) sowie für kastenförmige Rinnen (333 und 400) erhältlich. Hergestellt aus robustem Aluminium ist das System mit den meisten marktüblichen Dachrinnen kompatibel – ideal für Neubauten und Sanierungsprojekte. Für Kupfersysteme ist Gutter Stark® in anodisiertem Aluminium erhältlich. Wartungsarm dank Selbstreinigung Laub und Schmutz, die auf dem Gitter liegen bleiben, werden durch Windbewegung und die glatte Oberfläche auf natürliche Weise entfernt. Auch Schnee stellt kein Problem dar. Das aufliegende Gitter schützt die Rinnensohle vor Eisbildung und sorgt für einen freien Ablauf selbst bei Frost. Die Dachentwässerung bleibt so auch im Winter voll funktionsfähig. Unabhängige Tests bescheinigen Gutter Stark eine Ablaufleistung von bis zu 755 l/h/m². Selbst bei vollständiger Laubbedeckung sind es noch 63 l/h/m². Ein klarer Beleg für die Leistungsfähigkeit des Systems auch bei Starkregenereignissen. Zambelli Laubschutzsystem für eine zuverlässige Dachentwässerung SOPREMA hat zum 2. Februar 2026 den norddeutschen Systemanbieter Binné & Sohn GmbH & Co. KG sowie die Kluth Dachbaustoffe GmbH übernommen und verstärkt damit nachhaltig seine Präsenz im Markt für Dach- und Bauwerksabdichtung. Das mittelständische Familienunternehmen Binné mit Hauptsitz in Pinneberg ist ein etablierter Hersteller von Bitumenabdichtungen sowie EPS-Dämmstoffen. Kluth Dachbaustoffe in Barsinghausen bei Hannover ist Spezialist für EPS-Dämmstoffe, Konfektionär von PUund Mineralwolldämmstoffen sowie Anbieter von Dachrandabschlusslösungen wie Aluminium-Dachrandprofilen und Mauerabdeckungen. Mit ihrem Produktspektrum fügen sich die beiden Unternehmen hervorragend in das SOPREMA Leistungsprofil ein: Als Systemhersteller bietet SOPREMA hochwertige Lösungen für Abdichtung und Dämmung, Photovoltaik, Dachbegrünung und Retention sowie Absturzsicherung für Energiedächer. Das Flachdachsortiment wird durch innovative ESSERTEC Tageslicht- und Entrauchungssysteme ergänzt. SOPREMA übernimmt Binné & Kluth Dachbaustoffe v. l. n. r.: Michael Binné, SOPREMA Unternehmenssprecherin Kristina Milosch, Thilo Binné, Standortleiter/Prokurist bei Binné, SOPREMA und neuer Binné Geschäftsführer Winfried Traub, Christophe Feist, General Manager Zentral- und Osteuropa SOPREMA Gruppe. Die Anforderungen an moderne Dachprojekte steigen, denn die beliebten KfW-Förderprogramme setzen hohe Kriterien an die Baustoffe und Bauherren fragen gezielt nach nachhaltigen Lösungen. Ökologische Nachweise gewinnen daher nicht nur in der Planung zunehmend an Bedeutung. Auch für Dachhandwerker rücken neben Technik, Optik und Wirtschaftlichkeit auch Materialqualität und Umweltverträglichkeit immer stärker in den Fokus. Darauf reagiert Braas als führende Marke für Dachsteine und komplette Steildachsysteme und stellte erstmals zur DACH+HOLZ 2026 die weiterentwickelte Oberflächenformel für alle DachsteinVarianten vor. Diese erfüllt nachweislich die Anforderungen der höchsten DGNB-Qualitätsstufe 4 und verbindet ökologische Verantwortung mit bewährter Systemqualität im Steildach. Mit der neuen, innovativen Oberflächenformel für Dachsteine erfüllt Braas die strengsten Anforderungen der DGNB, und das eröffnet Dachhandwerkern neue Argumentationsmöglichkeiten im Kundengespräch. Die deutlich reduzierte Verwendung chemischer Zusätze macht die Dachsteine besonders umweltverträglich und schafft einen echten Mehrwert für nachhaltige Bauprojekte, denn Produkte mit DGNB-Qualitätsstufe 4 leisten im Neubau und bei der Sanierung einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) sowie zur maximalen KfW-Förderung. Bewährte Qualität weitergedacht Nachhaltigkeit bedeutet für Braas keine Abstriche bei der Leistung oder Optik. Die neue Oberflächenformel wurde in umfangreichen Langzeittests geprüft, unter anderem auf Froststabilität und Widerstand gegen Frost-Tau-Wechsel. Die Oberfläche ist härter und widerstandsfähiger als bisher, weist eine erhöhte Beständigkeit gegen UV-Strahlung auf, nimmt weniger Wasser auf und trocknet schneller ab. Das reduziert die Anfälligkeit für Algen- und Moosbewuchs und sorgt für eine länger saubere und wertige Dachoptik. Zusätzlich profitieren Kunden von der 30 Jahre Braas SystemGarantie auf die Regensicherheit im kompletten System. Damit bleibt es beim bewährten Prinzip der maximalen Sicherheit, der abgestimmten Komponenten und der Komplettlösung aus einer Hand, ab sofort ergänzt um einen klaren ökologischen Mehrwert. Neue Oberflächenformel für Dachsteine von Braas Oberfläche mit Mikromörtel: 1) Die neue Oberflächenbeschichtung ist härter als bisher und ist dadurch widerstandsfähiger. 2) Eine geringere Wasseraufnahme und schnellere Abtrocknung sorgen für weniger Bewuchs durch Algen und Moose. 3) Erhöhte Beständigkeit gegen UV-Strahlung für eine länger hochwertige Optik. Spielraum, um Kunden in ganz Deutschland noch besser zu versorgen und perspektivisch auch SOPREMA Standorte in Nordeuropa zu unterstützen“, sagt Winfried Traub, Geschäftsführer von SOPREMA Deutschland.Winfried Traub übernimmt auch die Geschäftsführung von Binné und Kluth Dachbaustoffe. In Deutschland ist SOPREMA ein Komplettanbieter von hochwertigen Abdichtungs- und Dämmsystemen für jede bauliche Gegebenheit. Das Portfolio für die Flachdach- und Bauwerksabdichtung umfasst Bitumenabdichtungen, Kunststoffbahnen und Flüssigkunststoffe. Im Bereich Dämmung stellt SOPREMA hochleistungsfähige PIR-Dämmstoffe sowie die ökologischen PAVATEX Holzfaserdämmsysteme zur Verfügung. Für besonders klimafreundliche Flachdächer finden sich PV- und Gründachsysteme im Energiedachsegment. „Mit der Übernahme von Binné und Kluth Dachbaustoffe sind wir im deutschen Markt breiter aufgestellt und intensivieren unser Engagement insbesondere im Norden. Durch die zusätzlichen Produktkapazitäten und die Bündelung unserer Aktivitäten gewinnen wir mehr
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